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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Anatolij Korjagin

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Anatolij Korjagin
Anatolij Korjagin.png
Geboren 15. September 1938
Beruf Mediziner
Ehegatte Galina Danilovna

Anatolij Korjagin (* 1938) ist Facharzt für Gerichts­medizin und ehemaliger Leiter der Zentral­psychiatrischen Klinik in Charkow in der Ukraine. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Biographie

Anatolij Korjagin arbeitete seit 1979 bis zu seiner Verhaftung in der illegalen "Arbeits­kommission zur Untersuchung des Mißbrauchs der Psychiatrie zu politischen Zwecken" mit und war Mitglied der Moskauer Helsinki-Gruppe. 1981 wurde er zu sieben Jahren Straflager und fünf Jahren Verbannung verurteilt. 1985 erhielt er zusätzlich zwei Jahre Straflager. Seine Frau Galina Danilovna verlor ihre Stelle als Bibliothekarin, und der älteste Sohn Iwan wurde 1985 zu drei Jahren Lager verurteilt. Anatolij Korjagin wurde verurteilt, weil er sich weigerte, geistig gesunde Menschen aus politischen Gründen in psychiatrische Kliniken einzuweisen. (offizielle Anklage­begründung: anti­sowjetische Agitation und Propaganda sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt.) "lch fühle mich vor Gott und meinem ärztlichen Gewissen verpflichtet, psychiatrische Expertisen wahrheits­gemäß zu erstellen. Ich kann Gesunde nicht für schizophren erklären, weil der Kommunistische Geheimbund dies aus politischen oder religiösen Gründen angeordnet hat."

1983 gelang es ihm, aus dem Straflager Perm Nr. 37 heraus einen Brief an die UN-Menschenrechtskommission[wp] und an die Weltgesundheitsorganisation[wp] zu schicken. Durch diesen Brief gelangten Informationen über den Mißbrauch der Psychiatrie in der Sowjetunion in den Westen. Anatolij Korjagin hat weder im Lager noch im Zuchthaus, trotz Folterungen und Todes­drohungen, seinen Kampf für Menschenrechte aufgegeben. Immer wieder gelang es ihm, Nachrichten aus dem Gefängnis zu schmuggeln. Außerdem setzte er sich mit Hungerstreiks für seine Mitgefangenen ein.

Am 24. April 1987 ist Dr. Korjagin in Kloten gelandet und lebte seither in der Schweiz.[1]

Dr. Korjagin kehrte im Oktober 1995 endgültig aus dem Schweizer Asyl nach Russland zurück und lebt mit seiner Familie in einer kleinen Stadt bei Moskau.[2][3]

Auszeichnungen

Wegen seines Einsatzes für die Ethik der Medizin war Anatolij Korjagin während seiner Haftzeit 1983 zum Ehren­mitglied des Weltverbandes für Psychiatrie[wp] ernannt worden und hatte 1985 den alternativen Nobelpreis[wp] zugesprochen bekommen.[2]

Einzelnachweise

  1. Kathpedia: Anatolij Korjagin, Version vom 14. Oktober 2010
  2. 2,0 2,1 Sonja Süß: Politisch mißbraucht?: Psychiatrie und Staatssicherheit in der DDR, Seite 26
  3. Vgl. Rundbriefe der Deutschen Vereinigung gegen politischen Missbrauch der Psychiatrie e.V. Nr. 1/88, S. 53 und Nr. 1/95, S. 19

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Anatolij Korjagin (14. Oktober 2010) aus der freien Enzyklopädie Kathpedia. Der Kathpedia-Artikel steht unter unbekannten Lizenz-Bedingungen. In der Kathpedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.