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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Blockwart

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Im Organisationsschema der NSDAP[wp] war die Bezeichnung Blockwart nicht enthalten. In der Umgangssprache[wp] jedoch wurden der "Blockleiter der NSDAP" und auch der "Blockwalter" der Organisation "Kraft durch Freude"[wp] meist unterschiedslos als Blockwart bezeichnet.[1] Die sprachliche Verwirrung gipfelte später darin, dass die Helfer des Reichsluftschutzbundes[wp] die Bezeichnung "Blockwart" erhielten. Dies geschah wohl, weil Komposita mit wart aus dem Vereinswesen[wp] allgemein vertrauter waren.

In der Literatur- und Theatergeschichte kommt der Begriff "Blockwart" im Theater- und Kabarett­stück Der Herr Karl[wp] von Helmut Qualtinger[wp] und Carl Merz[wp] aus dem Jahr 1961 vor, in dem die Hauptfigur, der opportunistische Herr Karl aus Wien, unter anderem eine Begegnung mit Adolf Hitler beim Blockwarte­treffen schildert.

Der Begriff Blockwart wurde von einem Medienverbund aus 3sat[wp], Deutschlandradio Berlin, der Süddeutschen Zeitung und dem Suhrkamp Verlag[wp] zu einem der 100 Wörter des 20. Jahrhunderts[wp] gewählt.[2] In der Laudatio wurde das Wort charakterisiert als "Blockwart - in der Umgangssprache heute ein Schimpfwort, stellvertretend für Schnüffler."[3] Gemäß der Gesellschaft für deutsche Sprache[wp] lebt die Vokabel bis heute weiter. Sie ist Teil von Begriffen wie "Blockwart­staat" oder "Blockwart­mentalität" und wird in manchen Fällen arglos, in anderen ironisch verwendet.[4]

Einzelnachweise

  1. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus, Verlag Walter de Gruyter, 2000, ISBN 3-11-016888-X, S. 108
  2. Wolfgang Schneider (Hrsg.): Die 100 Wörter des Jahrhunderts, Verlag Suhrkamp, 1999.
  3. ZDF.MSNBC 100 Wörter des Jahrhunderts[webarchiv]
  4. Der Sprachdienst - Organ der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V., 45, (2001), H. 3., S. 113: "Wörter des Jahrhunderts"


Dieser Artikel basiert auszugsweise aus dem Abschnitt "Bezeichnung Blockwart" auf dem Artikel Blockleiter (23. Dezember 2015) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.