Information icon.png Erinnere Dich an die Movember Wohltätigkeitsveranstaltungen im November. Movember - Moustache.jpg
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
Aktueller Spendeneingang: Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei. !!! Sie können das unterstützen !!! Donate Button.gif
38,4 %
3.838,56 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Christian Bahls

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite » Personen-Portal » Christian Bahls Bei Namensgleichheit siehe: Christian

Christian Bahls
Christian Bahls.jpg
Geboren 1977/1978 (Jahre 41–42)
1977/1978 (Jahre 40–41)
Beruf Mathematiker
Twitter @ChristianBahls

Christian Bahls ist ein deutscher Intaktivist, der auf dem Welttag der genitalen Selbstbestimmung seit 2013 als Vorstands­vorsitzender von MOGiS e.V. Reden hielt.

Er äußerte sich in der Beschneidungsdebatte[iw] 2012 schon sehr früh, unter anderem in einem Interview in Der Freitag.[1] Seit 2009 engagiert er sich gegen Sexuelle Gewalt.

Positionen

Zitat:

«Die Aufbruchstimmung, die es unter den Betroffenen gab, ist zerschmettert. Im Jahr 2010 haben sich viele Betroffene sexueller Gewalt getraut, mit sehr schmerzvollen Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie hatten die Hoffnung, dass sich endlich etwas tut für sie. Aber an der schwierigen Situation der Opfer ändert sich nur wenig.

Das alles riecht danach, dass man das Thema Missbrauch jetzt klein­verwalten will. Sorgfältig platziert man eine Studie, die so gelesen wird, als ob es fast keine sexuelle Gewalt mehr gäbe. Die Studie wiederholt frühere Fehler - Heimbewohner, Obdachlose, Gefangene und Menschen in Psychiatrien wurden nicht befragt.»[2]

Zitat:

«Kinder dürfen in Deutschland auch nicht mit der Genehmigung der Eltern in ein Solarium gehen, aber der weit schwer­wiegendere Eingriff der Vorhaut­amputation ist auf Zuruf der Eltern möglich. - Der heute verabschiedete Gesetzentwurf stellt die Kinder praktisch rechtlos.»[3]

Zitat:

«Der Gesetzgeber hat es konsequent vermieden sich tatsächlich mit den Folgen dessen, was verniedlichend Beschneidung genannt wird, aus­einander­zusetzen. Zudem ist das Gesetz mit seinem fehlenden Respekt vor dem natürlichen Vetorecht des Kindes zutiefst menschen­verachtend: Eltern können sich - mit dem Gesetz ganz legal - über den erklärten Willen des Kindes hinwegsetzen. Er geht nicht darauf ein, dass es unter­schiedliche Beschneidungs­stile und damit unter­schiedliche Eingriffs­tiefen und damit -folgen gibt.»[4]

Interviews

Schwarzer Tag für Kinder 2012 - Christian Bahls: "Der heute verabschiedete Gesetzentwurf stellt die Kinder praktisch rechtlos."

Reden

Einzelnachweise

  1. Christian Füller: Der Staat muss die Schwachen schützen, Der Freitag am 17. Juli 2012 (Der von Missbrauch betroffene Christian Bahls sieht Beschneidung als Angriff auf die sexuelle Selbstbestimmung und ist empört, dass der Bundestag sofort entscheiden will.)
  2. Betroffenenvertreter zur Missbrauchspolitik: Es fehlt der Wille, TAZ am 26. Oktober 2011 (Interview mit Christian Bahls)
  3. Ein schwarzer Tag für die Kinderrechte, Treffpunkt Eltern am 12. Dezember 2012
  4. Cornelius Courts: Ein schwarzer Tag für Kinderrechte, ScienceBlogs am 13. Dezember 2012 (Presseerklärung von Terre des Femmes[wp] und MOGiS e.V. zur Verstümmelung am 12. Dezember 2012)

Netzverweise

  • Direktive kommt noch 2010, Golem am 2. Juli 2010 (Nach einer Anhörung im Europaparlament erwartet Christian Bahls von Mogis eine Entscheidung für Internet­sperren bis Jahresende 2010. Den Plan dafür hatte EU-Innen­kommissarin Cecilia Malmström[wp] vorangebracht.)
  • Johannes Boie: Kinderpornographie: Simple Lösungen für ein komplexes Problem, Süddeutsche Zeitung am 17. Mai 2010 (Die Debatte um die Kinder­pornographie beschneidet nicht nur das Internet, sondern schadet auch den Opfern des Missbrauchs.) (Christian Bahls, Vorstand des Vereins Missbrauchs­opfer gegen Internetsperren (Mogis), befürchtet, dass sich mit der Sichtweise von Kindes­missbrauch als digitalem Problem die Bekämpfung ebenfalls ins Netz verlagere: "Da wird also ein Kind missbraucht, und die Politik schaut, demnächst auch dank Sperren, weg?" Seine Befürchtung ist begründet, denn Kindes­missbrauch existiert viel länger als das Internet. Dessen Etablierung hat lediglich den Missbrauch sichtbar gemacht, der früher hinter verschlossenen Türen begangen wurde. Das Problem vor allem online zu bekämpfen sei falsch, sagt Bahls: "Denn seien wir doch mal ehrlich, da wird doch kein einziges Kind weniger missbraucht.")
  • Anna Fischhaber: Internet-Sperren für Kinderpornos: Ein Anruf genügt, Süddeutsche Zeitung am 17. Mai 2010 (Die Internet-Sperren für Kinder­pornographie kommen schneller als erwartet - dabei könnte man viele Webseiten auch direkt vom Netz nehmen.) (Christian Bahls, Gründer des Vereins für Missbrauchs­opfer Gegen Internet­sperren (Mogis), spricht von einer "schleichenden Internet­zensur" - und fühlt sich von der Regierung als Galionsfigur missbraucht. "Anstatt den Usern mit Sperren Scheuklappen aufzusetzen, sollte man lieber mit den bestehenden Gesetzen die Inhalte strafrechtlich verfolgen", erklärt Bahls gegenüber sueddeutsche.de. Nachdem die deutsche Sperrliste eng an der norwegischen angelehnt werden soll, hat der Mathematiker untersucht, wo die von der norwegischen Polizei gesperrten Seiten ansässig sind. "Die meisten befinden sich in den USA und der Europäischen Union, mit denen Deutschland ein Rechts­hilfe­abkommen abgeschlossen hat", sagt Bahls. Es sei damit durchaus möglich sie abzuschalten. "Ein Anruf würde genügen, um sie aus dem Netz zu nehmen. Und wenn man gegen die Verbreiter vorgeht, erwischt man vielleicht sogar die Produzenten der Kinderpornos.")


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Christian Bahls (19. Juni 2015) aus der freien Enzyklopädie IntactiWiki. Der IntactiWiki-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der IntactiWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.