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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu benachteiligen, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und aus­zu­beuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Die vaterlose Gesellschaft

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Die vaterlose Gesellschaft.jpg
Buchdaten
Titel Die vaterlose Gesellschaft
  Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf
Autor Matthias Matussek
Verlag Rowohlt
Erschienen 1998
ISBN 3-499-60597-X

Die vaterlose Gesellschaft ist eine Streitschrift von Matthias Matussek aus dem Jahr 1998.

Titel der 1. Auflage
Die vaterlose Gesellschaft
Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf
Verlag
Rowohlt, 1998, ISBN 3-499-60597-X
2. Auflage
Die vaterlose Gesellschaft
Eine Polemik gegen die Abschaffung der Familie
Verlag
Fischer, 2006, ISBN 3-596-17139-3

Inhaltsverzeichnis

I. Die vaterlose Gesellschaft
Es reicht!
Die Reportage: Der entsorgte Vater
II. Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf
Der Aufstand gegen die Väter
Die Rehabilitierung der Väter
Männerbilder: Geschlagene Krieger, Clowns
Die Medea-Ausrede
Das weibliche Selbstgespräch
Eine neue Gemeinsamkeit?
III. Erkundungen im Dschungel
Familien ohne Väter
Die Unterhaltslüge
Die Helferlüge
Die Gerechtigkeitslüge
Die Gewaltlüge
Die Mißbrauchslüge
Hexenjagden - Geschlechterkampf in Amerika
IV. Zwei Fälle
Kohlhaas heute
Sofias Welt
V. Kampfbrevier
Was nun?

Inhaltsangabe

Eine überfällige Polemik gegen den Geschlechterkampf, die Vater-Kind-Entfremdung und Familienzerstörung.

Rezension

  • Verramschung des Themas
  • "Eins muss man Matussek lassen, er hat 1997/98 mit seiner etwas holzschnittartig überspitzten Polemik den bundesrepublikanischen mütterideologischen Hühner- und Hahnenhaufen gehörig aufgescheucht. Dabei hat er eigentlich nichts anders gemacht als die 'Alle-Mütter-sind-Opfer-Lobby' es jahrzehntelang vor ihm betrieben hat, nur eben mal umgedreht. Doch die deutsche Muttilobby versteht keinen Spaß."[1]

Einzelnachweise