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Eve Ensler

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Eve Ensler
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Gelebt 25. Mai 1953–New York City
Beruf Autor

Eve Ensler (* 1953) ist eine amerikanische Feministin, Autorin (bekannt für die "Vagina-Monologe") und Aktivistin. Von der kritischen Feministin / Feminismus­kritikerin Camille Paglia wurde Ensler "die neue Andrea Dworkin" genannt. 1998 gründete sie den V-Day, einen internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und initiierte 2012 den weltweiten Kampagnentag One Billion Rising[wp]. Sie ist Alkoholikerin.

In dem Monolog "The Little Coochie Snorcher that Could" aus den Vagina-Monologen erinnert sich eine Frau an ihre erste sexuelle Erfahrung (als Dreizehnjährige!). Sie erzählt, wie sie in das Auto einer erwachsenen Lesbe einsteigt (mit Einwilligung ihrer Mutter, die noch glaubt, es würde dem Mädchen helfen, mit der anderen Frau Zeit zu verbringen!), mit ihr zu ihrer Wohnung fährt, dort Wodka zu trinken bekommt, und anschließend von der älteren Frau, unfähig sich zu wehren, zum Sex gezwungen wird. Dies wird im Stück nicht nur nicht kritisiert, sondern die Autorin lässt das Mädchen den Satz sprechen "Wenn das eine Vergewaltigung war, dann war es eine gute Vergewaltigung" und zum Abschluss noch festzustellen "dass sie sich nie auf einen Mann verlassen werden muss". Eve Ensler schrieb diesen Monolog vermutlich im Glauben, wegen der (zumindest an linken amerikanischen Universitäten) weit verbreiteten "sexual correctness" würde niemand Widerspruch gegen eine solche Szene wagen einzulegen, womit sie jedoch falsch lag.

Als ihre Organisation V-Day gegründet wurde, hatte Ensler vollmundig angekündigt, die Gewalt gegen Frauen bis zum Jahr 2005 überall zu beenden, womit sie endgültig ihren nicht vorhandenen Realitätssinn bewies. Die Organisation finanziert u.a. Frauen­häuser in Kongo, Haiti, Kenia, Ägypten und im Irak.[1]

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Eve Ensler (Der Artikel wurde zuerst in WikiMANNia am 1. Oktober 2009 angelegt, in der deutschen Wikipedia erst am 14. Februar 2013.)

Einzelnachweise

  1. Eve Ensler: Tabubrecherin aus Leidenschaft, FAZ vom 12. September 2011