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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Gudrun Schyman

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Gudrun Schyman
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Geboren 9. Juni 1948
Beruf Politiker

Gerd (Gudrun) Maria Schyman (* 1948) ist eine feministische schwedische Politikerin. Von 1993 bis Januar 2003 war sie Vorsitzende der schwedischen Vänsterpartiet[wp] (Linkspartei). Aufgrund von Steuerbetrugs­vorwürfen musste sie ihr Amt abgeben, blieb aber zunächst Mitglied der Linkspartei. 2004 verließ sie auch die Partei, um sich für den schwedischen Feminismus zu engagieren. Sie war von 1988 bis 2006 Mitglied des schwedischen Parlamentes, ab 2004 als unabhängige Abgeordnete.

Schyman ist Alkoholikerin, worüber sie auch offen sprach.

Schyman begann ihre politische Karriere im Marxist-Leninistiska Kampförbund (Marxistisch-Leninistischer Kampfbund). 1977 wechselte sie zur Vänsterparti Komunisterna (Linkspartei der Kommunisten), 1990 umbenannt in Vänsterpartiet, und wurde nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Fall der Sowjetunion 1993 zur Vorsitzenden der Partei gewählt. Während ihrer Zeit als Vorsitzende der Vänsterparti wurde der Feminismus zur neuen ideologischen Basis der Partei.

Im Sommer 2005 gründete sie zusammen mit der Literatur­wissen­schaftlerin Ebba Witt-Brattström[wp], der Universitäts­dozentin für Gender Studies und Homosexuellen-Aktivistin Tiina Rosenberg und der Studenten­politikerin Sofia Karlsson die Partei Feministiskt initiativ (FI; Feministische Initiative). Später kam auch die türkisch­stämmige Devrim Mavi[wp] hinzu. Bei den Reichstags­wahlen 2006 erzielte diese 0,68 Prozent der Stimmen und verfehlte damit die Vier-Prozent-Hürde für einen Einzug in das schwedische Parlament.

Äußerungen

2002 hielt Schyman eine vielkritisierte Rede, in der sie die schwedischen Männer mit den afghanischen Taliban verglich und behauptete, Diskriminierung und "Verletzungen" kämen in Schweden genauso vor, nur in unterschiedlicher Form.

Im Oktober 2004 schlug Schyman vor, Männer sollten eine zusätzliche "Männersteuer" aufgrund der meist von Männern ausgeübten häuslichen Gewalt zahlen. Schyman sagte auch: "Wir müssen eine Diskussion führen, so dass Männer verstehen, dass sie eine allgemeine finanzielle Verantwortung haben."

Querverweise

Netzverweise