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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Inge Wettig-Danielmeier

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Inge Wettig-Danielmeier
Inge Wettig-Danielmeier.jpg
Geboren 1. Oktober 1936
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ehegatte Klaus Wettig
AbgeordnetenWatch Inge Wettig-Danielmeier

Inge Wettig-Danielmeier (* 1936; geb. Danielmeier) ist eine deutsche Politikerin. Sie ist verheiratet mit dem Politiker und Autor Klaus Wettig; das Paar hat drei Töchter.

Seit 1959 ist sie Mitglied der SPD. Von 1981 bis 1992 war sie Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und von 1982 bis 1992 auch Vorsitzende der Kommission für Bildungspolitik beim SPD-Parteivorstand. In ihre Amtszeit als ASF-Vorsitzende fällt die Einführung der Frauenquote (40%, bei nur 30% weiblichen Mitgliedern) in der SPD. Ebenfalls in dieser Zeit (1989) wurde im Berliner Programm der SPD den Satz "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" (Erhard Eppler) verankert.

Weiterhin war sie von 1991 bis 2007 Bundes­schatz­meisterin der SPD (Spitzname: "Dagoberta") und überlebte in dieser Funktion sechs Partei­vorsitzende. Sie ist Gesellschafterin (General­treuhänderin für die SPD) in der Deutschen Druck und Verlags­gesellschaft mbH und auch Mitglied im Treuhand-Aufsichtsrat. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

2007 wurden Vorwürfe laut, dass einige SPD-nahe Verlage Millionen­verluste angehäuft hatten - und Geschäfts­führer von zwei dieser Verlage war ihr Ehemann.[1]

1993 machte sie den Vorschlag, in Deutschland die Wahlpflicht einzuführen, was der damalige CDU-General­sekretär Hintze mit dem Spitznamen "Rettich-Wahnsinns­meier" quittierte.[2]

Veröffentlichungen

  • Greift die Quote?, Köln 1997

Einzelnachweise

  1. Verlage: Dagoberta sieht rot, Der Spiegel am 16. April 2007
  2. Abgeordnete: Wenn die Schlagzeile lockt, Focus am 17. Januar 1994

Querverweise

Netzverweise