Information icon.png
!!! Willkommen zu Hause, Billy Six !!!
10 Jahre feminismus­freie Information!
Number-10.png
Das 10. Jubiläum war vor 56 Tagen.
Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies Wissen mit anderen teilen kann.
Dies ist unser Auftrag. — Leitbild WikiMANNia.
Nach 119 Tagen wurde Billy Six am 15. März 2019 aus der Haft entlassen.
Danke AfD! - Danke Russland!!
Billy Six - Journalismus ist kein Verbrechen.jpg
Journalismus ist kein Verbrechen!
Spendenaktion 2018/19 Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei.
!!! Sie können das unterstützen !!!
Damit WikiMANNia auch nach dem 10. Jubiläum feminismusfreie Information bereitstellen kann, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Donate Button.gif
Aktueller Spendeneingang: Durch Spenden ist der Betrieb bereits gesichert bis 9. April 2019 (also noch für 22 Tage)
21,5 %
2.153,53 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Intelligenzija

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Sprache » Wörterbuch » Intelligenzija


Das Wort Intelligenzija (Russisch интеллигенция) steht für die gesellschaftliche Kategorie der von Intellektuellen geprägten Berufs­gruppen, vornehmlich in Russland bzw. der UdSSR[wp]. Abhängig von genaueren Begriffs­abgrenzungen ergeben sich jedoch wesentliche Unterschiede des negativ konnotierten, daher häufig abwertend gebrauchten Begriffs Intelligenzler zum Konzept des Intellektuellen. Auf Deutsch werden auch die synonymen Begriffe russische Intelligenz oder schlicht Intelligenz verwandt.

Begriffsgeschichte und historische Einordnung

Geprägt wurde der Begriff in den 1860er Jahren vom russischen Publizisten Pjotr Boborykin[wp]. Die Intelligenzija sei die gesellschaftliche Schicht von Menschen, die "klug, verständnisvoll, wissend, denkend und auf professionellem Niveau kreativ beschäftigt sind und zur Entwicklung und Verbreitung von Kultur beitragen."

Unter den Bolschewiki war vor der Oktoberrevolution[wp] die Intelligenzija weit überproportional vertreten. Gemäß marxistischer Interpretation des Materialismus[wp] liegt dies daran, dass einige intellektuelle Vertreter des Klein­bürger­tums[wp] im Vergleich zum Groß­bürger­tum[wp] weit weniger zu verlieren haben und sich im Klassenkampf[wp] auf diejenige Seite stellen, die sie für die siegreiche halten, also die Arbeiterklasse.

In der Sowjetunion bestand die Intelligenzija typischerweise aus Ingenieuren, Lehrern und anderen Akademikern, deren Lebens­umstände mit denen der Arbeiterklasse vergleichbar oder nur wenig besser waren.

Bedeutungswandel

Nach dem Brockhaus-Lexikon hat der Begriff einen häufigen Bedeutungs­wandel erfahren. Zunächst bezeichnete er in Russland um 1860 die nicht zur Geistlichkeit gehörenden Gebildeten. Danach sei ein Bedeutungs­wechsel im Sinne der Bezeichnung von engagierten, oft staats­feindlichen Intellektuellen eingetreten. In den Ostblockl­ändern habe man später eine nicht­kommunistische alte und eine kommunistische neue Intellizenzija unterschieden. Letztere sei wiederum nach funktionalen Aspekten als technische oder ökonomische Intelligenz­schicht unterschieden worden. Oft sei sie beachtlich privilegiert worden. Sodann sei die russische Intelligenz­schicht als Kritiker des kommunistischen Gesellschafts­systems hervorgetreten.[1]

Zitate

Zitat:

«Die selbst ernannten Mitglieder der Intelligenzija sähen einen Bären nicht einmal, wenn er ihnen auf die Nase gebunden würde. Sie sind ergo auch nicht intelligent genug, um Intelligenz zu definieren, und kommen über Zirkel­schlüsse[wp] nicht hinaus; ihr eines großes Talent besteht darin, die Abschluss­examen, die ihresgleichen aufgesetzt haben, erfolgreich zu absolvieren.»[2]

Einzelnachweise

  1. Intelligenzija, Intelligentsia. In: Der Große Brockhaus. Kompaktausgabe in 26 Bänden. 18. Auflage. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1983, ISBN 3-7653-0353-4, Band 10, S. 249
  2. Nassim Nicholas Taleb: Die Intellektuellen-Idioten, Neue Zürcher Zeitung am 15. November 2016

Netzverweise


Dieser Artikel basiert gekürzt auf dem Artikel Intelligenzija (30. November 2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der unter unbekannten Lizenz-Bedingungen. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.