Information icon.svg WikiMANNia hat in 135 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Moralsturbation

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Kultur » Sprache » Wörterbuch » Moral » Moralsturbation

Der Begriff Moralsturbation (Kofferwort aus Moral und Masturbation[wp]) bezeichnet schlagwortartig die emotionale Selbstbefriedigung eines moralischen Wohlfühl­bedürfnisses durch die öffentlichkeits­wirksame Darstellung der Moralität der eigenen Gesinnung und des eigenen Verhaltens, oftmals unter Ausnutzung jeder beliebigen Situation.

Hintergrund

Zitat: «Ich frage mich da immer, welche Angehörigen das überhaupt erreichen soll. Auf mich wirkt das immer wie eine Masturbations­übung für Selbstgefällige, die den einzigen Zweck hat, sich selbst zu gefallen und selbst moralisch gut zu fühlen. Ich habe das als Kind noch gelernt, dass es zu Pietät und Anstand gehört, von Trauernden gebührenden Abstand zu halten und sie zunächst mal ganz in Ruhe zu lassen und zu schweigen, und sich zu einem passenden Zeitpunkt dezent und zurückhaltend zu äußern, und nicht jeden Todesfall zu nutzen, um sich selbst zu produzieren und in den Vordergrund zu spielen, eine Social-Media-Nummer abzuziehen.»[1]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Zwischen Emotionaldiarrhoe und Moralsturbation, Ansichten eines Informatikers am 23. März 2024

Querverweise