Die WikiMANNia-Redaktion hat zum 31. Dezember 2019 die Arbeit eingestellt.   –   Das 11. Jubiläum war vor zwei Tagen.
Information icon.png Am 1. Februar 2020 findet der internationale "World Hijab Day" statt. Logo World Hijab Day.jpg
Information icon.png Zum Weltfrauentag am 8. März 2020 bietet die WikiMANNia-Redaktion dem Feminismus die Gelegenheit zur Bedingungslosen Kapitulation an! Wie kann es einen Weltfrauentag geben wenn das Geschlecht ein Soziales Konstrukt ist.jpg
Donate Button.gif
Spendeneingang
Wissen teilen ohne feministische Indoktrination.

Die Antithese zur feministischen Opfer- und Hassideologie.

Donate Button.gif
Stand: 70,00 €
Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien. Logo - MSI.png
Besser klug vorsorgen, als teuer draufzahlen. - MSI
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Niemandskind

Aus WikiMANNia
Wechseln zu:Navigation, Suche
Hauptseite » Kinder » Niemandskind

Niemandskind ist ein Begriff, den Terre des Hommes[wp] für ein Kind verwendet, das anonym in einer Babyklappe abgelegt wurde, dessen Eltern also unbekannt sind, sodass es "niemandes Kind" ist.

Zitat:

«Was wird man im Jahre 2018 einem jungen Mann erzählen, [...] der wissen will, wieso er auf bloße Vermutungen hin zum Niemandskind gemacht wurde, und dies in einem Land, das noch immer zu den liberalsten, reichsten und sozial stabilsten Regionen der Welt gehörte, in einem Land also, das eine Vielfalt von Hilfen für Schwangere und junge Familien bereit hielt, von denen andere Teile dieser Welt nicht einmal zu träumen wagten?» - Warum "Terre des Hommes" Stellung bezieht

Eurowaisen

Die polnische Stiftung Niemandskinder (Fundacja Dzieci Niczyje) betreut Kinder, die zurückbleiben, wenn die Eltern zum Geldverdienen ins Ausland gehen. Sie werden Eurosieroty genannt - Eurowaisen. Wie viele es sind, kann niemand sagen. Hundert­tausende Polen sind seit dem EU-Beitritt 2004 auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gezogen, weil es zu Hause keine Jobs gab. In Polens Vorschulen und Schulen wurden im Sommer 2008 rund 90.000 Kinder und Jugendliche gezählt, deren Väter oder Mütter im Ausland arbeiten. Diese Zahl präsentierte das Erziehungs­ministerium im Oktober im Sejm unter Berufung auf Angaben der Schulämter. Beide Eltern seien von über 20.000 dieser Kinder und Jugendlichen zum Geldverdienen fort. Experten schätzen, dass es doppelt so viele sein könnten. Die weitaus meisten Kinder und Jugendlichen, die ohne Mutter und Vater zurückbleiben, werden von den Großeltern betreut, manche von älteren Geschwistern, einige sind ganz auf sich selbst gestellt.[1]

Trivia

Es gibt einen ungarischen Film mit dem Originaltitel Árvácska mit dem deutschen Titel "Das Niemandskind" (engl. Nobody's Daughter) aus dem Jahr 1976 (Regie: László Ranódy).[2]

Der Stern schrieb 2008 in einem Kommentar: "Besser Niemandskind als tot."[3]

Das Cassiopeia Theater führte das Stück "Niemandskind" auf, ein Musikmärchen für Kinder ab 8 Jahren.[4]

Es gibt auch verschiedene Bücher mit Niemandskind im Titel:

  • Marion Titze: Niemandskind (Roman), Ammann Verlag 2004, ISBN 3-250-60065-2
  • Edith Mohr: Niemandskind. Geschichten aus einer nicht ganz normalen Kindheit., Wolfgang Hager Verlag 2006, ISBN 3-9502211-9-0
  • Christina Noble: Mama Tina Niemandskind. Das Schicksal in meiner Hand., Heyne 1994, ISBN 3-453-07399-1

Einzelnachweise

  1. Sybille Korte: Niemandskinder, Berliner Zeitung am 14. November 2008
  2. Filmbeschreibung: Martyrium eines Waisenmädchens in den zwanziger Jahren bei Pflegeeltern auf dem Land
  3. Werner Mathes: Kommentar: Besser Niemandskind als tot, 20. Juli 2008 (Babyklappen und anonyme Geburten, behaupten Kritiker, seien überflüssig. Es gebe bei uns viele andere Hilfsangebote für verzweifelte Schwangere. Zudem würden Findelkinder produziert, die nie erfahren, woher sie kommen. Nur: Tote Kinder können Fragen nach ihrer Herkunft gar nicht mehr stellen.)
  4. Theaterszene Köln: Stückseite NiemandsKind, gefunden 13. Februar 2013

Querverweise