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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Peter Hans Kneubühl

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Peter Hans Kneubühl
Peter Hans Kneubuhl.jpg
Geboren 1943/1944 (Jahre 75–76)
1943/1944 (Jahre 74–75)
1942/1943 (Jahre 76–77)

Peter Hans Kneubühl (* 1943) wird vom Schweizer Staat pathologisiert, weil er sich gegen die Zwangs­räumung und Zwangsversteigerung seines Elternhauses gewehrt hat. Er wurde von den Behörden der Zwangspsychiatrisierung zugeführt.

Chronik aus der Zeitung

1. Tag - 8. September 2010
Für den Nachmittag ist ein Besichtigungstermin im Haus von Peter Hans Kneubühl angesetzt. Es soll in Kürze versteigert werden. Grund dafür sind Erbstreitigkeiten mit der Schwester Kneubühls. Der 67jährige hat im Vorfeld jede Kontakt­aufnahme verweigert. Deshalb rückt die Polizei an. Doch Kneubühl öffnet nicht. Im Gegenteil, er verbarrikadiert sich. Daraufhin wird das Gelände um das Haus herum weiträumig abgesperrt.
Im Verlauf der Nacht schiesst Kneubühl auf die Einsatzkräfte und flüchtet. Die genauen Umstände seines Entkommens bis heute unklar. In der Öffentlichkeit wird über einen Geheimtunnel spekuliert. Aber vermutlich entkam er zu Fuss. Dabei schoss er auf einen Polizisten und verletzt ihn schwer.
2. Tag - 9. September 2010
Kneubühl ist auf der Flucht. Die Suche nach dem Schützen läuft auf Hochtouren. Allerdings benutzt die Polizei ein falsches Fahndungsfoto. Auf dem Bild ist nicht Peter Hans Kneubühl zu sehen, sondern dessen Vater. Die Ermittler werden diesen Fauxpas erst nach fünf Tagen bemerken.
Die Kantonspolizei Bern erhöht ihre Präsenz in Biel und Umgebung. Die Suche nach Kneubühl wird mit Polizei­hunden sowie einem Helikopter der Armee intensiviert.
3. Tag - 10. September 2010
Kneubühl taucht erneut im Bieler Lindenquartier auf. Er schiesst mehrfach auf die Einsatzkräfte. Verletzt wird niemand.
Besonders obskur: Die Polizei hatte mit einer Rückkehr gerechnet und unauffällig Beamte in Zivil postiert. Einer der Ermittler entdeckt Kneubühl, doch sein Funkgerät fällt just in diesem Moment aus. Diese Panne müsse man akzeptieren, sagt später der Bernische Polizei­kommandant Stefan Blättler lapidar.
4. Tag - 11. September 2010
Die Grossfahndung nach Peter Hans Kneubühl im Raum Biel geht mit Hockdruck weiter.
Die Polizei lässt verlauten, Kneubühl habe mit Perfektion sämtliche Eventualitäten geplant. Auf einen bewaffneten Konflikt sei er vorbereitet gewesen.
5. Tag - 12. September 2010
Ein Bekannter Kneubühls wendet sich an die Polizei und bietet seine Hilfe an.
6. Tag - 13. September 2010
Der Bekannte schreibt einen offenen Brief an Kneubühl und bittet um Kontakt­aufnahme. Die Berner Kantons­polizei hängt diesen an zahlreichen öffentlichen Plätzen aus. Auch mittels Flugzeug werden zahlreiche Exemplare abgeworfen. Womit keiner rechnet: Die Initiative hat Erfolg. Kneubühl meldet sich tatsächlich unter der auf dem Flugblatt angegebenen Nummer.
Aber es gibt erneut eine Panne. Der Anruf kann angeblich nicht zurück­verfolgt werden. Zwar spricht Kneubühl für rund zehn Minuten mit einem Mitglied der Verhandlungs­gruppe. Doch wegen Server­problemen kann der Aufenthaltsort Kneubühls nicht genau bestimmt werden.
7. Tag - 14. September 2010
Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft weiter und die Kantonspolizei präsentiert Bilder aus Kneubühls Haus. Darauf zu sehen sind diverse Pistolen, aber auch eine Armbrust samt Pfeilen. Zudem findet die Polizei in einem Versteck 50 000 Franken.
In Biel selbst findet die Jagd auf Kneubühl unterdessen nicht überall ungeteilte Zustimmung. Dabei gibt es Demonstrationen kleiner Gruppen, die dadaistisch daherkommen und den Eindruck eines Kunst-Happenings haben. Via Facebook sprechen andere wiederum dem Geflüchteten Mut zu.
Doch es gibt auch seriöse Stimmen. Sie fordern, dass die Polizei Kneubühl die Chance geben muss sich zu stellen, ohne dabei um sein Leben bangen zu müssen.
8. Tag - 15. September 2010
Zusatzinhalt überspringen
Die Fahndung nach Kneubühl verläuft weiter ergebnislos.
9. Tag - 16. September 2010
Kneubühl bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sein ehemaliges Haus im Bieler Lindenquartier und das umliegende Gebiet werden weiterhin schwer bewacht.
10. Tag - 17. September 2010
Am frühen Morgen geht der Anruf einer Frau bei der Polizei ein. Sie hat Kneubühl dank der neuen Fahndungsfotos erkannt. Ein Polizeihund spürt den Rentner auf. Kurz darauf klicken die Handschellen.
Die Jagd nach Peter Hans Kneubühl hat nach 10 Tagen ihr Ende gefunden. Die Aufarbeitung der Polizeipannen wird allerdings wesentlich länger dauern.[1]

Zwangspsychiatrisierung

Peter Hans Kneubühl ist Opfer nicht Täter!

Peter Hans Kneubühl, der sich im September 2010 gegen die Räumung seines Hauses in Biel wehrte und eine riesige Polizeiaktion auslöste, sei nicht schuldfähig. Der Bieler Rentner leide an einer wahnhaften Störung, so das Gericht. Aus diesem Grund machte das Gericht dem Rentner nicht den Prozess wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, sondern sprach eine so genannte stationäre therapeutische Massnahme aus. Somit kommt der heute über 70-Jährige in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung. Kneubühl akzeptiert diesen Entscheid bis heute nicht. Alle Rechtmittel scheinen ausgeschöpft.

Gemäss Staatsanwaltschaft leidet Peter Hans Kneubühl an einer "wahnhaften Störung schweren Ausmasses". Die internationale Klassifikation für Krankheiten lautet auf ICD-10, F22.0. Die Beschreibung lautet: "Eine Störung charakterisiert durch die Entwicklung eines einzelnen Wahns oder mehrerer aufeinander bezogener Wahninhalte, die im allgemeinen lange, manchmal lebenslang, andauern. Der Inhalt des Wahns oder des Wahnsystems ist sehr unterschiedlich."

Brief von Peter Kneubühl

Zur ihrer persönlichen Beurteilung ob Peter Kneubühl wirklich nicht schudfähig ist und an einer "wahnhaften Störung schweren Ausmasses" leidet, veröffentlichen wir hier einen hand­geschriebenen 34-seitigen Brief von Peter Kneubühl [1.811 KB], datiert vom 31.01.2016 und einem Nachtrag vom 31.03.2016. In diesem Schreiben berichtet Peter Kneubühl über die Vorgänge im September 2010, die lange Vorgeschichte und was bis Ende März 2016 passierte aus seiner eigenen Sicht (PDF).[2]

Wurde Peter Kneubühl von den Behörden verschleppt?

Peter Hans Kneubühl wurde offenbar von den Behörden an einen geheimen Ort verschleppt. Eine Kontaktaufnahme mit Peter Kneubühl ist auf dem Postweg seit kurzem nicht mehr möglich. Der Aufenthaltsort von Kneubühl wird von den zuständigen Behörden verschwiegen und Anfragen diesbezüglich mit faden­scheinigen Argumenten abgeblockt. Es besteht der begründete Verdacht (siehe letzter Brief von Peter Hans Kneubühl), dass Kneubühl verschleppt und an einem geheimen Ort mit Zwangs­medikation gegen seinen ausdrücklichen Willen behandelt (gefoltert?) wird.
- Pfui - Forum für freie Meinungsäusserung[3]

Einzelnachweise

  1. Chronik einer Blamage - Der Fall Kneubühl, SRF am 7. Januar 2013 (Ein schiessender Rentner tagelang auf der Flucht, ein schwer verletzter Polizist - erfolgreiche Ermittlungs­arbeit sieht anders aus. Dabei begann vor gut zwei Jahren in Biel alles ganz harmlos. Ein zur Versteigerung stehendes Haus sollte besichtigt werden. Doch dann fielen Schüsse.)
  2. Pdf-icon-intern.svg Handgeschriebener Brief - Peter Kneuhühl, 31. Januar mit Nachtrag am 31. März 2016 (34 Seiten)
  3. Peter Hans Kneubühl ist Opfer nicht Täter!, pfui.ch am 25. Mai 2016

Netzverweise

  • Brief von Peter Hans Kneubühl, im November 2017
  • Melanie Riedi: Samstagsinterview: Film über Kneubühl, Radio32 am 24. Februar 2018 (Interview)
  • Die Ärzte legten den Hungerstreik als Selbstmordversuch aus, aber es war eine politische Handlung, Bieler Tagblatt am 24. Oktober 2017 (Peter Hans Kneubühl hatte vor sieben Jahren die Region Biel in Atem gehalten. Fast zehn Tage war er auf der Flucht, bis er verhaftet wurde. Im Lindenquartier hatte er auf Polizisten geschossen und einen der Polizisten schwer verletzt. Die Gerichte erachteten ihn als schuldunfähig und ordneten eine stationäre Therapie an. Der 74-jährige Kneubühl erzählt, wie er im Regionalgefängnis Thun lebt und warum er immer wieder in den Hungerstreik trat. Und wie ihm während zweier Streiks Psychopharmaka verabreicht wurden.)
  • Kneubühl: Sie fixierten mich auf dem Bett, Tagesanzeiger am 24. Oktober 2017 (Der "Amokrentner von Biel" sitzt seit sieben Jahren in Haft. In einem Interview äussert Peter Hans Kneubühl schwere Vorwürfe gegen die Behörden.)
  • Ein Mann pendelt zwischen Genialität und Wahnsinn, Berner Zeitung am 19. Januar 2013 (Wer ist der Mann, der 2010 um sich schoss, über 1000 Polizisten beschäftigte und im Gerichtssaal jetzt einen ruhigen, intelligenten Eindruck hinterliess?)
  • Verteidiger hält Kneubühl für schuldfähig, Basler Zeitung am 11. Januar 2013 (Peter Hans Kneubühl sei in seinen Aussagen ernst zu nehmen, fordert der amtliche Verteidiger. Er habe selten jemanden erlebt, der so haargenau wusste, was er tue.)
  • Ich bin kein Psychopath und massakriere niemanden, Basler Zeitung am 10. Januar 2013 (Peter Hans Kneubühl stellt sich vor Gericht stur: Der 70-jährige Bieler Rentner hat höflich aber bestimmt erklärt, er sage nichts zu seiner Flucht und zur verschwundenen Waffe.)
  • Polizisten haben Kneubühl falsch eingeschätzt, Basler Zeitung am 9. Januar 2013 (Heute haben mehrere Polizisten zum Fall Peter Hans Kneubühl ausgesagt. Einer von ihnen ist der Ansicht, man hätte Kneubühl mit einem nicht tödlichen Schuss ausser Gefecht setzen sollen.)
  • Kneubühl: Ich wurde angegriffen, Berner Zeitung am 7. Januar 2013 (Peter Hans Kneubühl muss sich derzeit in Biel vor Gericht verantworten. Er wurde am Montagnachmittag erstmals befragt und sieht sich nach wie vor als Opfer. Am Vormittag berichteten zwei am Einsatz beteiligten Polizisten, wie ihnen der Rentner entwischte.)
  • Die wahnhafte Welt des Peter Hans Kneubühl, Tagesanzeiger am 7. Januar 2013 (Am ersten Tag des Kneubühl-Prozesses erläutert der Angeklagte seine Sicht der Dinge. Es sind wirre Erzählungen eines offensichtlich an Verfolgungswahn leidenden Menschen.)
  • Peter Hans Kneubühl: Das Arztzeugnis ist gekauft, Berner Zeitung am 14. Dezember 2012 (Der inhaftierte Bieler Rentner Peter Hans Kneubühl wehrt sich gegen ein psychiatrisches Gutachten, das ihm unter anderem Schizophrenie attestiert.)