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Promiskuität

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Hauptseite » Sexualität » Promiskuität

Der Begriff Promiskuität (von lat. promiscuus "gemeinsam" und promiscēre "vorher mischen") bezeichnet eine auf Ausübung sexueller Kontakte mit relativ häufig wechselnden verschiedenen Partnern oder parallel mit mehreren Partnern ausgerichtete Lebenspraxis. Das Adjektiv promiskuitiv oder promisk wird auch synonym für "sexuell freizügig" oder "offenherzig" verwendet.

Promiskes Verhalten wird im vorherrschenden Zeitgeist als eine "Ausprägung der Selbstbestimmung" im Rahmen des möglichen "autonomen Verhaltens" der beteiligten Personen verstanden. Allenfalls wird eingeräumt, dass promiskes Verhalten in "manchen Fällen" aufgrund eventueller "Disparität der Erwartungen" der Sexual­partner zu einer Missachtung der Selbstbestimmung des jeweils anderen Partners führen könnte.

Loyalität einem Ehepartner oder der Familie gegenüber spielt in dieser egozentrischen Weltsicht keine Rolle.

Zitate

  • "Frauen wie Carrie oder Samantha in Sex and the City[wp] suchen, so die Autorin Eva Illouz[wp], über den Umweg der seriellen Sexualität nach der exklusiven Liebe/Ehe. Das nennt Illouz die 'emotionale Ambivalenz' der Frau. Männer würden es Dummheit nennen. [...] Frauen wie Carry und Samantha seien promiskuitiv, da Männer die Bedingungen der Begegnungen definierten. Also eine Multiplikation der klassischen Viktimisierungs-These, nach der Überzeugung: Frauen sind grundsätzlich unschuldige Opfer. Auch für diese Aussage braucht es eine gehörige Portion Realitäts­verweigerung. Die sexuelle Befreiung[wp], in den 60er und 70er Jahren, angestoßen von feministischen Frauen, wird zum Diktat des Mannes umgedeutet und verteufelt."[1]

Einzelnachweise

Netzverweise

Querverweise