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Antifaschistischer Schutzgraben

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Ein Antifaschistischer Schutzgraben[1] soll das Reichstagsgebäude[wp] in Berlin umschließen.

Der Begriff ist eine Wort­zusammen­ziehung aus Antifaschistischer Schutzwall[wp] und Aha!-Graben[wp].

Hintergrund

Zitat: «Antifaschistischer Schutzwall bezeichnete im öffentlichen Sprachgebrauch der Deutschen Demokratischen Republik die Berliner Mauer[wp]. Eingeführt von der Sozialistischen Einheits­partei Deutschlands (SED), war der zusammen­gesetzte Name für das Bauwerk sinngebend und überhöhend gemeint.»[2]
Zitat: «Nach einem Beschluss der Bau- und Raum­kommission vom 6. Juli 2018 soll vor dem Westportal zusätzlich quer über den Platz der Republik[wp] ein 2,5 m tiefer und bis zu 10 m breiter Aha!-Graben[wp] sowie an den Seiten zur Rampe ein Sicherheits­zaun mit Toren errichtet werden. Im Februar 2020 wurde das Vorhaben vom Bundestag mehrheitlich befürwortet; eine Genehmigung des Finanz­ministeriums steht noch aus. Im März 2021 wurde ein weiteres Hindernis für den Baubeginn aus dem Weg geschafft, als der Hauptausschuss des Berliner Abgeordneten­hauses dem nötigen Grund­stücks­kauf­vertrag mit dem Bund nach langem Streit zustimmte. Im Dezember 2021 schloss das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung die Entwurfs- und Genehmigungs­planung ab und übergab die Projekt­verantwortung an die Bundesanstalt für Immobilien­aufgaben. Mit Stand vom Januar 2022 war laut Internetseite des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung eine Kosten­obergrenze von 192 Millionen Euro festgelegt, aber kein Baubeginn für das Projekt.

Im April 2022 wurde bekannt, dass aufgrund von Sicherheits­bedenken weitere Umplanungen am Besucher­zentrum nötig sind und ein Baubeginn erst im Jahr 2025 erfolgen soll. Die Fertig­stellung ist für 2029 vorgesehen bei gesteigerten Baukosten von nun rund 250 Millionen Euro.»[3]

Zitat: «Nach einem Beschluss der Bau- und Raum­kommission vom 6. Juli 2018 soll zum Schutz des Reichstags­gebäudes[wp] vor dem Westportal quer über den Platz der Republik ein 2,5 m tiefer und bis zu 10 m breiter Ha-Ha-Graben sowie an den Seiten zur Rampe ein Sicherheits­zaun mit Toren errichtet werden. Im Februar 2020 wurde das Vorhaben vom Bundestag mehrheitlich befürwortet; eine Genehmigung des Finanz­ministeriums stand zu dieser Zeit noch aus.»[4]

Einzelnachweise

  1. Was man tut wenn die Welt brennt, Endariel am 21. Januar 2023, 60:06 Min. (ab 15:13 Min.)
  2. WikipediaAntifaschistischer Schutzwall
  3. Wikipedia: Reichstagsgebäude - Abschnitt "Planung eines Besucherzentrums" (Stand: 22. Januar 2023)
  4. Wikipedia: Ha-Ha - Abschnitt "Reichstagsgebäude in Berlin" (Stand: 22. Januar 2023)