Information icon.png Erinnere Dich an die Movember Wohltätigkeitsveranstaltungen im November. Movember - Moustache.jpg
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
Aktueller Spendeneingang: Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei. !!! Sie können das unterstützen !!! Donate Button.gif
38,4 %
3.843,56 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Barbarella (Film)

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Gesellschaft » Kunst » Film » Barbarella (Film)


Filmdaten
Deutscher Titel Barbarella
Originaltitel Barbarella
Barbarella (Film).jpg
Produktionsland Frankreich, Italien
Originalsprache englisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 98 Min.
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Roger Vadim[wp]
Drehbuch Roger Vadim
Terry Southern[wp]
Vittorio Bonicelli[wp]
Produktion Dino De Laurentiis[wp]
Musik Bob Crewe[wp]
Charles Fox[wp]
Kamera Claude Renoir[wp]
Schnitt Victoria Mercanton[wp]
Besetzung
  • Jane Fonda[wp]: Barbarella
  • John Phillip Law[wp]: Pygar, der blinde Vogelmensch
  • Anita Pallenberg[wp]: Der Große Tyrann
  • Milo O’Shea[wp]: Concierge / Durand-Durand
  • Marcel Marceau[wp]: Professor Ping
  • Claude Dauphin[wp]: Präsident der Erde
  • Serge Marquand[wp]: Captain Sun
  • David Hemmings[wp]: Dildano
  • Ugo Tognazzi[wp]: Mark Hand
  • Véronique Vendell[wp]: Captain Moon

Barbarella ist ein Science-Fiction-Film[wp] des französischen Regisseurs Roger Vadim[wp] aus dem Jahr 1968, der durch seine Ausstattung und die von dem Designer Paco Rabanne[wp] inspirierten Kostüme wegweisend für die Pop-Art[wp]-Ära in der Filmbranche wurde. Er wurde parallel in englischer und französischer Sprache gedreht und war speziell in Großbritannien sehr erfolgreich, wo er die zweit­höchsten Einnahmen des Filmjahrs 1968 erzielte. Vorlage waren die gleich­namigen Comics[wp] des französischen Zeichners Jean-Claude Forest[wp], die ab 1962 in dem französischen V-Magazine und später auch in Buchform erschienen.

Barbarella im Orgasmatron.

Die Hauptfigur Barbarella reist durch die Galaxis und erlebt zahlreiche Abenteuer, vor allem erotische. Gleich in der berühmt gewordenen Anfangs­szene zeigt sie einen Striptease[wp] in scheinbarer Schwerelosigkeit. Später wird sie von einem behaarten Draufgänger in die alt­hergebrachte Form der Sexualität eingeführt, trifft auf einen blonden Engel und eine sado­masochistische Königin, bringt ein "Orgasmatron"[wp] zum Schmelzen und tauscht mit einem schüchternen Rebellen "Verzückungs­pillen" aus.

Die Hauptdarstellerin Jane Fonda[wp] fühlte sich mit der Rolle, die Sophia Loren[wp] und Brigitte Bardot[wp] abgelehnt hatten, zutiefst unwohl und bedauerte, dass der Film so wenig feministisch" geworden war, schrieb in ihren Memoiren allerdings auch, niemand habe sie gezwungen, den Film zu drehen, weshalb sie sich "nicht ausgenutzt" vorkomme.[1][2]

Handlung

Im Jahr 4000 erhält die Astronautin Barbarella (Jane Fonda[wp]) vom Präsidenten der Erde einen Spezialauftrag. Sie muss den spurlos verschwundenen Wissenschafter Durand Durand (Milo O’Shea[wp]) ausfindig machen, der eine Welt­vernichtungs­waffe entworfen hat und diese an einen verfeindeten Planeten verkaufen will. Bei ihrer Reise durch das Weltall muss Barbarella eine Kette absurder Abenteuer bestehen, die sie völlig unvorbereitet treffen. Schon der Versuch, ohne Komplikationen auf dem Planeten zu landen, den Durand Durand angesteuert hat, scheitert. Sie wird mit ihrem Raumschiff in einen Sog gezogen und stürzt ab. Danach muss sie sich aggressiven Puppen erwehren, die mit gewalttätiger Konsequenz auf sie los gehen. Schließlich erfährt Barbarella vom blinden Engel Pygar (John Phillip Law[wp]), dass ein böser Tyrann (Anita Pallenberg[wp]) sein Unwesen auf dem Planeten treibt. Nachdem Barbarella den Engel mit Sex wieder fitgemacht hat, beginnen beide einen Kampf gegen den Tyrannen und Durand Durand.[3]

Hintergrund

Für Jane Fonda, die seit 1965 mit Roger Vadim[wp] verheiratet und bis dahin nur als Tochter von Henry Fonda[wp] bekannt war, bedeutete diese Rolle den internationalen Durchbruch. Sie soll das Angebot zunächst in den Papierkorb geworfen haben, aus dem Vadim es mit dem Ausruf "Ganz großartig!" heraus­fischte, weil er selbst ein Fan von Comics war und eifrig MAD[wp] las. Fonda selbst hielt den Film von Anfang an für frauenfeindlich, unterstützte Vadim jedoch dessen ungeachtet bei dem Projekt.

Den Modeschöpfer Paco Rabanne[wp] machte der Film schlagartig bekannt. Von dessen Ideen ließ sich Kostüm­bildner Jacques Fonteray[wp] unter anderem für Jane Fondas hautengen Catsuit inspirieren.[2]

Einzelnachweise

  1. Jane Fonda: My Life So Far, New York 2005, S. 243
  2. 2,0 2,1 Wikipedia: Barbarella (Film)
  3. HD-Filme: Barbarella (1968)

Netzverweise