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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Buhkind

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Schule am Abgrund. Was unsere Kinder wirklich brauchen. (2004)
Zitat:

«Eltern sind nicht mehr bereit, ihre Kinder zu erziehen und Leistung zu fordern

Das katastrophale Abschneiden der deutschen Schulen im internationalen Vergleich hat die Nation aufgeschreckt. Wo lieben die wirklichen Ursachen?

"Streber!", schreit Gregor, wenn sich einer seiner Klassen­kameraden traut, vor der Klasse ein Gedicht aufzusagen. "Buuh!", brummt Jacqueline, wenn Anna für besonders gut gemachte Haus­aufgaben gelobt wird.

Die Leistungsträger in unseren Klassen sind heute vielfach die Buhkinder, die von ihren Klassen­kameraden oft mit psychischer und auch physischer Gewalt an ihrer Entfaltung gehindert werden. Die Verteufelung des Leistungs­gedankens hat mit der 68er-Generation Fuß in den Schulen gefaßt und schleichend an Boden gewonnen. Nun kehren die jahrzehnte­langen Versäumnisse bei der Erziehung der Jugendlichen als Bumerang zurück: als unerzogene Kinder von unerzogenen Eltern, denen Strebsamkeit, Durchhalte­vermögen, Pflicht und Disziplin Attribute des verhassten Establishments[wp] waren.

Daß diese Sekundärtugenden[wp] unerlässlich für jede Bildung und Erziehung sind, ist seit dem Altertum bekannt. Trotzdem haben sie in unserer pluralistischen Gesellschaft nicht nur an Gewicht verloren, sondern werden zunehmend verteufelt.» - Bernhard Heinrich Lott[wp][1]

Einzelnachweise

  1. Bernhard Heinrich Lott[wp]: Schule am Abgrund. Was unsere Kinder wirklich brauchen., Leibniz Verlag 2004, ISBN 3-931155-21-8,
    Kapitel "Die Hintergründe des PISA[wp]-Desasters. Eltern sind nicht mehr bereit, ihre Kinder zu erziehen und Leistung zu fordern.", S. 9

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