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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Clara Zetkin

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Clara Zetkin
Gelebt 5. Juli 1857–20. Juni 1933
Parteibuch KPD

Clara Zetkin (links) mit Rosa Luxemburg im Jahr 1910
Clara Josephine Zetkin, geborene Eißner (1857-1933), war eine deutsche Politikerin, Kommunistin und Frauenrechtlerin. Sie war bis 1917 aktiv in der SPD und in dieser Partei eine markante Vertreterin der revolutionär-marxistischen Fraktion. 1917 schloss sie sich der SPD-Abspaltung USPD[wp] an. In der USPD gehörte sie zum linken Flügel bzw. zur Spartakus­gruppe, die während der Novemberrevolution[wp] 1918 in Spartakusbund umbenannt wurde. Der Spartakusbund wiederum ging zusammen mit anderen links­extremen Gruppierungen in der zum Jahres­wechsel 1918/19 neu gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands[wp] (KPD) auf. Als einflussreiches Mitglied der KPD war Zetkin von 1920 bis 1933 Reichstags­abgeordnete und 1932 Alters­präsidentin des Parlaments.

Am 30. August 1932 sprach sie in ihrer Eröffnungsrede des Reichstages ihre Hoffnung aus, an dieser Stelle bald den ersten Rätekongress[wp] Sowjet­deutschlands eröffnen zu können. Helmut Schröcke[wp] schrieb in seinem Buch Kriegs­ursachen und Kriegs­schuld des Zweiten Weltkrieges[1], dass nach Auffassung der National­sozialisten "das gesamte bürgerliche Lager den totalen Macht­anspruch der Kommunisten völlig unterschätzt" habe.

Als Feministin hat Clara Zetkin den Internationalen Frauentag (auch: Weltfrauentag) in Europa eingeführt. Bereits zuvor hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet und im Februar 1909 einen ersten nationalen Kampftag für das Frauen­stimm­recht initiiert. Daraufhin schlug Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauen­konferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines inter­nationalen Frauentages vor. Ab 1975 begannen die Vereinten Nationen ihn offiziell zu fördern. Auf der Grundlage einer Resolution der UNO-Generalversammlung aus dem Jahr 1977 wird der Internationale Frauentag jährlich als offizieller UNO-Feiertag begangen.

Beim Gründungskongress der Zweiten Internationalen am 19. Juli 1889 hielt sie ein berühmt gewordenes Referat zur Frauenpolitik, in dem sie die Forderungen der bürgerlichen Frauenbewegung nach Frauenwahlrecht, freier Berufswahl und besonderen Arbeits­schutz­gesetzen für Frauen im Rahmen des herrschenden Systems kritisierte:

Zitat:

«Wir erwarten unsere volle Emanzipation weder von der Zulassung der Frau zu dem, was man freie Gewerbe nennt, und von einem dem männlichen gleichen Unterricht - obgleich die Forderung dieser beiden Rechte nur natürlich und gerecht ist - noch von der Gewährung politischer Rechte. Die Länder, in denen das angeblich allgemeine, freie und direkte Wahlrecht existiert, zeigen uns, wie gering der wirkliche Wert desselben ist. Das Stimmrecht ohne ökonomische Freiheit ist nicht mehr und nicht weniger als ein Wechsel, der keinen Kurs hat. Wenn die soziale Emanzipation von den politischen Rechten abhinge, würde in den Ländern mit allgemeinem Stimmrecht keine soziale Frage existieren. Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschen­geschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein. Nur in der sozialistischen Gesellschaft werden die Frauen wie die Arbeiter in den Vollbesitz ihrer Rechte gelangen.»[2]

Damit erklärte Zetkin die fehlende Gleichberechtigung der Geschlechter zu einem Nebenwiderspruch der herrschenden sozialen und ökonomischen Bedingungen, den sie dem Hauptwiderspruch[wp] zwischen Kapital und Arbeit unterordnete. Ihre Verschiebung der formalpolitischen Emanzipation der Frau auf die Zeit nach der Revolution[wp] vertiefte die Konflikte der deutschen Frauen­bewegung vor dem Ersten Weltkrieg und führte zu langwierigen Aus­einander­setzungen mit anderen, gemäßigteren Protagonistinnen auch innerhalb der sozial­demokratischen Frauen­bewegung

Einzelnachweise

  1. Helmut Schröcke[wp]: Kriegsursachen und Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges. Zusammenfassung des Wissensstandes., Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, 2001, ISBN 3-932878-08-6
  2. Zusammenfassung des Zetkin-Beitrags auf dem Internationalen Sozialistenkongress 1889 (Protokoll des Internationalen Arbeiter-Congresses zu Paris. Abgehalten vom 14. bis 20. Juli 1889, Nürnberg 1890, S. 80-85. Clara Zetkin, Ausgewählte Reden und Schriften, Band I, Berlin 1957, S. 3-11) Auf marxists.org.

Netzverweise