Information icon.svg WikiMANNia hat in 116 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Harald Kujat

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Personen-Portal » Harald Kujat

Harald Kujat
Harald Kujat (2018)
Geboren 1. März 1942
Beruf Soldat

Harald Kujat (* 1942) ist ein deutscher General a. D. der Luftwaffe. Er war von 2000 bis 2002 als 13. Generalinspekteur der Bundeswehr[wp] der ranghöchste Offizier der Bundeswehr und von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militär­ausschusses und damit auch des NATO-Russland-Rats.

In der Sicherheitspolitik[wp] und in Militärfragen hat er sich eine internationale Anerkennung erworben. Der Experte ist fachlich hoch kompetent, folglich werden seine qualifizierten Einschätzungen zum Verhältnis der NATO zu Russland sowie zum Ukraine-Krieg in Fachkreisen und Leitmedien als zunehmend diffamierend kommentiert.

Harald Kujat (2003)

Interviews

  • Youtube-link-icon.svg Ukraine-Krieg entschieden? General a.D. Kujat: Die politische Niederlage folgt noch - BENU Solutions (23. September 2026) (Länge: 40:17 Min.)
  • "Wir haben fast fünf Jahre lang alles falsch gemacht" - Kujat rechnet mit Ukraine-Politik ab, RT DE am 29. August 2026
    Anreißer: In einem Interview mit dem YouTube-Kanal BENU Solutions äußert sich der ehemalige General­inspekteur der Bundeswehr und Ex-NATO-General Harald Kujat kritisch zum politischen Umgang mit dem Ukraine-Krieg.
    • "Wir haben fast fünf Jahre lang alles falsch gemacht" - Kujat rechnet mit Ukraine-Politik ab, RT DE auf Rumble am 29. August 2026, 1:18 Min.
      In einem Interview mit dem YouTube-Kanal BENU Solutions äußert sich der ehemalige General­inspekteur der Bundeswehr und Ex-NATO-General Harald Kujat kritisch zum politischen Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Er bemängelt, dass Politiker und Medien über Jahre hinweg fälschlicherweise den Eindruck erweckt hätten, die Ukraine könne den Krieg allein durch anhaltende Unterstützung gewinnen. Nun falle es den Verantwortlichen jedoch schwer, eigene Irrtümer und Fehl­einschätzungen öffentlich einzugestehen. Kujat fordert dabei ein sofortiges Umdenken hin zu einer Friedenslösung.
    Das vollständige Interview:
  • Youtube-link-icon.svg Die russischen Hardliner üben jetzt immer mehr Druck aus auf Putin - HKCM (26. Juli 2026) (Länge: 38:30 Min.)
    Im Gespräch mit General a. D. Harald Kujat sprechen wir über die neuesten Entwicklungen im Russland-Ukraine-Krieg und ordnen die aktuelle militärische sowie geopolitische Lage ein. Dabei erläutert er seine Einschätzung zu den Erkenntnissen westlicher Geheimdienste, wonach Russland gegenwärtig keine Ambitionen oder Pläne für einen großflächigen Angriff auf den Westen verfolgt. Außerdem diskutieren wir, welche Chancen die Ukraine aus seiner Sicht noch hat, den Krieg als funktionierender Staat zu überstehen, und welche politischen Entscheidungen dafür entscheidend sein könnten.
  • Youtube-link-icon.svg Harald Kujat warnt: Steuern wir unaufhaltsam in einen großen Krieg? - Patrik Baab - Gegen den Strom (9. Juli 2026) (Länge: 1:35:25)
    Der ehemalige Vorsitzende des NATO-Militär­ausschusses und General­inspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, analysiert in diesem tiefgründigen Gespräch die gefährliche Eskalations­spirale des Ukraine-Krieges. Während politische Akteure und Medien oft das Bild einer alternativlosen militärischen Unterstützung zeichnen, warnt Kujat vor einer Realität, in der das Risiko eines unkontrollierbaren großen europäischen Krieges täglich wächst.
    Im Gespräch mit Harald Kujat geht es um:
    • Die Erosion der Sicherheit: Warum die aktuelle westliche Politik das Risiko eines konventionellen Krieges zwischen der NATO und Russland nicht mehr berechenbar macht.
    • Bedrohungsanalysen im Check: Warum die Warnungen vor einem baldigen russischen Angriff auf die NATO weder von US-Geheimdiensten noch von der NATO-Führung in dieser Form geteilt werden.
    • Eskalationsdominanz und Grauzonen: Die gefährliche Rolle westlicher Zielsoftware und Hardware bei Angriffen tief im russischen Hinterland und die Frage der Kriegsbeteiligung.
    • Das Scheitern von Diplomatie: Warum Chancen zur Friedens­sicherung - von den Verträgen 2021 bis hin zu den Gesprächen in Istanbul - systematisch verpasst oder hintertrieben wurden.
    • Verfassungsauftrag im Fokus: Kritische Fragen an die Bundesregierung, ob sie dem Friedensgebot des Grundgesetzes noch gerecht wird oder ihre Sicherheitspolitik faktisch suspendiert hat.
    • Perspektiven für Europa: Wie ein realistischer Friedensplan aussehen könnte, der die Sicherheits­interessen aller Seiten berücksichtigt und eine neue europäische Friedens­ordnung ermöglicht.
    „Wir gefährden die Zukunft künftiger Generationen mit dieser Politik. Das Risiko ist im Augenblick nicht mehr beherrschbar, wenn der Ernstfall eines NATO-Russland-Konflikts eintritt.“
    Harald Kujat verfügt über Jahrzehnte an Erfahrung in den höchsten militärischen Entscheidungs­gremien der Welt. Er zeigt auf, wie der Mangel an Realismus und die Verweigerung von Verhandlungen in eine Sackgasse führen, die für ganz Europa existentielle Folgen haben könnte.
    Ein Gespräch über die bittere Notwendigkeit von Vernunft, das Primat der Politik über das Militärische und den dringenden Weg zurück zur diplomatischen Stabilität.
    Kapitel:
    00:00 - Einleitung: Die Eskalationsspirale
    02:11 - Westliche Ziele vs. militärische Realität
    05:49 - Bedrohungsanalyse: EU, NATO und USA
    08:29 - Angriffe im russischen Hinterland
    12:11 - Gefahr einer unkontrollierbaren Reaktion
    14:28 - Kriegspartei durch Software und Technik?
    17:33 - Geopolitik: Das Erbe von Anchorage
    21:10 - Materielle Überlegenheit Russlands
    23:11 - NATO-Beitritt und Sicherheitsgarantien
    29:19 - Russische Kriegsziele im Wandel
    31:02 - Warum Diplomatie im Vorfeld scheiterte
    39:15 - Kissingers Vision der Neutralität
    42:01 - Das Friedensgebot des Grundgesetzes
    45:01 - Bundeswehr und Landesverteidigung
    47:21 - Gleichgewicht der Kräfte: Lehren von Helmut Schmidt
    48:35 - Das Ende der Rüstungskontrolle
    51:57 - Multipolarität: Russland und China
    56:51 - Die Europäisierung des Konflikts
    59:30 - Satellitendaten und digitale Kriegsführung
    01:03:05 - Vertrauen und Lehren aus der Kubakrise
    01:09:22 - Bedeutung neuer Waffensysteme (Oreschnik)
    01:13:52 - Verluste und Personalnot der Ukraine
    01:17:51 - Stimmung in der Bevölkerung
    01:21:16 - Spezialkräfte und NATO-Präsenz vor Ort
    01:25:08 - Ein konkreter Lösungsvorschlag
    01:32:09 - Deutschlands Verantwortung
    01:34:47 - Fazit: Plädoyer für Vernunft

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Harald Kujat
  • Biographie auf der Website der NATO (englisch)
  • Youtube-link-icon.svg Vom Nato-Offizier zum Putin-Versteher? - NZZ Akzent (6. August 2024) (Länge: 17:12 Min.)
    Er war und ist ein beliebter Experte für Militärfragen: Harald Kujat (82) ist der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und eigentlich im Ruhestand. Trotzdem äussert er sich immer wieder öffentlich, insbesondere auch zum russischen Angriff auf die Ukraine.
    Heutiger Gast: Marco Seliger, Deutschland-Redaktor
    Host: Antonia Moser
    Produzent: Simon Schaffer