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Hautenge Kleidung

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Ein hautenger Catsuit

Der Begriff Hautenge Kleidung bezeichnet summarisch Kleidung, die so eng ist, dass sie an der Haut des Trägers anliegt. Sie besteht in der Regel aus dehnbarem Stoff mit einem hohen Lycra-Anteil, so dass sie sich der Körperform des Trägers anpasst. Latexkleidung[wp], insbesondere für Frauen, kann auch hauteng sein.

Eine andere Möglichkeit, Kleidung derart zu modifizieren, dass sie richtig eng an der Haut anliegt, besteht darin, sie anzuziehen und sie schrumpfen zu lassen. Dies kann bei aus Rohleder bestehender Kleidung durch Befeuchtung bewirkt werden. In der Vergangenheit gab es den Modetrend, Baumwolljeans einlaufen zulassen, indem man dieselben in der Badewanne mit heißem Wasser gelegt hat, wobei dieser Effekt nur für eine bestimmte Zeitspanne anhielt. Moderne Jeans sind während des Herstellungs­prozesses geschrumpft worden, so dass dies nicht mehr funktioniert.

Menschen mögen es, hautenge Kleidung zu tragen, weil es ihnen das Gefühl einer zweiten Haut[wipi] gibt. Außerdem betont sie den Po und die Oberschenkel, bei Frauen die Brüste und bei Männern den männlichen Wulst[wipi].

Hautenge Kleidung kann leicht durchsichtig sein, weil das Material gedehnt ist, was insbesondere im Bereich um die untere Körperregion der Fall ist, wodurch der Slip - oder im Falle des Fehlens eines solchen der Unterleib - des Trägers beim Bücken oder dem Hinaufsteigen einer Treppe sichtbar wird.

Querverweise

Netzverweise

  • Die englischsprachige Wikipedia führt einen Artikel über Skin-tight garment (Diesen Artikel gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia [noch] nicht.)
  • Hadmut Danisch: Glatte Stoffe, Ansichten eines Informatikers am 25. November 2023
    Dünne, hautenge Materialien lassen Berührungen (klassisch: Von Männerhänden) nicht nur "ungefiltert" durch, sondern können sie sogar noch verstärken, besonders wenn die Materialien sehr eng sitzen. Neben dem Aussehen ist das einer der Hauptgründe für enge Latexklamotten. Schon mal eine in Latexzeugs befummelt? Geht ab wie Rakete. Die drehen schier durch.
    Ein weiterer, begleitender Effekt dürfte auch sein, bei beiden, den lockeren, wie den enganliegenden Stoffen, dass sich glatte Stoffe - aufgrund des Materials, weil sie meist sehr dünn sind und weil sie dann auch eng und ohne Luftpolster an der Haut anliegen - in der Regel kühl anfühlen, und damit zusätzlichen Reiz geben. Gerade solche Seiden- und Satinblusen exponieren die Nippel ja nicht nur, sie machen sie auch. [...]
    Bei Frauen ist die Haut eine der vielen erogenen Zonen. Und deshalb spielen dünne, taktile, glatte, kühle Stoffe eine beachtliche Rolle. Entweder geht der Reiz vom Stoff/Material selbst aus - oder er soll ihn möglichst ungefiltert durchlassen. Der Umgang damit gehört zu den Schlüssel­kompetenzen, um Frauen um den Verstand zu bringen und in den Wahnsinn zu treiben.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Skin-tight clothing aus der freien Enzyklopädie Wipipedia.