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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Heinz-Josef Bontrup

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Heinz-Josef Bontrup
Heinz-Josef Bontrup.jpg
Geboren 8. Februar 1953
Beruf Ökonom

Heinz-Josef Bontrup (* 1953) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.

Seit 1996 ist er Professor für Wirtschaftswissenschaft[wp] mit dem Schwerpunkt Arbeitsökonomie im Fachbereich Wirtschaftsrecht an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen am Campus Recklinghausen.

Unterstützung des französischen Manifests der Empörten Ökonomen

Durch ein ausführliches Vorwort Zur neoliberalen Mainstream-Ökonomie und ihrem kläglichen Versagen vor und in der Finanz- und Wirtschaftskrise unterstützte Bontrup 2011 das in Frankreich seit 2010 sehr weit verbreitete und viel diskutierte Manifeste d'économistes atterrés, das auf Deutsch unter dem leicht abgewandelten Titel Empörte Ökonomen publiziert wurde.[1] Bontrup äußert darin seine Auffassung, wie die Neoklassik[wp] in der Wirtschafts­wissenschaft und dann der Neoliberalismus zur jüngsten Finanz- und Wirtschafts­krise beitrugen und dass die Wirtschafts­politik unverändert, wie vor der Krise, weiter praktiziert und deshalb tiefer in den Abgrund führen werde. Das Manifest selbst meint, Labilität und soziale Ungleichheit wüchsen durch die staatlichen Maßnahmen der Jahre 2009-2012. Es prangert 10 politische Fehlbehauptungen an und unterbreitet 22 Vorschläge zur besseren künftigen Steuerung der Krise. Alternativen seien nötig. Philippe Askenazy[wp], André Orléan[wp], Henri Sterdyniak[wp] und Thomas Coutrot[wp] bestreiten, dass Finanzmärkte überhaupt effizient sind; dass sie zum Wirtschafts­wachstum beitragen; dass Finanzmärkte die Kredit­würdigkeit von Staaten korrekt einschätzen können; dass der Anstieg der Staats­ver­schuldung von übermäßigen Ausgaben herkommt; dass die Staats­ausgaben deshalb begrenzt werden müssen, um die Staats­ver­schuldung zu senken; dass letztere die Last angeblicher wirtschaftlichen "Maßlosigkeit" (des Konsums) auf spätere Generationen verschiebt; dass man die Finanzmärkte "beruhigen" muss, um die Staatsverschuldung[wp] zu finanzieren; dass die EU das europäische Sozialmodell[wp] schützt. Sie glauben nicht, dass der Euro ein Schutzschild gegen die Krise ist. Die griechische Krise[wp] sei durchaus kein Sprungbrett zu einer europäischen Wirtschafts­regierung und einem wirklichen europäischen Sozialpakt. Als Schlussfolgerung verlangen die Autoren von allen Bürgern, dass staatliche Wirtschaftspolitik breit diskutiert werden müsse. Institutionell sollen Entwicklungspfade zu einer Restrukturierung der EU geschaffen werden.[2]

Arbeitszeitverkürzung

Zitat:

«Ich fordere die 30-Stunden-Woche[3]

Einzelnachweise

  1. Eigentlich: Bestürzte Ökonomen. Die Manifest-Übersetzung von Gerhard Rinnberger stammt bereits aus einer englischen Übersetzung; für wissenschaftliche Zwecke ist daher der Griff zur frz. Urfassung ratsam.
  2. Auszug aus Wikipedia: Heinz-J. Bontrup
  3. Youtube-link-icon.svg Auswüchse des Finanzkapitalismus - Heinz-J. Bontrup (30. Mai 2012) (Länge: ab 63:10 Min.)

Netzverweise