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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Hetera

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Hetera[1] (abgeleitet von Hetero(sexualität) und mit -a als weibliche Endung) war in feministischen Kreisen ein übles Schimpfwort , so soll Alice Schwarzer einmal ihre EMMA-Angestellten mit dem Begriff beschimpft haben, als diese sich weigerten Überstunden zu schieben.[2]

Die Männerfeindlichkeit der lesbischen Feministinnen äußert sich in der Überzeugung:

Zitat:

«Alle Frauen sind lesbisch - nur wissen es manche noch nicht.» - Jill Johnston[wp][3]

Die intolerante Geisteshaltung gegenüber Andersdenkenden und heterosexuellen Frauen kommt in Kommentaren wie

Zitat:

«Die Heteras müssen zurück zu ihren Schwänzen[4]

zum Ausdruck. Kastrationsgelüste gegenüber Männern wurden in Parolen wie

Zitat:

«Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen.»[5]

deutlich. Heutzutage wird dieses Gedankengut, politisch korrekt glatt geschliffen, in der "Gender-Pädagogik" transportiert.[6]

Heterosexualität als "Kollaboration mit dem Feind"

In den Hochzeiten des Feminismus wurde Heterosexualität von Frauen als "Kollaboration" gesehen. Man unterschied zwischen "Bauchlesben" (die Echten) und "Kopflesben", die es aus vernünftigen Erwägungen ablehnten, mit den patriarchalen Unterdrückern ins Bett zu steigen.

Alice Schwarzers Standpunkt:

"Der Koitus verdammt die Frau zur Passivität und ist so für Männer die unkomplizierteste und bequemste Sexualpraktik. Beine breit machen genügt. [...] Die psychologische Bedeutung dieses in sich gewaltsamen Aktes des Eindringens ist für Männer (und Frauen) sicherlich von Bedeutung. Bumsen - wie es so traurig treffend heißt - als höchste Demonstration männlicher Herrschaft und weiblicher Unterordnung."

wurde von Kristina Schröder in einem Spiegel-Interview aufgegriffen und dazu kommentiert: Es sei absurd, etwas, das für den Fortbestand der Menschheit grundlegend sei, per se als Unterwerfung zu definieren. Und dass eine radikale Strömung von Feministinnen "die Lösung darin sah, lesbisch zu sein".

Alice Schwarzer verhöhnte daraufhin die junge Familien­ministerin als "hoffnungslosen Fall" und "schlicht ungeeignet", sie reproduziere Stammtisch-Parolen aus den Siebzigern.

Claudia Pinl, eine EMMA-Frau der ersten Stunde erzählt in einer Kölner Bar davon, wie die Frauenbewegung zur Lesbenbewegung wurde. "Man unterschied zwischen Urlesben und Bewegungslesben." Letztere hatten sich erst durch sexuelle Befreiung auf die andere Seite geschlagen, forderten dafür aber umso hartnäckiger Lesbianismus als letzte Konsequenz des radikalen Feminismus. "Ich fand's ein bisschen anmaßend von den Bewegungs­lesben, wie sie aus ihrer neu­gefundenen Lebensart gleich eine politische Strategie ableiteten", kommentiert Pinl, die sich selbst zu den Urlesben zählt.

Zu der Zeit, als sich die EMMA-Brigade formierte, war die Redaktion bunt gemischt. Manche Frauen gingen abends sogar zu ihren Männern nach Hause, was laut der ehemaligen TAZ-Chefin und Schwarzer-Biographin Bascha Mika[wp] mitunter so kommentiert wurde: "Die Heteras müssen zurück zu ihren Schwänzen." Die EMMA hatte ein Coming-out gar nicht erst nötig. Noch in ihrem ersten Jahr wurden Kontakt­anzeigen eingeführt, und da gab es nur "sie sucht sie". Zum Beispiel kinderliebe, schwarzlockige Frau sucht Beethoven-Liebhaberin und Ähnliches.

In den Achtzigern wurde die EMMA schriller, warb mit dem Slogan "Männerfeindlich und garantiert daneben". Jill Johnston[wp] verbreitete den Schlachtruf der militanten Lesben­bewegung: "Alle Frauen sind lesbisch - nur wissen es manche noch nicht." Und die Redaktion empfahl tröstend: "Männer sind kein Schicksal. Denn gegen Männer können wir uns schützen. Auch ohne Kondome. Immer mehr Frauen und Frauen brauchen sie nicht. Um ganz sicher zu sein, haben sie für immer die Seite gewechselt." [7]

Einzelnachweise

  1. Hetären (altgriechisch für "Gefährtinnen") waren im Altertum weibliche Prostituierte, die im Gegensatz zu Dirnen als gebildet galten und sozial anerkannt waren. Die kultische Prostitution (Tempel­prostitution) wurde in Athen in ein Gewerbe umgewandelt, durch das dem Staat Einnahmen zuflossen. Im antiken Griechenland war es nicht verpönt, Umgang mit Hetären zu haben, da griechische Frauen vor allem im Haushalt tätig und im Gegensatz zu den Gefährtinnen in Kunst, Kultur, Literatur und Philosophie nicht bewandert waren. Aus Wikipedia: Hetäre
  2. Arne Hoffmann: FAZ: Warum Alice Schwarzer auf Kristina Schröders Kritik so empfindlich reagiert, 22. November 2010
  3. Jill Johnston[wp] in "Lesbian Nation" (1973)
  4. Alice Schwarzer zugeschrieben.
  5. Aktionsrat für die Befreiung der Frau: Flugblatt 1967/68, zitiert in: Chronik der Frauenbewegung: Vorfrühling 1968-1970
  6. "Die präventive Kastration nennt man heute Gender-Pädagogik.", in: politik-forum.eu: kevin_und_kevinia am 1. Dezember 2008 um 15:30 Uhr
  7. Feminismus: Alice und der wunde Punkt, FAZ am 21. November 2010 (Warum Alice Schwarzer auf Kristina Schröders Kritik so empfindlich reagiert)

Netzverweise