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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Holger Bertrand Flöttmann

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Holger Bertrand Flöttmann
Holger Bertrand Floettmann.jpg
Geboren 1946
Beruf Mediziner, Autor

Holger Bertrand Flöttmann (* 1946) ist als Fachmann für Neurologie, Psychiatrie und Psycho­therapeutische Medizin in Kiel tätig. Er ist zudem Fachbuchautor und Leiter des Wilhelm-Griesinger-Institutes[wp], Zentrum für Angsterkrankungen und Traumanalyse.

Holger Flöttmann setzt sich für das Familiennetzwerk ein, ein familienpolitisch, christlich-konservativer Interessenverband, der sich gegen außerfamiliäre Kinderbetreuung engagiert.[1]

Kontroverse

2005 veröffentlichte Holger Flöttmann als Gastautor bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Artikel "Der Wunsch nach einem Kind". In diesem, so die Zeitschrift EMMA, habe er "... bei den modernen, berufs­tätigen Frauen eine 'Infantil­neurose' diagnostiziert samt 'vertrockneten Seelen' und einem großen 'Ablehnungs- und Hass­potenzial gegen die Familie mit verdienendem Vater, hegender Mutter und Kindern'." Flöttmann habe dafür den Feminismus, sowie Alice Schwarzer und Simone de Beauvoir verantwortlich gemacht.[2]

Als Antwort darauf veröffentlichte EMMA 2006 den Artikel "Wer ist Dr. Flöttmann?", der Auslöser für einen Rechtsstreit wurde und 2007 vor das Hamburger Landgericht kam.[3] EMMA verlor den Prozess in 10 von 12 beantragten Punkten.

In einem Interview mit der Jungen Freiheit 2006, sagte Flöttmann: "Der virulente Feminismus, der übertriebene Konsum und der narzißtische Individualismus bewirken kinder­feindliche Lebensformen bei Mann und Frau" und dass "die massive, kollektive und depressive Selbstabwertung des deutschen National­gefühls die Fruchtbarkeit der Deutschen beeinträchtigt." Föttmann zufolge läge den zumeist kinderlosen Feministen das Wohl des Kindes zu keiner Zeit am Herzen.[4]

Artikel

Zitat:

«Vertrauen schaffen in die Geschlechtsidentität heißt, dass ich weiß, wo ich als Mann oder als Frau hingehöre. Was meine Aufgaben als Mann sind, welche Aufgaben ich als Frau habe. Vertrauen schaffen in feste Lebensstrukturen, dazu gehört die Gewissheit, daß Mann und Frau unterschiedlich sind. [...] Unter dem nebulösen Anglizismus "Gender Mainstreaming" ist die ideologische Fortsetzung des Feminismus zu verstehen. Diese Ideologie propagiert, Frauen seien die besten Männer, die es je gab. Männer seien gute Mütter, alles nur eine Frage der Sozialisation. Was entsteht, sind massiv identitäts­gestörte, junge Menschen.
Der Wert der Familie ist weit, weit nach unten gerutscht. Wenn ich junge Frauen frage: "Was ist Ihr Ziel?", so antworten viele: "Beruflich erfolgreich sein." Von Familie und Kindern ist keine Rede. Sie haben einen Lebens­abschnitts­partner, einen Hund und eine Katze. Aber keine Kinder. Wie kommt das? Angefangen hat es mit der schwer depressiven Weltsicht von Bebel[wp] und Engels[wp], die von Anderen weitergeführt wurde.» - Holger Bertrand Flöttmann[5]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Familiennetzwerk
  2. "Flöttmann gegen EMMA", EMMA November/Dezember 2007
  3. Ansbert Kneip: "Vertrocknete Seelen", Spiegel Online am 17. September 2007
  4. Interview: Angriff auf die Familie, Junge Freiheit am 7. Juli 2006 (Der Psychotherapeut und Publizist Holger B. Flöttmann über Feminismus, Familien­splitting und unsere Furcht vor Kindern)
  5. Holger Bertrand Flöttmann: Gender-Mainstreaming - Gestört ins Leben, Wilhelm-Griesinger-Institut
  6. Wilhelm Griesinger Institut: Steuerrecht des Lebens

Netzverweise