Diese Weiber hätten auch den Heiland Jesus vorgeburtlich entsorgt!   –   Frohe Adventszeit!
Diese Weiber werben für die Ermordung ungeborener deutscher Kinder und halten das für Menschenrecht.
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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Hass

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Information icon.png "Wer keinen Hass aushalten kann, sollte kein Politiker werden. Beruf verfehlt, würde ich sagen. Wer kein Blut sehen kann, sollte auch kein Arzt werden."[1]
Die Ebenen einer Hassbewegung
"Je weiter sich eine Gesell­schaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen."
Zitat:

«Hass ist ein Gefühl, das aus der Mischung eigener Hilflosigkeit und dem Bruch von Spielregeln durch andere entsteht. So sind die Verantwortlichen für Hass eigentlich die, die andere durch ihr Fehlverhalten in eine emotionale Situation bringen, in der sie Äußerstes fühlen. Wenn die Bundesregierung mit ihrer Flüchtlings­politik entgegen jeder Vernunft soziale und ökonomische Verhältnisse herstellt, die für fast alle Beteiligten eine mittelfristig objektiv und oftmals dramatisch schlechtere Lebens­qualität bedeuten, erwächst bei denen, die die Veränderungen im Lande am eigenen Leibe wahrnehmen oder diese antizipieren, zuerst die Sorge, dann die Angst und schließlich, in der Tat, Hass. Doch die Schuld liegt bei denen, die diese Situation erzeugen. Kein Wunder, dass sie keinen schmutzigen Trick auslassen, um ihre Taten im Licht der Moral und der Vernunft erscheinen zu lassen.»[2]

Artikel zum Stichwort Hass


Lasswell[wp] stellte in seinem Standardwerk 1927 klar:

"Es darf keine Zweifel darüber geben, auf wen sich der Hass der Öffentlichkeit zu richten hat." [3]

Journalist Jens Balzer[ext] fordert 2019:

"Wir müssen wieder hassen lernen." [4]

Das Internet und die Hassdebatte

Zitat:

«[A]uf der re:publica [...] sprechen sie momentan vor allem über den Hass und dass das Netz nicht so wurde, wie sie es sich gewünscht hätten. Es klingt für mich wie der Streit in einem Wohnblock, der einstmals als Luxus­domizil geplant wurde und nun heroin­süchtige Exrock­stars, Immer­noch­halb­starke und Selbst­bewunderer aller Art beherbergt, während im geleerten Pool die Ratten quietschen. Der Aufzug streikt, die Keller sind an die AfD vermietet, die Klimaanlage stinkt nach verbrannten Insekten, und in den Gängen urinieren ein paar betrunkene Piraten-AGHler auf den abgetretenen Teppich und grölen die Internationale[wp]. [...] alle beklagen sie den Hass, der im Netz virulent und ganz schlimm sein soll. Es kann schon sein, dass in so einer verkorksten Sozial­media­wohn­anlage die Stimmung nicht sonderlich gut ist. Aber die Klagen sind verständlich. Ich kenne ihre echten Wohnungen nicht, weil das Netz ihre echte Wohnung ist. Und die entspricht einfach nicht ihren Erwartungen. [...]

Wer nichts anderes als das Netz hat, nimmt es zu wichtig. Da unterscheiden sich Netz­aktivisten nicht im Mindesten von der Raserszene, für die mangels Alternativen der aufgemotzte BMW 318 das Versprechen eines Lebens ist, das anderen eher peinlich erscheint. Die Konflikte sind so gehässig, weil die Leute wie türkisch­stämmige Halbstarke von ihrem Ansehen, oder wenn man so will, ihrer Ehre leben, auch wenn das in der Szene "digitale Reputation" heißt. Das ist nicht materiell, das kann schnell verschwinden, und entsprechend verbittert wird darum gerungen. Offen geben solche Leute dann den ehrlichen Rebellen, hintenrum schicken sie weinerliche Gegen­darstellungs­wünsche an die Herausgeber. Es wird mit allen Mitteln gearbeitet, und das Rauskegeln von Andersdenkenden aus den Berufen gilt mittlerweile als Anlass für Belobigung. Das Netz ist das Crystal Meth[wp], auf dem recht viele in dieser Szene sind, und genau so erbittert und brutal wird darum gehasst, gekämpft und ausgegrenzt: "Du schreibst was bei X also kenne ich dich nicht mehr." Wie so oft, wenn es um moralische Anliegen geht, ist schon sehr wenig Geld dann ein großer Grund für Untaten.

Wer das ändern will, sollte ihnen die Sinnlosigkeit ihrer Erwartungen vermitteln. Oder, wenn das zu unmenschlich sein sollte, nicht nur drei Tage, sondern das ganze Jahr Aufmerksamkeit und üppige Löhne für ihr Treiben zukommen lassen. Das würde den Hass mit Sicherheit reduzieren, denn sie würden sich gewürdigt und angemessen beachtet fühlen. Sie wären zufrieden in ihrem Haus, das das Internet ist. Sie könnten vielleicht eine Putzfrau einweisen oder mal in Ruhe abspülen, ihre Kranken­kassen­rückstände begleichen und nach einer schöneren Wohnung suchen. Mit Balkon. Und darauf Blumen anbauen. Sie müssten nicht dauernd dem nächsten Auftrag oder marginalen Job hinterher laufen, was der Stimmung schadet. Sie hätten sowas wie ein richtiges Leben und könnten anfangen zu überlegen, wie aus dem Internet wieder eine Ergänzung des Lebens wird. Dann nimmt man das alles nicht mehr so ernst. Vielleicht redet man dann auch mal mit Freunden, wenn sie eine andere Meinung haben, statt sie gleich zu Feinden umzuwidmen. Es wäre auch interessant zu sehen, ob mit einem in dieser Szene propagierten bedingungs­losen Grund­einkommen die Streitereien vielleicht nachlassen würden.»[5]

Einzelnachweise

  1. WGvdL-Forum: Lügel: Frauen als Hassobjekte Nr. 1 in sozialen Netzwerken, shockley am 13. Februar 2017 - 14:22 Uhr
  2. Konrad Kustos: Mit Phrasen auf Flucht-Kurs, Chaos mit System am 10. Oktober 2015
  3. "There must be no ambiguity about who the public is to hate." - Harold D. Lasswell[wp]: Propaganda Technique in the World War, New York, 1927
  4. Hassen? Ja, aber das Richtige!, Deutschlandfunk Kultur am 31. Oktober 2019 (Anreißer: Kaum eine Emotion hat einen so schlechten Ruf wie der Hass. Und das zu Recht, findet der Journalist Jens Balzer. Trotzdem plädiert er dafür, ihn auch als politische Ressource zu begreifen, die man nicht allein den Feinden der Demokratie überlassen soll.)
  5. Don Alphonso: Wie man den Hass im Netz beendet, FAZ - Deus ex Machina am 4. Mai 2016
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