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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Der Kampf um Wörter

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Politiker investieren viel Zeit und Aufwand in ein Unterfangen, dass sich "Begriffe besetzen"[wp] oder "Kampf um Wörter" nennt. Sie besetzen Wörter für ihre Partei, sie bewerten Wörter und sie etablieren Begriffe, die Referenzobjekte in ihrem Sinne beschreiben. Aufgrund dieser Strategie wird die CSU mit "sozialer Marktwirtschaft" und die SPD mit "sozialer Gerechtigkeit" assoziiert.

Ob ein Schlagwort als Stigmawort oder als Fahnenwort aufgefasst wird, hängt ganz von der Einstellung des Sprechers/Hörers beziehungsweise Schreibers/Lesers ab: Ein- und dasselbe Wort kann für verschiedenen Menschen das eine oder aber etwas ganz anderes bedeuten.

Fahnenwort[wikt]
Wort vor allem der politischen Auseinandersetzung, das eine parteiische Haltung (des Sprechers/Schreibers) mit einem positiv bewerteten Ausdruck wiedergibt.
Stigmawort[wikt]
Wort vor allem der politischen Auseinandersetzung, das eine parteiische Haltung (des Gegners) mit einem negativ bewerteten Ausdruck wiedergibt.
Feindwort[wikt]
In der kulturellen oder politischen Auseinandersetzung verwendet, charakterisiert das Feindwort den Gegner und grenzt damit von der eigenen Position ab.
Fehdewort[wikt]
Das Fehdewort (oder Kampfwort) ist ein sehr prägnanter Ausdruck, mit dem die gesellschaftliche oder politische Auseinandersetzung geführt werden kann.
Reizwort[wikt]
Das Reizwort bezeichnet Wörter oder Phrasen, die bestimmte emotionale Reaktionen, Assoziationen oder sonstige reflexartige mentale Prozesse hervorrufen. Im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt, war es in seiner Bedeutung zunächst weitgehend auf negativ provozierende "Schmäh-, Schelt-, oder Lästerwörter" beschränkt, die zu Widerspruch und Streit "reizen". Heute hat sich die Bedeutung erweitert und kann beispielsweise in der Werbung einen positiven "Kaufreiz" auslösen.

Beispiele

Die Schlagwörter Political correctness und Gutmensch gelten bei Linken und Grünen eindeutig als Stigmawörter.[1]

Die beliebtesten Stigmawörter, mit denen Linke und Feministen Anti­feministen belegen, sind: Frauenhass, rechtsextrem, rechtsaußen, am rechten Rand, auch die Nazikeule ist beliebt.

Zu den Fahnenwörtern der Linken und Feministen gehören: Geschlechterdemokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung.

Linke Kampfbegriffe

Hetzer
Jemand, der anderer Meinung ist als ich
Nazi
Jemand, der wirklich anderer Meinung ist als ich
Rassist
Jemand mit weißer Hautfarbe, der anderer Meinung ist als ich
Fremdenfeind
Jemand, der eine andere Meinung zur Einwanderungs­politik hat
Bildungsfern
Jemand aus der Arbeiterklasse, der anderer Meinung ist als ich
Wirschaftsflüchtling
Jemand mit osteuropäischen Wurzeln, der anderer Meinung ist als ich
Islamophob
Jemand, der eine andere Meinung über den Islam hat
Neoliberal
Ich habe keine Ahnung über Wirtschaft, weiß es aber besser
Homophob
Jemand ist anderer Meinung als ich und ist heterosexuell
Transphob
Jemand ist anderer Meinung als ich und versteht die Grund­prinzipien der Biologie
Sexist
Ich bin eine Frau und jemand hat mich im Internet kritisiert
Hate Speech
Jemand ist auch dann noch anderer Meinung, nachdem ich ihn als Hetzer und Rassisten beschimpft habe
Demokratie
Ich bin mit dem Wahlergebnis einverstanden
Rechtsruck
Ich bin mit dem Wahlergebnis nicht einverstanden
Postfaktisches Zeitalter
Ich kann es einfach nicht verstehen, dass jemand nicht alles glaubt, was im Fernsehen gesagt wird!
Filterblase
Ich kann es einfach nicht verstehen, dass jemand auch noch andere Informations­quellen nutzt als das Fernsehen

Bedeutung des Wortes

Zitat:

«Die Bedeutung des gesprochenen Wortes tendiert gegen Null. Das gesprochene Wort war eine Kommunikationsmethode, das ist es nicht mehr. Es ist nur noch Methode zur Verwirrung. Sie können alles sagen, aber nur, weil es keine Bedeutung mehr hat. Sie können auch Nonsens[wp] sagen, es fällt nicht auf Sie zurück. (...)
Oder das gute deutsche Ehrenwort. Mühsam hat's sich vom Zweiten Weltkrieg erholt, da kommt ein Pfälzer Gesäß und setzt sich drauf. Alles ohne jede Konsequenz!
(...) Die Worte haben nur noch einen einzigen Zweck, sie dienen der Unterhaltung.» - Georg Schramm[2]

Einzelnachweise

  1. Katrin Auer: Feindbild Political Correctness, Januar 2001
  2. Youtube-link-icon.svg Leere Worte - Georg Schramm

Querverweise

Netzverweise