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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Feindbild

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Hauptseite » Politik » Feindbild


Das Feindbild ist wichtiger Bestandteil von Machtpolitik. Beispiele sind:

Patriarchat als Feindbild

Zitat:

«Der Glaube an DAS PATRIARCHAT setzt DIE Männer in einen Klassen­gegen­satz gegen DIE Frauen, macht Empathie von Frauen, der unterdrückten Klasse, mit einem Mann = Angehöriger der sie unter­drückenden Klasse, zum Klassenverrat, zu einem moralischen Übel, zu einem Laster.» - Alexander Roslin[1][2]

Zitat:

«Hier haben wir klassische Elemente, die in der Tat auch sonst häufig genutzt werden:

  • Es erfolgt ein Outgrouping[wp], hier in dem die Männer und die Frauen als Gruppen mit unter­schied­lichen Interessen dargestellt werden
  • Die gegnerische Gruppe handelt böse (siehe "Mythos des puren Bösen")
  • Die eigene Gruppe ist gut, ist damit unschuldig und rechtschaffen
  • Die Bösartigkeit der gegnerischen Gruppe rechtfertigt es, diese mit allen Mitteln zu bekämpfen, ohne das man sich den Vorwurf machen lassen muss, selbst böse zu sein. Die Rechtfertigung kann dadurch ausgebaut werden, dass dieses Handeln einem von der anderen Seite aufgezwungen wird.

Die "Wir waren einfach zu gut dafür, dass die so böse sind"-Verteidigung ist ein guter Weg, sich selbst mehr zu erlauben. Deswegen ist es auch so wichtig in einer solchen Ideologie das Feindbild stark zu überhöhen und auszubauen - es muss eben ein Patriarchat her oder irgendeine andere Verschwörung. [... Dieser] Mechanismus [...] hat [...] im Gender-Feminismus einen umfassenden theoretischen Unterbau erhalten, der kaum genannt wird und wenn er genannt wird, schnell lächerlich gemacht wird.» - Christian Schmidt[2]

Moderne Ideologien wie der Feminismus haben aus dem Scheitern älterer Ideologien, beispielsweise des Nationalismus und des Kommunismus, viel gelernt. Ihre Strategien und Vorgehens­weisen sind sehr subtil geworden. Sie haben Mechanismen entwickelt, die es ihnen ermöglichen, ohne physische Repression ihre Ziele konsequent und ohne Widerrede durchzusetzen. Trotzdem hat der Feminismus mit älteren Ideologien vieles gemeinsam.

Erstens ist die Dichotomisierung[wp] der Gesellschaft, die Aufteilung der Gesellschaft in entgegen­gesetzte Gruppen, zu nennen: Im Nationalismus herrscht die Entgegen­setzung von Angehörigen der eigenen Nation und Angehörigen anderer Nationen (z. B. zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen), im Kommunismus die von Proletariern und Bourgeois, in der Spätphase des real existierenden Sozialismus von Mitgliedern der kommunistischen Partei und Nicht-Mitgliedern der kommunistischen Partei, im Rassismus die Entgegen­setzung von Weißen und Schwarzen, im Feminismus die von Frauen und Männern.

Die entgegengesetzten Gruppen werden zu bestimmten Rollen stilisiert. Die Angehörigen der einen Gruppe werden als Opfer, die der anderen als Täter dargestellt. So werden beispielsweise im deutschen Nationalismus die Deutschen zu Opfern anderer Völker stilisiert. Sie werden als von anderen Völkern umkreist und bedroht angesehen. Die anderen Völker werden dabei nicht nur als Täter, sondern auch als Feinde betrachtet. Die Schaffung von Feindbildern ist ein wichtiges Merkmal von Ideologien.

Für die kommunistischen Machthaber des Ostblocks war der kapitalistische Westen der Feind Nummer 1 und die größte Bedrohung. Sie sahen sich von den westlichen Kapitalisten und Imperialisten umzingelt. Auch eigene wirtschaftliche Misserfolge wurden von ihnen auf das Wirken der bösen Kapitalisten zurück­geführt.

Im Feminismus werden Frauen zu Opfern, Männer zu Tätern stilisiert. Alle Frauen sind als Frauen Opfer, Männer als Männer Täter. Die Männer werden pauschal für die Probleme von Frauen verantwortlich gemacht. Die Männer bzw. das Patriarchat fungieren als das Feindbild.[3] Dass es auch männliche Opfer gibt, dass eigentlich alle Menschen Produkte und somit auch Opfer der Sozialisation und der gesellschaftlichen Verhältnisse sind, bleibt mit Absicht unerwähnt. Nur Frauen sind Opfer, nur sie sollen dafür Kompensationen erhalten.

Andere Feindbilder

Zitat:

«Der "Feind" ist links und internationalistisch» - Cansu Özdemir[wp][5] für die ANF[6]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Alexander Roslin am 19. November 2014 vom 7:43 Uhr
  2. 2,0 2,1 Christian Schmidt: Outgrouping und Feindbildaufbau sowie die Rechtfertigung des eigenen Handelns damit, Alles Evolution am 20. November 2014
  3. Gerhard Amendt: Die Diskriminierung des Mannes, Cuncti am 3. Juni 2012 (Unter dem Einfluss des Feminismus hingegen, der ein Resultat der sich auflösenden Frauenbewegung war, wurden Konflikte des sozialen Wandels allerdings nicht gelöst, sondern absichtsvoll verschärft. So hat sich in den letzten drei Jahrzehnten der mittelalterliche Gegensatz einer vermeintlichen Welt des Guten versus des Bösen - die Frauen als das Gute und die Männer als das Böse - heraus­gebildet. Hier friedfertige Frauen, denen kriegs­lüsterne Männer gegen­über­stehen, hier Anhängerinnen des Wärmestroms, denen die kalte instrumentelle Vernunft der Männer auf dem Wege zu einer besseren Welt im Wege steht. Die Logik einer polarisierten Welt wurde auch auf das Sexuelle ausgeweitet, wonach Männer potenzielle Vergewaltiger und Frauen ihre Opfer seien. Letztlich wird in diesem Denken das "Matriarchat" als himmlische und das "Patriarchat" als höllische Schicksalsmacht fantasiert. [...] Das feministische Denken, zumindest das seiner radikaleren Vertreter, suchte Zuflucht in manichäischen[wp] Fantasien einer guten von Frauen geleiteten Welt, die die Welt der bösen Männlichkeit einst abschaffen wird.)
  4. Alexander Ulfig: Feminismus als Ideologie, Cuncti am 8. Juli 2012
  5. Cansu Özdemir[wp]: Der "Feind" ist links und internationalistisch, ANF-News am 24. September 2018 (In den letzten Tagen und Wochen hat sich eine jahrelange politische Prioritäten­setzung in der deutschen Innenpolitik herauskristallisiert.)
  6. ANF steht für Ajansa Nûçeyan a Firatê. Das kurdische (Kurmandschi) Akronym[wp] steht für "Firat news agency"[wp]
    In der Meinungswirtschaft und bei den deutschen Sicherheits­behörden gilt die Agentur als der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans[wp] (PKK) nahestehend. Die PKK ist kommunistisch und terroristisch.
  7. Youtube-link-icon.svg KenFM im Gespräch mit: Hannes Hofbauer - KenFM (2. November 2016) (Länge: 104:56 Min.)

Netzverweise