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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Homonormativität

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Hauptseite » Ideologie » Homosexualität » Homonormativität


Homonormativität (auch: Zwangshomosexualität) ist ein Gegenbegriff zum Fehdewort Heteronormativität.

Verwendung

Zitat:

«Kurz nach oder während meines Coming Outs (je nach Sichtweise) beschloss ich mir die schwule Szene in München anzuschauen. Glücklicherweise hatte ich erst kurz davor jemanden kennengelernt, der diese Szene schon länger kannte. Wir gingen also zusammen in eine nette kleine schwule Kneipe. Alleine hätte ich mich das wahrscheinlich nie getraut. [...] Völlig naiv wie ich damals war ging ich natürlich davon aus, in der schwulen Szene einen Schutzraum vor Homophobie und Heteronormativität zu finden.

Dennoch oder vieleicht gerade deswegen war der Abend in besagter Kneipe sehr lustig. Schnell lernte ich einige Bekannte und Freunde der Person, die mich mitgenommen hatte, kennen. In den folgenden Monaten ging ich also nur noch in der schwulen Szene weg. So ging das circa ein Jahr, bis ich auf ein mir bis dahin völlig unbekanntes Phänomen traf: Die Homonormativität.

Um diese zu erläutern, zitiere ich Lisa Duggan, eine nordamerikanische Aktivistin, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin:

"The new homonormativity (...) a politics that does not contest dominant heteronormative assumptions and institutions but upholds and sustains them."

Desweiteren heißt es dazu in einem Exzerpt zu einer Veranstaltung mit Lisa Duggan beim Queer-Institut in Hamburg (2006):[1]

"During the past decade, organized gay politics in the U.S. and Europe have moved rightward. Diverging from its varied roots in progressive to left social movements, mainstream gay rights politics now constitute, not a resistance, but an arm of neoliberalism-one of the centers for the production of neoliberal 'equality' politics. This is especially apparent as the pressures to dismantle post World War II welfare states build-and gay rights organizations climb onto the privatization band wagon rather than press a critique in the realm of political economy. In the realm of culture and 'lifestyle' politics, the organized gay movements have begun to promote a new homonormativity-a public image of prosperous monogamous couples devoted to domestic consumerism. (...)"»[2]
Zitat:

«Das zu kritisierende Seiende ist und bleibt die Heteronormativität.»[3]

Zitat:

«Die Homonormativität ist viel mehr ein Teil der Heteronormativität.»[4]

Zitat:

«Homonormativität ist die Homosexualität, die die Heteronormativität ihr geben hat.»[4]

Einzelnachweise

  1. Party zur Eröffnung des "Instituts für queer theory" am 12./13. April 2006, mit Vortrag von und Workshop mit Lisa Duggan (NYU, New York): "The New Homonormativity: The Sexual Politics of Neoliberalism"
  2. Homonormativität, Allophilia am 28. Oktober 2008
  3. Homonormativität? Die Gefahren einer begrifflichen Mode, München Pervers am 1. November 2008
  4. 4,0 4,1 Die Homonormativitätsdebatte, Allophilia am 1. November 2008

Querverweise

Netzverweise