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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Joachim Wiesner

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Joachim Wiesner
Joachim Wiesner.jpg
Gelebt 27. Mai 1934–5. November 2009
Beruf Jurist
URL wiesner-prof-politik.de

Joachim Wiesner (1934-2009) war ein deutscher Politikwissenschaftler. Nach einem Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Politik in Freiburg im Breisgau, Bonn und Freiburg im Üechtland promovierte er 1963 an der Universität Freiburg (Schweiz). Seit der Habilitation im Fach Politische Wissenschaft 1973 ist er Privatdozent an der Universität Köln. 1974 wurde er Professor für Politik­wissen­schaft an der Katholischen Fach­hoch­schule Nordrhein-Westfalen. 1999 trat er in den Ruhestand. Wieners Forschungs­schwer­punkte sind verfassungs­politische Analysen politischer Systeme der Bundesrepublik Deutschland und von Commonwealth-Staaten, verfassungs­politsch orientierte Wahl­forschung und politische Theorie. Er war für den Bund Katholischer Unternehmer und die Freie Demokratische Partei als Sachverständiger für familien­politische Fragen tätig. Im Februar 2007 reichte Joachim Wiesner gemeinsam mit seinem Sohn eine Wahl­prüfungs­beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen den Einsatz von Wahl­computern bei der Bundestagswahl 2005 ein. Mit Urteil vom 3. März 2009 hat das Bundes­verfassungs­gericht der Klage stattgegeben.

Zitate

"Im Sozial- und Rechtsstaat ist das Familienrecht zum Auslöser und das Sozial­hilfe­recht zum Zwischen­finanzierungs­instrument für Ehe­zer­störungen geworden." [1]
"In Deutschland kann jeder aus der Ehe aussteigen, der will; Gründe dafür braucht er nicht." [1]
"Eine Regelung, durch die der Staat ein ehe­konformes und ehe­williges Verhalten rechtlich stützen würde, gibt es nicht." [1]
"Sehen Sie zu, dass Sie die Kinder besitzen. Dann muss Ihr Mann für alles bezahlen."
Rechtsanwalt zur Mandantin, zitiert in: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat

Werke

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat, 1985

Netzverweise