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Langzeiterziehung
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Die Domina Charlotte die Winter schreibt zu dem Thema:
| Zitat: | «Die Langzeiterziehung ist ein interessantes und durchaus lohnenswertes Element im Bereich S&M und BDSM. Wie der Begriff schon aussagt, handelt es sich bei der Langzeiterziehung um eine Erziehung über einen längeren Zeitraum hinweg. Grundsätzlich gibt es zwei Bedeutungen für diesen Begriff. Zum einen handelt es sich bei der Langzeiterziehung um eine Session, die sich über einen längeren Zeitraum am Stück erstreckt (Langzeitsitzung oder Langzeit-Session), das meint eine Session, die viele Stunden, Tage oder sogar Wochen dauern kann. Zum anderen beschreibt der Begriff Langzeiterziehung aber auch eine grundsätzliche Erziehung, die über einen sehr langen Zeitraum mit regelmäßigen Sessions und "Disziplinübungen" angelegt ist. Beide Varianten haben ihren Reiz.
Bei der Langzeiterziehung im Sinne einer Dauersession liegt der Reiz darin, dass eine Herrin ihren Sub sehr gut an seine Grenzen führen, beziehungsweise diese bis zum Äußersten strapazieren und auch sein kurzfristiges Durchhaltevermögen testen kann. Bei der zweiten Variante der Langzeiterziehung nutzt eine Herrin den Vorteil, ihren Sub über einen sehr langen Zeitraum systematisch immer stärker zu erziehen, ihn Schritt für Schritt (genau dosiert) immer abhängiger zu machen, bis er zu ihrem Besitz wird. Die letztere Variante ist psychologisch sehr interessant, weil der Sub oft erst sehr spät merkt, wie abhängig er geworden ist und es dann kein Zurück mehr gibt.»[1] |
Einzelnachweise
- ↑ Langzeit-Sessions, Charlotte de Winter (Domina-Studio) - Glossar (Von der Redaktion stilistisch leicht überarbeitet)