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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Memminger Prozess

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Der Memminger Prozess fand von September 1988 bis Mai 1989 vor dem Landgericht Memmingen gegen den Arzt Horst Theißen wegen des Verdachtes der illegalen Abtreibung in mehreren Fällen statt. Das Verfahren fiel in die Zeit einer aufgeheizten politischen und gesellschaftlichen Debatte um die Rechtmäßigkeit von Abtreibungen. Darüber hinaus wurden wegen der Art der Verfahrensführung und der Zeugenvernehmung vielfach Zweifel an der Neutralität der Strafkammer geäußert. So wurde der Prozess auch als "Moderner Hexenprozess" bezeichnet. Theißen wurde am 5. Mai 1989 wegen Abtreibung und Steuerhinterziehung erstinstanzlich zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt, zudem wurde ein dreijähriges Berufsverbot verhängt. Nach erfolgreicher Revision wurde der Arzt in der Hauptverhandlung zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt; ein Berufsverbot wurde diesmal nicht ausgesprochen.

Literatur

  • Gisela Friedrichsen: Abtreibung. Der Kreuzzug von Memmingen., Fischer 1991, ISBN 3-596-10625-7
  • Elke Kügler: Memmingen. Abtreibung vor Gericht. Eine Dokumentation und Einschätzung zum Prozess., Hrsg.: Pro Familia, Deutsche Gesellschaft für Sexualberatung und Familienplanung. Holtzmeyer 1989, ISBN 3-923722-36-2
  • Norbert Kückelmann[wp]: "Abgetrieben" (1992, 99 Min.)

Netzverweise