Information icon.svg WikiMANNia hat in 135 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Schmerztoleranz

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Gefühl » Schmerz » Schmerztoleranz

Der Begriff Schmerztoleranz bezeichnet den Bereich, innerhalb dessen ein Mensch - oder Tier - den höchsten Grad und die längste Dauer an physischen Schmerzen freiwillig ertragen und als Lustschmerz empfinden kann. Schmerztoleranz ist von dem Begriff der Schmerzschwelle[wp] zu unterscheiden. Die Schmerztoleranz ist von individuellen Erfahrungen, Fähigkeiten und Anlagen sowie von der jeweiligen Situation abhängig. Die Schmerztoleranz kann durch Training erhöht werden.

Studien zeigen, dass Athleten eine höhere Schmerztoleranz haben sollen als Nicht-Sportler. Als Erklärung für die höhere Schmerztoleranz werden von Forschern sowohl körperliche als auch psychische Einflüsse in Betracht gezogen, die sich aus dem Umstand ergeben, dass Sportler sich bei der Ausübung ihrer beruflichen oder Freizeit­tätigkeit regelmäßig kurzen Perioden von intensivem Schmerz aussetzen müssen und dadurch gezwungen sind, effektive Methoden für ihren Umgang mit Schmerzen zu entwickeln. Diese Strategien scheinen einen großen Einfluss auf ihre im Vergleich zu Nicht-Sportlern erhöhte Schmerztoleranz zu haben.

Auch eine einschlägige Studie mit professionellen Ballett­tänzern als Probanden zeigte, dass diese eine signifikant höhere Schmerztoleranz besitzen als Nicht-Tänzer.

Zitate

Zitat: «Ich musste kurz etwas umräumen, den Strafbock zurecht rücken und meinen Hintern für eine ordentliche Züchtigung anbieten. Ich habe nicht viel Erfahrung mit Schlägen. Nun sollte ich also zum ersten mal richtig gezüchtigt werden und wollte meine Schmerztoleranz auch in diesem Bereich steigern. Voller Vorfreude beugte ich über den Strafbock und wartete ungeduldig auf den Beginn der Schmerztheraphie.»
Zitat: «Körpereigene Opioidpeptide, umgangssprachlich auch Glückshormone genannt, sind Hormone, die der Körper bei Stress oder Schmerz ausschüttet. Sie sind für den "Kick", der sich bei vielen Bottoms/Tops nach einer bestimmten Zeit einstellt, zum großen Teil verantwortlich. Der Körper schüttet sie nach etwa 20 Minuten aus und erhöht dadurch die Schmerztoleranz
Zitat: «Spiele zur Bestimmung der Schmerztoleranz»
Zitat: «Das Hormon Testosteron führt beim Mann zu einer erhöhten Schmerztoleranz.»
Zitat: «Die Website science.orf.at[ext] berichtete am 8. Juli 2005: "Frauen fühlen Schmerzen intensiver als Männer. Forschern zufolge klagen Frauen nicht nur während ihres Lebens mehr über Schmerzen, sondern sie empfinden diese auch häufiger, dauerhafter und an mehr Körperteilen. (...) Frauen dagegen konzentrieren sich (...) stärker auf die emotionalen Aspekte von Schmerzen. Weil diese Gefühle besonders negativ wahrgenommen würden, verstärke die Strategie das Schmerzempfinden, vermutet der Psychologe."

Auch Wissenschaftler am Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Mainz stellten in Experimenten um das Jahr 2005 herum eine geringere Schmerztoleranz von Frauen gegenüber Männern fest.»[1]

Einzelnachweise

  1. Christoph Altrogge: Pdf-icon-extern.svg Die Lügen der Männerhasser[ext], 2008 (Seite 49)

Querverweise

Netzverweise