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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Schutzjude

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Der Schutzjude ist (historisch gesehen) ein gegen besondere Abgaben den Schutz des Landesherrn genießender privilegierter Jude.[1]

Hoheitsrecht

Das Judenregal war ein mittelalterliches königliches Hoheitsrecht (Regal). Dieses stellte im Heiligen Römischen Reich[wp] die Juden als "Schutzjuden" gegen Bezahlung von Gebühren unter den Schutz des Kaisers.

Der Königsfrieden[wp], unter den unter­schiedlichste Personen gestellt werden konnten, war von alters her eine Einkunfts­quelle für die königlichen Kassen. Juden spielten dabei eine her­vor­ragende Rolle. Schon in der Karolinger­zeit wurden die Juden gegen Zahlung eines Schutz­zinses unter königlichen Schutz gestellt und erhielten dafür Zoll­befreiungen und vereinzelte königliche Privilegien. Die Karolinger unterschieden verschiedene Status­gruppen von Juden, die aber nicht als Leibeigene angesehen wurden.

Im Wormser Privileg[wp] von 1157 erneuerten und verbesserten die Staufer den Judenschutz und unterstellten sie der königlichen Kammer. Friedrich II.[wp] unterstellte sich 1236 alle Juden reichsweit als königliche "Kammer­knechte" und gewährte ihnen Schutz vor Verfolgungen gegen die Zahlung von Schutzgeldern[wp]. Mit dieser rechtlichen Konstruktion knüpfte er an den Begriff der Regalien an. Unter Rudolf von Habsburg[wp] wurde das Judenregal als königliche Leib­eigen­schaft interpretiert, woraus sich das Recht ableitete, Juden ggf. entschädigungslos zu enteignen. Seit dem Interregnum[wp] verlieh der König das Judenregal an die empor­kommenden deutschen Territorial­fürsten. Karl IV.[wp] schützte zwar die Juden in seinem eigenen Haus­macht­bereich[wp], tat jedoch nichts zu ihrem Schutz auf Reichsebene. In der Goldenen Bulle[wp] übertrug er dann 1356 das Judenregal auf die Kurfürsten. Aus der ursprünglich persönlichen Bindung an den Kaiser wurde nun eine verkäufliche Ware, die auch verliehen und beliehen werden konnte.[2]

Einzelnachweise

  1. Universal-Lexikon: Schutzjude
  2. Wikipedia: Judenregal

Querverweise