Information icon.svg WikiMANNia hat in 115 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Sowjet-Story

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Gesellschaft » Kunst » Film » Sowjet-Story
Filmdaten
Deutscher Titel Sowjet-Story
Originaltitel The Soviet Story
Sowjet-Story (DVD).jpg
Produktionsland Lettland
Originalsprache Englisch/Russisch
Erscheinungsjahr 2008
Genre Dokumentarfilm
Länge 86 Min.
Budget 170.000 Euro (geschätzt)
Stab
Regie Edvīns Šnore[wp]
Drehbuch Edvīns Šnore
Produktion Kristaps Valdnieks[ext]
Musik Raimonds Pauls[ext]
Kamera Edgars Daugavvanags[ext],
Uvis Brujāns[ext]
Schnitt Nic Gotham[ext]
Besetzung
  • Jon Strickland[ext]: Erzähler[1]
Vertrieb
Vertrieb durch Kopp-Verlag[2]
URL sovietstory.com

The Soviet Story (Deutsch: Sowjet-Story) ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008 über den sowjetischen[wp] Kommunismus und die sowjetisch-deutsche Zusammenarbeit vor 1941. Regie führte der Lette Edvīns Šnore[wp], der auch das Drehbuch verfasste. Gesponsert wurde der Film von der UEN[wp]-Fraktion des Europäischen Parlamentes[wp].

Der Film lässt westliche und russische Historiker zu Wort kommen wie Norman Davies[wp] und Boris Sokolow[wp], den Autor Viktor Suworow[wp], den Sowjet-Dissidenten Wladimir Bukowski[wp], Mitglieder des Europäischen Parlamentes sowie Täter und Opfer des sowjetischen Terrors[wp] der Stalin-Ära[wp].

Der Film argumentiert, dass es enge philosophische, politische und organisatorische Verbindungen zwischen dem national­sozialistischen und sowjetischen System vor und während des frühen Stadiums des Zweiten Weltkriegs[wp] gegeben habe. Er thematisiert die Große Säuberung[wp], den Holodomor[wp], den Molotow-Ribbentrop-Pakt[wp], das Massaker von Katyn[wp], die Gestapo[wp]-NKWD[wp]-Zusammenarbeit, die sowjetischen Massen­deportationen und die medizinischen Experimente in den Lagern des Gulag[wp].

Im Juli 2011 erschien eine deutsch­sprachige Fassung des Films beim Kopp-Verlag auf DVD, nachdem sich hierfür drei Jahre lang kein Vertrieb im deutsch­sprachigen Europa gefunden hatte. Der deutsche Titel lautet Sowjet-Story.

Filmpreise

  • Beim Boston Film Festival[wp] 2008 bekam The Soviet Story den Mass Impact Award
  • 2009 erhielt der Film den lettischen Lielais Kristaps[wp]-Preis als bester Dokumentarfilm[3]
  • Der Regisseur wurde für den Film mit dem lettischen Drei-Sterne-Orden[wp] und dem estnischen Orden des Marienland-Kreuzes[wp].[4] ausgezeichnet.

Einzelnachweise

  1. ↑ in der englischsprachigen Version
  2. ↑ Vertrieb der deutschsprachigen Fassung auf DVD seit Juli 2011.
  3. ↑ Pazino nacionala filmu festivala lielais kristaps 2009 nominacijas, broken (lettisch)
  4. ↑ Estonian State Decorations: Edvīns Šņore (* 1974)

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel The Soviet Story (18. Juli 2017) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.