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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Tove Soiland

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Tove Soiland
Tove Soiland.jpg
Beruf Historiker, Philosoph

Tove Soiland ist Historikerin und feministische Philosophin. Sie lehrt als Lehr­beauftragte und Gast­professorin an Universitäten in der Schweiz, in Österreich und Deutschland und arbeitet einerseits zu Fragen feministischer Theorie und politischer Ökonomie, andererseits zum Verhältnis von Marxismus und Psychoanalyse[wp]. Außerdem gibt sie Seminare für Frauen, unter anderem bei der Schweizer Gewerkschaft VPOD[wp], sie ist im Beirat der Zeitschrift Widerspruch und in der Frauenbewegung aktiv.[1]

Artikel

Vorträge

Interview

Einzelnachweise

  1. Zeitschrift Luxemburg - Gesellschaftsanalyse und linke Praxis: Tove Soiland (Abgerufen am 2. Februar 2019)
  2. Aus der Vortragsankündigung:
    Am Grunde des Kapitalismus liegt der Versuch, Sex loszuwerden, so postuliert Lacan[wp] in seinem einzigen Fernseh­interview 1973. Wie verhält sich diese Aussage zur heute gängigen Auffassung, wonach die sexuelle Differenz als Gipfel und Inbegriff der hetero­sexuellen Matrix zu dekonstruieren sei? Während für die aus den us-amerikanischen Cultural Studies[wp] stammende Gender- und Queer-Theorie die sexuelle Differenz der Befreiung multipler Identitäten im Wege steht, entspricht dieses Anliegen aus der Sicht der neueren Lacan-Rezeption einem nicht reflektierten Über-Ich-Befehl, einer angeblichen Pluralität in uns gerecht zu werden. Weit davon entfernt, einem emanzipatorischen Ansinnen entgegen­zu­stehen, gilt deshalb der heutigen Lacan-Rezeption die sexuelle Differenz als jene Negativität, deren Auslöschung die subjekt­theoretische Voraussetzung der kapitalistischen Akkumulations­logik schlechthin darstellt.
    Verkompliziert wird diese Diskussion durch den Umstand, dass Lacan selbst den Begriff der sexuellen Differenz kaum verwendet. Er spricht vom "nicht-existierenden Geschlechts­verhältnis". Es ist davon auszugehen, dass der Begriff der sexuellen Differenz durch Luce Irigaray[wp] in die Lacan-Rezeption Eingang fand, die damit jedoch eine dezidierte Kritik an Lacans Geschlechter­theorie und hier insbesondere an der darin vorgesehenen Position der Mutter verband. Warum der Begriff, jedoch nicht Irigarays Kritik, in die Rezeption Eingang fand, ist eines der Rätsel, dem der Vortrag nachgehen will. Er versteht sich als Werkstatt­gespräch und gibt Einblick in die gegenwärtige Frage­stellung der Vortragenden. - Quelle: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin
  3. Tove Soiland problematisiert die aktuelle feministische Theorie­bildung in der Beerbung durch die Queer­theory und die damit verbundene begriffliche Verschiebung von Geschlecht als gesellschaftlichem Verhältnis zu gender als Identitäts­kategorie. Dadurch ginge das gesellschafts­kritische Potential eines an der Kritik der politischen Ökonomie orientierten Feminismus verloren.
  4. Aus der Vortragsankündigung:
    Geschlechterverhältnisse lassen sich ebenso wenig dekonstruieren wie Produktions­verhältnisse. Mit dieser These tritt der Vortrag einer allzu einfachen Vorstellung von der politischen Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse entgegen, wie sie sich im Umfeld der US-amerikanischen Cultural Studies[wp] entwickelt hat, in deren Tradition auch die Queer-Theorie steht. In einem lediglich vermeintlichen Rekurs auf den französischen Poststrukturalismus erscheinen gesellschaftliche Verhältnisse hier als primär durch Bedeutung konstituiert und darum auch auf der Ebene der Bedeutung verschiebbar. Produktions­verhältnisse und die dazu­gehörigen Subjektivierungs­weisen, so wird der Vortrag argumentieren, lassen sich aber als Bedeutungs­fest­schreibungen nicht nur nicht beschreiben. Im Rahmen dieser kulturalistischen[wp] Umdeutung des historischen Materialismus[wp] kann auch nicht mehr verstanden werden, dass das - aus dieser Perspektive subversiv erscheinende - Instabil­werden von Identitäten zu den veränderten Produktions­bedingungen des spätkapitalistischen Akkumulations­regimes gehört. - Quelle: AStA TU Darmstadt
  5. Veranstaltung am 25. November 2011 im Infoladen Bremen, organisiert in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative-Bremen - Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen & der Basisgruppe Antifaschismus. - Quelle
  6. Tove Soiland im Interview mit Isolde Aigner