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Zeitdieb

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Zeitdiebe sind Personen, die im Internet Blogtexte oder Kommentare sezieren, und eine Message daraus destillieren, die nichts mehr mit dem Ursprungstext zu tun hat.

Sie reißen einzelne Passagen aus dem Zusammenhang, verzerren und verfälschen sie, und behaupten dann: "Aber genau das hast du doch da und da geschrieben." Oder sie geilen sich an ungeschickteren Formulierungen regelrecht auf. Je mehr man selbst schreibt, desto größer wird halt die Wahrscheinlichkeit, dass auch mal Äußerungen dabei sind, die ihre Schwachstellen haben. Ein Zeitdieb wühlt die zielsicher heraus.

Wenn man sich dann auf ihre Äußerungen einlässt, ist man nur noch am Klarstellen. Dass sich die Aussage auf einen ganz anderen Fall bezog, dass es ironisch gemeint war, dass der Kontext nicht vergleichbar ist, die Situation völlig unterschiedlich gelagert war, und so weiter und so fort. Wenn ich beispielsweise etwas über Quadrate geschrieben hätte, ist dies nicht zwangsläufig auch für alle anderen Parallelo­gramme gültig. Ist das so schwer zu kapieren? Und möglicherweise mag ich mich an dieser Stelle warum-auch-immer gar nicht zu Rauten äußern. Aber selbst wenn man gebets­mühlen­artig wiederholt, dass die eigenen Aussagen nicht auf bestimmte Fälle anwendbar sind, erwarten sie, dass man sich immer wieder für etwas rechtfertigt, das man so niemals gesagt hat.

Das kostet Zeit. Und diese Zeit fehlt einem dann für substanziellere Themen.

Reagiert man aber nicht, nehmen sie das als Bestätigung dafür, dass sie recht haben, und ja ach so schlau, weil sie einen überführt haben, Widersprüchliches oder Unrichtiges von sich gegeben zu haben. Dieser Typ ist schlimmer als der gewöhnliche Feld-Wald-und-Wiesen-Troll. Solche Trolle erkennt man meist auf Anhieb, und wenn man nicht auf sie eingeht, ist jedem kundigen Dritten klar, dass da halt ein Troll ignoriert wurde. Zeitdiebe dagegen machen nicht durch plumpe, leicht zu durch­schauenden Provokationen, Beleidigungen und Beschimpfungen auf sich aufmerksam, sondern gehen viel subtiler vor. Sie erscheinen zuerst mal halbwegs vernünftig und mehr oder weniger sachlich. Erst im Laufe der Zeit kommt man ihnen auf die Schliche. Das ist ihre Methode, sich Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Aber bis man sie durch Erfahrung erkennt, hat man durch sie schon viel kostbare Zeit verplempert. Sie arbeiten auch gerne in Gruppen, und versuchen einen gemeinsam in die Enge zu treiben. Da sind sie bei mir aber an die Falsche geraten. Es ist nur so ermüdend, immer wieder die gleichen Argumente in nur minimal abgewandeltem Kontext wiederholen zu müssen.

Ich bin geneigt, hier nicht mehr Hanlon's Razor[wp] anzuwenden, weil selektive Wahrnehmung[wp] und mangelnde Lernfähigkeit dafür IMHO nicht mehr als Erklärung ausreichen. Nein, da stecken absichtlich benutzte eristische[wp] Methoden dahinter.

Querverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Achthundertvierundsiebzig von breakpoint am 19. Dezember 2014.