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Zentralkommission für die Rheinschifffahrt
Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR; englisch: Central Commission for the Navigation of the Rhine, CCNR; französisch: Commission centrale pour la navigation du Rhin, CCNR; niederländisch: Centrale Commissie voor de Rijnvaart, CCR) ist eine internationale Organisation[wp] mit fünf Mitgliedsländern. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, Regelungen für die Rheinschifffahrt[wp] festzulegen.
Geschichte
Die Zentralkommission wurde durch den Wiener Kongress[wp] (1815) gegründet und ist somit die älteste internationale Organisation der Moderne. Mit der Mannheimer Akte[wp] (1868) wurde sie mit der Förderung der Rheinschifffahrt sowie der Gewährleistung eines hohen Maßes an Sicherheit für die Schifffahrt und die Umwelt beauftragt und erhielt die Zuständigkeit, einheitliche Regelungen für die Rheinschifffahrt zu erlassen. Seit 1920 hat sie ihren Sitz in Straßburg[wp], Frankreich. Hester Duursema aus den Niederlanden ist seit Januar 2026 Generalsekretärin.
Aufgaben
Die Zentralkommission arbeitet auf allen Gebieten der Binnenschifffahrt, wie Technik, Recht, Wirtschaft, sozialen Aspekten und Umweltschutz.
Mitgliedsländer
Die aktuellen Mitgliedsstaaten sind Deutschland, Belgien, Frankreich, die Niederlande und die Schweiz. Obwohl der Rhein nicht durch belgisches Gebiet fließt, ist die belgische Rheinschifffahrt nach den Niederlanden und Deutschland die drittgrößte der Welt, was das transportierte Gütervolumen betrifft.
Querverweise
- Zwischenstaatliches Komitee für die Dnepr-Wasserstraße
- Comité Intergubernamental de la Hidrovía Paraguay-Paraná
- Wasserstraße Rhein-Main-Donau
Netzverweise
- Wikipedia führt einen Artikel über Zentralkommission für die Rheinschifffahrt