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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Boris Becker

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Hauptseite » Personen-Portal » Boris Becker

Boris und Babs - Aller Anfang ist romantisch. Das dicke Ende für den Mann kommt später.

Boris Becker (* 1967, auch Boris Beta[1]) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und Unternehmer. Er gewann insgesamt 49 Turniere im Einzel - darunter sechs Grand-Slam-Turniere, davon dreimal das Turnier von Wimbledon[wp] - sowie 15 Titel im Doppel. Er führte zwölf Wochen die Weltrangliste an und ist bis heute jüngster Wimbledon-Sieger in der Geschichte des Turniers.

Am 7. Juli 1985 siegte Becker im Alter von 17 Jahren als erster ungesetzter Spieler, als erster Deutscher und als jüngster Sieger beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon mit 3:1-Sätzen im Finale gegen den damaligen Südafrikaner Kevin Curren[wp]. Der Sieg war sowohl für Beckers Karriere als auch für das deutsche Tennis, das in der folgenden Zeit zum populärsten Zuschauersport nach dem Fußball avancierte, bedeutend. Becker wurde zum deutschen Sportler des Jahres gewählt und erreichte eine außergewöhnliche Popularität.

1999 trat Boris Becker vom Profisport zurück, sechs Wochen vor Steffi Graf[wp].

Boris Becker im Wettkampf (1994 in Cincinnati)
Boris Beckers Sieg in Wimble­don 1985 machte ihn zum Helden und Tennis in Deutschland populär

Spielweise

Die "Becker-Faust"
Der "Becker-Hecht"

Becker zeichnete sich vor allem durch seinen schnellen und variablen Aufschlag und ein gutes Netzspiel aus. Diese offensive Spielweise machte ihn zusammen mit Stefan Edberg[wp] zum besten Serve-and-Volley-Spieler in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre. Eine weitere Stärke Beckers war seine hart geschlagene Vorhand.

Sein schnelles Offensivspiel brachte ihm zu Beginn seiner Karriere den Spitznamen "Bumm-Bumm-Boris" ein. Sein druckvolles und variables Spiel konnte Becker vor allem auf schnellen Platzbelägen - insbesondere in der Halle (Supreme Court und Teppich) und auf Rasen - entwickeln.

Beckers charakteristische Spielweise prägte im Tennis-Sport mehrere Begriffe:

  • der "Becker-Hecht", auch "Becker-Rolle", ein im Hechtsprung geschlagener Volley.
  • die "Becker-Faust", die geballte Faust nach gewonnenen Big Points.
  • der "Becker-Blocker", sein Return - besonders der fast ohne Aushol­bewegung, aber hart und platziert geschlagene Rückhand-Return - mit direktem Punktgewinn.

Familienleben

Boris Becker mit Ehefrau Barbara

Am 17. Dezember 1993 heiratete Becker die deutsch-amerikanische Schauspielerin und Designerin Barbara Feltus[wp]. Der Ehe, die am 15. Januar 2001 geschieden wurde, entstammen zwei Söhne - Noah Gabriel (* 1994) und Elias Balthasar (* 1999).

Angela Ermakowa mit Tochter Anna, die das Ebenbild ihres berühmten Vaters ist

Ehebruch und Samenraub

Mit dem russischen Model Angela Ermakowa hat er eine Tochter Anna (* 2000). Es war ein Skandal, der durch die Weltpresse ging: Boris Beckers Tochter, die ihrem Vater mit den rotblonden Haaren und der hellen Haut wie aus dem Gesicht geschnitten ist, wurde beim Blitz-Sex am 30. Juni 1999 im Londoner Nobel­restaurant Nobu gezeugt. "Samenraub"-Abend und "Besenkammer-Affäre" in Anspielung auf die Zeugungsumstände wurden daraufhin geflügelte Worte. Damals war Boris Becker noch mit Ehefrau Barbara verheiratet, die mit Sohn Elias hochschwanger war.

Wie erfolglose Frauen von erfolgreichen Männern profitieren

Die Mütter präsentieren ihre Kinder wie Trophäen auf Titelseiten der BUNTE
Zitat:

«Sehen Sie zu, daß Sie die Kinder besitzen. Dann muß Ihr Mann für alles bezahlen.»[2]

Das Unterhaltsmaximierungsprinzip macht es für Frauen sehr attraktiv, das Kind eines sehr zahlungs­kräftigen Erzeugers in seinen Besitz zu bringen. Der "Blitz-Sex" mit Boris Becker brachte Angela Ermakova eine Millionen-Villa und ein leistungsloses Einkommen ein, das für einen normal abhängig Beschäftigten schwerlich erreichbar ist.[3] Laut Bild.de zahlt Boris Becker ihr monatlich 5.100 Euro plus Schulgeld.[4][5] Auf Titelseiten von Illustrierten wird das Kind dann auch wie eine Trophäe präsentiert.

Boris Becker mit seiner Exfrau und ihren Söhnen

Ermakovas Memoiren In einem Atemzug lesen sich allerdings wie eine verspätete, leidenschaftliche Liebes­erklärung an Becker. Über den ersten Blickkontakt im Februar 1999 im Londoner Nobel­restaurant Nobu schreibt sie:

Zitat:

«Der blond-rothaarige Mann schaut mich an, als ob er mich mit seinen durch­dringenden blauen Augen buchstäblich auffressen möchte. Ein wilder Blick, der dich auszieht [...] Seine maßlose Kraft wirkt verzaubernd [...] Ich drehe mich um und gehe zur Toilette. Ich merke, dass er mir folgt. "Sie sind eine sehr schöne Frau", sagt er. Er steht mir jetzt so nah, dass ich sogar fühle, wie weich sein Kaschmir­pullover ist, wie er atmet und alles andere.»[6]

Über ihre zweite Begegnung ein paar Monate später heißt es:

Zitat:

«"Aus ihm strömte eine Wahnsinns­energie, eine wilde Kraft. Er ist wirklich wie ein junger Hengst." Eine "wundervolle Mischung aus Prinz Charming und William der Eroberer" sei er für das Model gewesen. Sie habe sich "wie Cinderella in einem wunder­schönen Traum" gefühlt. "Boris war wie ein strahlender teutonischer Ritter. Deswegen fühlte ich mich auch so wohl, als er sich endlich mit mir am 30. Juni verabredete."»[6]

Über das besagte Treffen im Restaurant Nobu, bei dem es zu dem "Blitz-Sex" gekommen sei, heißt es wie in einem Liebesroman:

Zitat:

«"[...] Und ich spürte, dass ich nicht mehr gehe, sondern dass er mich irgendwo hinträgt. Er trägt mich in irgendeine Stube, wo alles weiß ist [...] Man muss sich entspannen und versuchen, das zu genießen und erst morgen darüber nachzudenken."»[6]

Boris Becker mit seinen drei Kindern: Noah, Elias und Anna

Flickwerkfamilie - Der Versuch, das Unmögliche zu managen

Boris Becker versucht den Kontakt zu seinen Kindern zu halten. Ihre Mütter Barbara Feltus und Angela Ermakova lassen sich das teuer bezahlen. Deutschlands Wimbledon-Held und Weltstar ist als Zahlesel dem Gutdünken und der Willkür der alleinerziehenden Mütter ausgeliefert. Becker beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Flickwerkfamilie und der Rolle der Kinder darin. Mit Was Kinder stark macht bringt er 2007 zu dem Thema einen Ratgeber heraus. Über die literarische Qualität des Buches mag man geteilter Ansicht sein, aber es dokumentiert seinen Versuch, das Unmögliche möglich zu machen und seinen Kindern weiterhin als Vater präsent zu bleiben. Unter anderem gelingt es ihm, dass seine Tochter Anna ihre Halbbrüder kennen lernt (siehe Bild).

Sicherlich konnte Boris Becker besser Tennis spielen als Bücher schreiben. Aber darum geht es nicht. Er hatte nie den Anspruch, ein Welt-Autor zu werden. Deshalb gehen auch die Verrisse und negativen Rezensionen seiner Bücher ins Leere. Es ist seine Art, ein Zeichen zu setzen und das Thema Flickwerkfamilie auf die Tagesordnung zu setzen. Und Boris Becker muss sich auch nicht vorhalten lassen, ein schlechter Vater zu sein. Als Trennungsvater sehen die allermeisten Männer schlecht aus, wenn die Mütter es nur darauf anlegen. Da ist Boris Becker in guter Gesellschaft.

Wie eine Trennung und der Verlust der Kinder einen Mann aus der Bahn werfen kann

Wie bei vielen Männern, denen ihr Familienleben um die Ohren geflogen ist, folgten mehrere Kurzbeziehungen. Von August bis November 2008 war Boris Becker mit Alessandra "Sandy" Meyer-Wölden[wp], der Tochter seines 1997 verstorbenen Managers, verlobt.

Versuch eines Neuanfangs

Boris Becker mit seiner schwangeren zweiten Ehefrau Sharlely Kerssenberg

Am 12. Juni 2009 heiratete Becker die neun Jahre jüngere Sharlely Kerssenberg. Das Paar kaufte 2009 ein Haus in London, sein Erstwohnsitz ist aber weiterhin Zürich. Am 10. Februar 2010 kam das erste gemeinsame Kind, ein Sohn mit Namen Amadeus Benedict Edley Luis, zur Welt.

Versuch einer Aufarbeitung

In seinem Buch Das Leben ist kein Spiel übt Boris Becker auch Selbstkritik:

"Ich hatte meine schwangere Frau betrogen, ein außereheliches Kind gezeugt, mit der Wahrheit lange hinterm Berg gehalten."

Seinen berühmten Seitensprung mit Angela Ermakowa erklärt er sich so:

"Ich sehnte mich nach Liebe, Geborgenheit und Intimität. Aber da war nicht mehr viel. Und wenn man das zu Hause nicht bekommt, dann kann es passieren, dass man sich das woanders nimmt, wenn sich die Gelegenheit bietet." [7]

In dieser Zeit habe er dann auch angefangen, sich nach anderen Frauen umzusehen und zu flirten.[8] "Aber ohne Grund geht niemand fremd, selbst ich nicht", betont Becker.[9]

"Wir hatten kein gemeinsames Ziel, keine Basis mehr, von Erotik und Sex will ich gar nicht mehr anfangen." [10]
"Und in diesen unruhigen Zeiten ist es irgendwann passiert. Ein Seitensprung. Die Zeugung meiner Tochter Anna. Ich weiß, das klingt jetzt lapidar, aber folgenreiche Ereignisse geschehen manchmal mit erstaunlicher Beiläufigkeit." [11]

Kommentare

Zitat:

«Ich habe nur gute Erinnerungen an unsere Ehe - nicht, weil ich jetzt plötzlich eine Heilige bin, sondern weil es nur Gutes zu erzählen gibt. Wir haben uns einmal sehr geliebt, wir haben zwei wunderbare Kinder, wir sind um die Welt gereist, er hat mir viele Türen geöffnet. Ich bin ihm wirklich dankbar für diese Vergangenheit.» - Barbara Feltus[12]

Zitat:

«Boris Becker ist in Ungnade gefallen. Aber warum? Was hat er getan? Offenbar hat er ein äußerst schweres Verbrechen begangen. Hat er etwa eine pädophile Vergangenheit? Nee, dann würde er ja in den Bundestag gewählt werden oder wenigstens den Theodor-Heuss-Preis erhalten. Nein, es ist viiiiel schlimmer - er sagt von sich, er sei ein Opfer, und noch schlimmer, ein Opfer von Frauen; seine erste hat ihn sogar geschlagen!
Das geht mal gar nicht (also nicht das Schlagen, sondern dass er sich deshalb als Opfer fühlt)! Deshalb fällt nun die vereinigte Feministen-Maschinerie über ihn her und macht ihn lächerlich.»[13]

Zitat:

«Jahrzehnte lang galt BB in den Medien als Repräsentant für Deutschland. Jetzt heißt es, Deutschland ist ein Volk von Vollidioten. Super Leistung!»[14]

Bei Twitter

Auf der Plattform Twitter haben sich Boris Becker, Oliver Pocher[wp] und Jörg Kachelmann eine bizarre Vorstellung gegeben. Es war eine Twitter-Schlacht, die sich gewaschen hat: Boris Becker und Oliver Pocher griffen sich öffentlich an. Es ging um Beckers Buch und Pochers Noch-Gattin. "Leg Dich nicht mit einem Pocher an!", drohte Pocher in Richtung Becker. Dieser sorgte mit seiner Autobiographie Das Leben ist kein Spiel für Aufsehen. Darin rechnet er mit allerlei Weibern ab: Mit seiner Exfrau Barbara, seiner Affäre Ermakowa - und mit seiner Blitz-Verlobten Sandy Meyer-Wölden, die heute Alessandra Pocher heißt und (Noch-)Ehefrau von Oliver Pocher ist.

Pocher ließ den öffentlichen Angriff auf die Mutter seiner drei Kinder nicht auf sich sitzen und schlug zurück: Per Twitter schrieb er an die Adresse von Becker: "Soll ich mal was über DICH raushauen!?" Becker entgegnete: "lol" (frei übersetzt: "Da lache ich aber"). Pocher legte nach: "Ganz einfach: Leg Dich nicht mit einem Pocher an!! Und solange meine Frau meinen Namen trägt, überlegst Du Dir demnächst, was Du für einen Schwachsinn schreibst!" Becker solle sich um seine "Finanzen" auf anderem Weg kümmern. Becker parierte gelassen: "Ich wünsche dir viel Spaß bei der Scheidung. Sei ein Gentleman und gib ihr alles... Wieviel?"

Und dann mischte auch noch Jörg Kachelmann mit ...[15]

Das Publikum bei Twitter hat gejohlt vor Begeisterung. Und wenn das keine clever inszenierte PR-Masche gewesen ist, dann geht das bizarre Macho-Gehabe wohl auf zuviel männliches Testosteron zurück. Wenn zwei Männer sich streiten, dann lacht bekanntlich als Dritter meist eine Frau.

Zitat:

«Die streiten sich doch tatsächlich über einen weiblichen Parasiten, der auf Kosten beider gelebt hat ... Wie blöd ist das denn?
Da zeigt sich mal wieder die geballte Blödheit der Männer, wenn es um Weiber geht. Und auf der Basis dieser Blödheit ziehen Weiber regelmäßig die Männer über den Tisch.»[16]

Geschäftsleben

Werbeverträge

Vor Ablauf seines Werbevertrages trennt sich Mercedes Benz[wp] von seinem Markenbotschafter Boris Becker. Grund sei, dass sein guter Name in der letzten Zeit zu sehr gelitten habe. Der Twitterkrieg mit Oliver Pocher[wp], der anschließend erfolgte Fernsehauftritt bei RTL und auch die Veröffentlichung seines letzten Buches sollen ausschlaggebend gewesen sein.[17]

Trainer-Karriere

Boris Becker ist Trainer von Weltklasse-Spieler Novak Djokovic[wp]. Die Australian Open 2014[wp] ist sein erstes Grand Slam-Turnier als Trainer. Zu der Frage, ob er mit dem Druck klarkäme, antwortete Becker:

Zitat:

«Ich stand in zehn Grand-Slam-Endspielen, ich weiß genau, was ein Spieler fühlt, wenn ein Turnier in die entscheidende Phase geht.»[17]

Auch als Trainer konnte Boris Becker das Wimbledon-Turnier gewinnen. Am 12. Juli 2015 entschied sein Schützling das Finale in Wimbledon für sich. Novak Djokovic bezwang dabei den Schweizer Roger Federer souverän mit 7:6, 6:7, 6:4 und 6:3. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre ging Djokovic somit das dritte Mal siegreich aus dem prestige­trächtigen Turnier in England hervor.[18]

Anfang November verlor Djokovic den Platz eins in der Weltrangliste an den Briten Andy Murray, im Dezember trennt er sich von Boris Becker. "Die Ziele, die wir uns am Anfang unserer Zusammenarbeit gesetzt haben, haben wir komplett erreicht", sagte Djokovic und dankte Becker für "Zusammenarbeit, Teamwork, Engagement und Einsatz". "Danke, wir hatten die beste Zeit unseres Lebens", twitterte Becker wenige Minuten nach der Trennungs-Nachricht.[19]

TV-Moderator

Keine 24 Stunden nach der offiziellen Trennung von Boris Becker und Novak Djokovic hat der 49-Jährige bereits einen neuen Job. Er wird als TV-Experte für Eurosport die Australian Open in Melbourne (16. bis 29. Januar) begleiten.[20]

Angebliche Pleite

Zitat:

«Ein Konkursgericht in London hat den dreimaligen Wimbledonsieger Boris Becker am Mittwoch für zahlungsunfähig erklärt. Die zuständige Richterin Christine Derrett erklärte nach einer kurzen Anhörung mit Beckers Anwälten, es gebe keine glaubhaften Beweise dafür, dass Becker "substanzielle Schulden" demnächst bezahlen werde. Den Antrag von Beckers Anwälten auf einen 28-tägigen Aufschub lehnte Derrett ab. "Man hat den Eindruck eines Manns mit dem Kopf im Sand", kommentierte sie mit Bedauern. Sie selbst habe den Sportler einst auf dem Centre Court spielen sehen. Britische Medien berichteten überstimmend aus dem Gerichtssaal.

Beckers Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte dazu am Abend: "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte." [...] "Der Wert der in Rede stehenden Wertanlage übersteigt bei weitem das Darlehen bei der Bank, die Herrn Becker verklagt hat. (...) Medienmeldungen, wonach unser Mandant 'pleite' sei, entsprechen damit nicht der Wahrheit."

Becker bedankte sich bei Twitter bei seinen Fans und Unterstützern. "Ich bin seit 32 Jahren in diesem Spiel und habe vor, es noch länger zu bleiben."

Die Londoner Privatbankiers Arbuthnot Latham und Co. hatten sich demnach wegen einer angeblich seit 2015 ausstehenden Zahlung von Becker an das Gericht gewandt. Beckers Anwälte argumentierten laut englischen Medien, Becker werde durch den anstehenden Verkauf einer Immobilie auf Mallorca in rund einem Monat in der Lage sein, eventuelle Außenstände zu begleichen. Dennoch lehnte Derrett einen Aufschub ab.»[21]

Zitat:

«Niki Pilić[wp] kann nicht begreifen, wie Boris Becker bankrott gehen konnte. Für ihn sind vor allem auch die Frauen schuld. [...]

Becker tue ihm leid, sagte Pilić nun: "Er war ein großer Sportler. Ich hätte nie gedacht, dass er an diesen Punkt geraten kann. Boris hat sehr viel verloren, aber dass es so weit gehen kann, hätte ich mir nie vorstellen können. Natürlich hatte er die Scheidung von Barbara, hat mit ihr zwei Söhne, mit dieser Russin eine Tochter, jetzt mit Lilly einen Sohn - natürlich hat ihn sein Privatleben sehr viel gekostet. Aber ich hätte nie damit gerechnet, dass eine Richterin sagt: Sorry, aber Sie sind bankrott!"»[22]

Zitat:

«Ion Tiriac[wp], der ehemalige Manager von Boris Becker, gilt inzwischen als einer der reichsten Männer Rumäniens. In einem Interview mit dem "Stern" wurde Tiriac mit dem Vorwurf [Vater] Beckers konfrontiert, er habe seinen jungen Schützling über den Tisch gezogen. Tiriac konterte kühl: "Ich habe mit Becker gut verdient. Aber er verdiente mit mir noch viel, viel mehr." Und Tiriac legte nach: "Ich habe immer gewusst, wann ich einen Partner brauche, der schlauer ist als ich."»[23]

Weibliche Gewalt

In seinem Buch Das Leben ist kein Spiel thematisiert Boris Becker erstmals den "Scheidungskrimi mit Barbara". "Scheidungskrimi - das hört sich spannend an", schreibt Becker. "Aber für diejenigen, die in dem Rosenkrieg drinstecken, geht der Unterhaltungswert gegen Null." [7] Er erzählt, wie die Monate der Trennung von Barbara zu der "schwierigsten und dunkelsten Zeit" seines Lebens wurden. Nicht nur sei seine Ehe mit Barbara nach der Affäre in London am Ende gewesen, vielmehr musste er noch einen Steuerprozess durchstehen und "das ganze Drama um seine gerade geborene Tochter Anna Ermakowa". In dieser dunklen Scheidungsphase entschied sich Boris Becker, nach Miami zu fliegen, wohin Barbara mit ihren beiden Söhnen gezogen war. "Das war - für uns als Paar und für mich als Mensch - das absolute Waterloo", schreibt er über das Treffen.

Er und Barbara hätten auf der Terrasse ihres Hauses gesessen und sich gestritten: über Geld, über Anwälte. Dabei lief dann offenbar einiges aus dem Ruder. "In meinem Erinnerungsprotokoll steht: Barbara vollkommen außer sich! Sie brüllte mich an, sprang plötzlich auf und fing an, mich wie von Sinnen zu schlagen." Ihr Sohn Noah habe sich dann zwischen ihn und Barbara gedrängt, so Becker weiter. "Ich nahm irgendwann die Hände hinter den Rücken, und sie hat getreten und wie wild um sich geschlagen". Es sei der "Horror" gewesen, schreibt Becker, "letztlich die wohl schlimmste und unwürdigste Situation meines Lebens". Anschließend sei er nur noch rückwärts, mit auf dem Rücken verschränkten Händen, zur Haustür gegangen. "Ich wollte nur noch weg", so Becker. Unter Aufbringung all seiner psychischen Kraft habe er es schließlich geschafft, die Wohnung zu verlassen.

Danach habe immerhin Klarheit geherrscht: "Es gibt kein Zurück mehr. Das war das traurige Ende unserer Ehe."[24]

Wie so oft, haben Frauen schon längst einen Plan und ziehen den durch, während der Mann immer noch keine Ahnung hat, was überhaupt abläuft. So wurde auch Boris Becker kalt erwischt. Seine Nochfrau bringt ihre Kinder in ihren "Besitz" und entfleucht nach Miami. Damit finden Scheidung und der Streit über Sorgerecht und Unterhalt auf für Becker fremdem Terrain statt. Als Barbara beim ersten Treffen nach der Trennung Boris damit konfrontiert, dass sie schon "die besten Anwälte der Stadt engagiert" hätte und "die Anklage sei auch schon vorbereitet", will der noch auf Versöhnung hoffende Ehemann wissen: "Um was geht es hier eigentlich, wollte ich wissen, um unsere Ehe oder um Kohle?" [10] Natürlich geht es um Geld, denn davon braucht Barbara viel. Über den Hang der modeverliebten Barbara zum Shoppen (= ungehemmtes Geldausgeben) munkelte schon früher die Klatschpresse und nun bestätigt Boris Becker:

"Barbara erhielt seinerzeit einen fünfstelligen D-Mark-Betrag als Haushaltsgeld. Sie hatte zwei Kreditkarten. Eine für sich selbst und eine für die Familie. Das Haushaltsgeld war meistens schnell aufgebraucht."

Genau dieses Verhalten sei immer ein "Problempunkt" zwischen ihnen gewesen, schreibt Becker und teilt damit die Erfahrung vieler Männer. Boris Becker beschreibt seine konsumverliebte Frau so:

"Für sie war unsere Heirat so etwas wie eine 'Pretty Woman'-Story." [10]

Ins Gewissen reden half nicht. Auch später gelang es Boris Becker nicht, seine Frau von einer öffentlich zelebrierten Scheidung abzubringen.[10] Und so erreichte das Scheidungsdrama im Jahr 2000 seinen Höhepunkt, als deutsche TV-Sender live aus dem Gerichtssaal in Miami berichteten, in dem der Fall "Becker gegen Becker" verhandelt wurde. Boris Becker dazu:

"Es war die schwierigste und dunkelste Zeit meines Lebens. Alles brach um mich herum zusammen." [10]

Als Tennis-Profi war Boris Becker einsame Spitze. Was den Kampf um die Kinder, das Geld und auf Scheidung wohlvorbereitete Wohlstandsfrauen anbelangt, befindet sich Becker in einer großen Gemeinschaft von Trennungsvätern und Zahleseln.


Sharlely Kerssenberg mit Massimo Rizzo

Vor Boris Becker war Sharlely Kerssenberg unter anderem mit Massimo Rizzo liiert, dem sie mit einer Vase eine größere (bleibende) Narbe zufügte und das Auto klaute, weswegen sie in Miami vor Gericht stand.[25][26]

In der "TV Total PokerStars.de Nacht" (3./4. Februar 2009) war Boris Becker der Erste, den Lilly bluffte und damit vom Pokertisch verbannte. Sie zockte mit aggressiver Leidenschaft und besiegte später auch noch Stefan Raab[wp], sodass sie am Ende sogar das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro gewann.[27][28]

Man ahnt, wer bei einer erneuten Scheidung das bessere Blatt haben und wer der Verlierer sein könnte.

Bücher

Kurzbeschreibungen

Was Kinder stark macht
Boris Becker spricht offen, ehrlich und einfühlsam über die Liebe zu seinen drei Kindern, die der Mittelpunkt in seinem Leben sind. Er beschreibt, was ihn selbst stark machte, wie er seine Vaterrolle sieht und was aus seiner Erfahrung als Sportler und Vater notwendig ist, damit Kinder selbstbewusst aufwachsen können. Als zentrale Grund­vor­aus­setzungen nennt er: Liebe, viel gemeinsame Zeit, Bewegung und gesunde Ernährung.
Zusammen mit dem Sport­wissen­schaftler Helmut Hoffmann hat Boris Becker einen Fitnesstest für Kinder und Jugendliche entwickelt, der zeigt, welche Beweglichkeit und Ausdauer Kinder in welchem Alter haben sollten. Der Test ist in die Altersgruppen 4-5 Jahre, 6-11 Jahre, 12-15 Jahre und 16-18 Jahre unterteilt.
Weitere zentrale Fragen, die alle Eltern beschäftigen, stellt er einem hochkarätigen Kompetenzteam, bestehend aus dem Entwicklungs­psychologen Prof. Dr. Wassilios Fthenakis, dem Medien­pädogogen Prof. Dr. Bernd Schorb, dem Sportmediziner Prof. Dr. Martin Halle und dem Sport­wissen­schaftler Prof. Dr. Alexander Woll: Wie gehen Kinder damit um, wenn Eltern getrennt leben? Wie können geschiedene Väter Einfluss auf die Erziehung nehmen? Wie sollte der optimale Umgang von Kindern mit dem Internet aussehen? Welche Bedeutung spielt die Ernährung für ein gesundes Aufwachsen der Kinder? Was ist nötig, damit Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können? Warum ist Sport so wichtig für den Körper und die Charakterbildung?
Das Leben ist kein Spiel
Serve and Volley - immer volles Risiko für mich
Boris Becker unplugged: Erstmals spricht der ehemalige Tennisstar über den Scheidungskrimi mit Barbara, die Zeugung seiner Tochter Anna, den Sorgerechtsstreit mit Angela Ermakowa, Firmenpleiten, Skandale, sein Leben nach dem Tennis ... Was tut er heute? Wo sieht er sich in zehn Jahren? Und was sagen seine Söhne und seine jetzige Ehefrau Lilly? Boris Becker, Tennis-Wunderkind, Held von Wimbledon, das Sport-Idol einer ganzen Generation, spricht Klartext. Denn alles, was man bisher in puncto Becker zu wissen glaubte, entspricht nur zur Hälfte der Wahrheit. Ein ungeschminktes, höchst unterhaltsames Bekenntnis.

Rezensionen

Dieses Buch räumt Vorurteile gegen Becker aus dem Weg (*****)
Ich bin 18 Jahre alt und weiß, was es bedeutet in einer sogenannten Patchwork-Familie zu leben! Ich habe jedoch das große Glück, dass ich meinen Vater regelmäßig sehe und außerdem glücklich mit meiner Mutter und meinem Stiefvater zusammenlebe.
Boris Becker hat diese Erfahrung aus der Sicht eines Vaters in den letzten Jahren erst machen müssen. Er wird diese Woche 40 Jahre alt und hat sich deswegen ernsthaft mit dem Thema "Kinder und Gesundheit" auseinander gesetzt. Herr Becker hat sich Experten zur Hilfe genommen, deswegen kann man sagen, dass ihm ein sehr professionelles Buch gelungen ist! Außerdem ist Boris Becker nicht nur ein "netter Ferien-Vater", wie er genannt wurde, sondern er setzt auch alles daran, seine Kinder so oft wie möglich zu sehen und er hat Anna garantiert öfters in dem letzten Jahr gesehen! "Laut Ermakowa", wie ein Rezensent schreibt, hat er sie in dem letzten Jahr gar nicht gesehen. Wenn sich der Rezensent ernsthafter mit Frau Ermakowa befasst, wird er feststellen, dass sie lediglich Geld und Aufmerksamkeit will.
Zusammenfassend würde ich gerne sagen, dass Boris Becker ein fantastisches Buch gelungen ist. Vor allem der Text über sein eigenes Leben ist außergewöhnlich gut geschrieben und vermittelt ganz genau, wie Becker aufgewachsen ist und was es heißt, mit 14 von Zuhause weg, nach Monaco zu ziehen! Außerdem sind die Übungen für Kinder von 4-18 Jahren in dem Buch sehr professionell aufgenommen und zeigen genau, wie fit Kinder in einem gewissen Alter sein sollen, um gesund zu sein!
P. Knoll "PVK", 19. November 2007
Boris ist ein wunderbarer Vater (*****)
Dieses Buch ist sehr gut gelungen. Wohl auch deshalb, weil es mit sehr viel Gefühl geschrieben wurde. Herr Becker ist für seine Kinder intensiver da als so mancher Vater, der abends müde nach Hause kommt, und nur mehr sein Bier und seine Ruhe haben möchte. Er wird immer das Beste aus jeder Situation machen.
ben lee "ryan", 12. November 2007
Lachhaft! (*)
Wenn mir jemand erzählen will, dass es Kinder stark macht, wenn man sie als Vater alle paar Wochen/Monate mit eine neuen Partnerin konfrontiert und ihnen sogar die Hoffnung macht (so steht es im Buch), dass die aktuelle Flamme die neue Frau Becker werden soll, bevor man dann per SMS mit der Dame Schluss macht, ist das absolut lachhaft. Was Kinder am Allermeisten brauchen, um eine starke Persönlichkeit zu entwickeln, ist ein gewisses Maß an Beständigkeit und Konstanz, welches die Eltern vorzuleben haben. Die Kinder Becker haben das große Glück, dass ihre Mutter ihnen diese Konstanz und Beständigkeit verbunden mit großer Liebe in einem Maß gibt, dass durch Vater Beckers unsteten Lebenswandel vielleicht nicht allzu viel zerstört wird. Sich selbst nun aber den Lorbeerkranz für diese tollen Kinder aufzusetzen und auch noch Tipps geben zu wollen, schlägt dem Fass den Boden aus!
Schneider "Nadja S.", 30. November 2007
Das ist doch wohl ein Scherz...? (*)
Da schreibt ein Mann,
  • dessen eigene Kindheit gecoacht, vermarktet und gemanagt wurde,
  • dessen Ehe unter Getöse der Presse den Bach runter ging und der
  • seitdem freundlicherweise die Klatschpresse mit vielen Stories über potentielle Neu-Ehefrauen versorgt, der
  • durch ein kleines Handgemenge in einer Besenkammer ein 3. Kind in die Welt setze, der
  • während der aufreibenden Kleinkindphase seiner Kids ein ganzes Heer von Helfern, Kindermädchen und Haushaltshilfen beschäftigte und selbst durch die Ausübung seines Berufs bestenfalls ab und zu mal als Vater zur Verfügung stand ...
... und der verfasst nun allen Ernstes ein Buch über Kindererziehung??? Der redet über Liebe, Verantwortung, Beziehungen????
UNGLAUBLICH!
Da hat man nun wirklich den Bock zum Gärtner gemacht.
FINGER WEG!
Wer ernsthaft etwas über präventive und stark machende Erziehung lesen möchte, sollte lieber auf Experten zurückgreifen! Beispielsweise: Gabriele Haug-Schnabel und Barbara Schmid-Steinbrunner: "Wie man Kinder von Anfang an stark macht"
wirhier, 25. Februar 2008
Absolute Kopie - Hr. Becker diesen Test haben Sie nicht erfunden! (*)
Unglaublich! Jeder, der sich in dem Fachgebiet auskennt, weiß, dass ihr "Becker-Test" von Frau Dr. Prof. Renate Zimmer und Herrn Prof. Dr. Meinhard Volkammer entwickelt worden ist.
Wie kann man ein Buch schreiben, den Test sogar noch auf dem Titelblatt der Bild-Zeitung abbilden lassen und ihn als Becker-Test bezeichnen? Dieser Test wurde auf Grund von mehreren Jahren Forschung von Profis erarbeitet.
Ich empfehle allen Leuten (die sich für die Thematik interessieren) Bücher von Wissenschaftlern zu kaufen anstatt von Tennisspielern!
Ich hoffe, Frau Zimmer leitet rechtliche Schritte gegen Sie ein!
Ralph, 26. Dezember 2007

Interview

Die deutsche Tennislegende Boris Becker nannte Muhammad Ali stets seinen Champion. Er verehrte ihn als Boxer und Mensch. Becker erklärt, warum es heutzutage einen wie Ali nicht mehr geben würde.
Herr Becker, wie wurde Muhammad Ali Ihr Idol?
Ich wurde nachts von meinem Vater geweckt, um ihn boxen zu sehen. Aber noch mehr als den Boxer bewundere ich den Menschen Muhammad Ali.
Weil Ali ein sehr charismatischer Mensch war? Das sind Sie auch.
Ich möchte mich wirklich nicht mit ihm vergleichen. Das wäre wohl ein bisschen zuviel der Ehre. Ali ist ein Sportler, den ich seit nun 48 Jahren verfolge, bewundere, zum Teil live erlebe. Er ist für mich die herausragende Sportler­persönlich­keit, er ist meine Sportikone überhaupt. Eben, weil er mehr war als nur Sportler, er war ein Phänomen. Was Muhammad bewegt hat, welche Botschaften er rübergebracht hat, welche Entscheidungen er getroffen hat, auch gegen die eigene Karriere - das würde sich heute keiner mehr trauen, das ist einmalig.
Sie meinen, als sich Ali in den USA gegen den Vietnam-Krieg aussprach und sogar den Wehrdienst verweigerte?
Absolut. Nehmen wir doch mal einen Fußballer, der aufgrund einer politischen Entscheidung seines Landes sagt: "Nein, ich verzichte auf die Champions League, ich verzichte auf die Welt­meister­schaft - ich trete in den Streik." Nicht nur, dass er seinen Sport nicht mehr ausüben durfte, sie haben Muhammad ja sogar ins Gefängnis gesteckt. Eine solche Dimension kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.
Aber Ali trat auch offen für Gewalt ein. Er war der Meinung, für die Rechte der Schwarzen müsse Blut fließen. Er war für Kampf, nicht für den Dialog.
Er war ein schwarzer Boxer, groß geworden in den Südstaaten. Die Eltern arbeiteten noch auf den Baumwoll­feldern. Er hatte nie die gleichen Rechte wie weiße Kinder und Jugendliche. Die meisten vergessen, woher sie kommen - er nicht. Als er Boxwelt­meister wurde, sprach er genau die Probleme an, die ihn sein Leben lang beschäftigten. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste.
Muhammad Ali hieß eigentlich Cassius Clay. Er wechselte seinen Namen, nachdem er zum Islam konvertiert war.
Bewundernswert! Stellen Sie sich vor: Wenn das heute einer machen würde, er wäre doch ausgestoßen von der Gesellschaft. Der würde nirgendwo mehr eingeladen werden. Muhammad aber war das egal. Was er als Sportler aus Überzeugung riskiert hat, das hat ihn als Menschen für mich so einzigartig gemacht.
Ali sagte über sich: "Ich fliege wie ein Schmetterling und steche wie eine Biene." Welchen Vergleich würden Sie für sich im Tennis suchen?
Eigentlich ist Alis Satz sogar aufs Tennis übertragbar. Tennis ist auch ein Einzelsport, du bist allein da draußen, kannst dich nicht auswechseln lassen. Wir müssen unsere Gegner auch immer wieder piesacken, bis wir sie dann schlagen, und irgendwann muss es auf dem Platz einen Knockout geben. Dieses Leicht­füßige und doch Dominante lässt sich wirklich miteinander vergleichen.
Sehen Sie Parallelen zu sich und Ali? Sie wählten auch nicht immer den bequemsten Weg in Ihrem Leben.
Ich beantworte diese Frage mal so: Als Persönlichkeit, als Mann, als Ikone muss man eine Meinung haben zu Dingen des Lebens. Viele Menschen hören dir zu. Sie wissen: Du reist viel und hast dadurch einen ganz anderen Horizont als sie. Ich habe immer auch andere Themen als Tennis angesprochen und tue es auch heute noch. Weil ich trotz aller Preis­gelder, Erfolge und Werbe­verträge nie vergessen habe, was mich als Mensch interessiert. Wenn ich nach einer Parallele zu Muhammad suche, dann ist es diese: Ich habe meine Meinung zur Rassen­problematik, ich lebe danach und werde dafür kritisiert, bis heute.
Ali sagte von sich: "Ich bin der Größte!" War das sportlich fair gegenüber den anderen Boxern?
Das war seine Art. Er hat das natürlich mit viel Charme gemacht. Wenn du als Einzel­sportler nicht glaubst, dass du der Beste bist, wer soll es denn sonst glauben? Muhammad Ali hat das eben perfektioniert. Ich vermisse so etwas heutzutage, viele Sportler stapeln tief. Sie reduzieren sich, sagen nicht, was sie vorhaben, was sie gewinnen wollen. Sie nehmen sich den Druck, indem sie sagen, sie würden erst mal schauen. Ich sehe es als Zeichen starker Persönlich­keiten, den anderen zu sagen: "Hier, ich bin derjenige, der gewinnen wird!"
Muhammad Ali hat den Islam als die einzige Religion des Friedens bezeichnet. Ob er zuletzt wohl noch genau so geredet hätte, wenn er gekonnt hätte?
Ich glaube, beim Islam muss man vieles differenzieren. Es gibt ja da nicht nur eine Glaubens­richtung, sondern viele. Es gibt sehr friedliche, aber auch - wie in jeder Religion - die fanatischen, die extremen Gläubigen. Grundsätzlich würde ich sagen, dass es in Religionen kein Richtig und auch kein Falsch gibt. Wenn man in den Geschichts­büchern nachschlägt, findet man einiges, dass auch wir Christen falsch gemacht haben.
Haben Sie Ali persönlich getroffen, konnten Sie mit ihm reden?
Ja. Er hatte mitbekommen, dass ich ein Faible für schwarze Menschen habe, und darüber haben wir lange gesprochen. Ich habe ihm erzählt, dass ich es schwerer dadurch in Deutschland habe. Hätte ich eine schöne blonde, blauäugige Bayerin geheiratet, wäre sicher vieles für mich leichter gewesen. Das habe ich ihm erklärt.
Wann trafen Sie sich so privat?
In Wien, beim World Sports Award 1999. Da war er Ehrengast. Wir haben uns am Abend lange unterhalten und uns dann für den nächsten Morgen in seiner Hotelsuite zum Frühstück verabredet. Dort waren wir dann ein bisschen unter uns und sprachen. Ich war noch verheiratet, Barbara war auch dabei, seine Frau ebenfalls. Wir haben dann über das Farben­problem in der Welt gesprochen. Dass Menschen erst einmal nach ihrem Äußeren beurteilt werden.
- Boris Becker im Interview mit der Welt [30]

Einzelnachweise

  1. Deutsche "Promis" wie Boris Beta, die sich von einer Frau führen und verarschen lassen, würden in Macho-Gesellschaften null ernst genommen werden.
  2. Anwaltlicher Rat an die scheidungswillige Nochehefrau, zitiert in: Pdf-icon-intern.svg Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat: Eine empirische Studie zur sozial­ethischen und ordnungs­politischen Bedeutung des Scheidungs-, Scheidungs­folgen- und Sorgerechts, Oder: Über die staatlich verursachte Paralyse von Rechts­handeln und Rechts­bewußtsein in der Bundesrepublik Deutschland - Joachim Wiesner, Verlag Regensberg 1985, ISBN 3-7923-0528-3 (HTML)
  3. Model-Baby hat Anspruch auf Beckers Millionen, Netzeitung am 19. Januar 2001
  4. Verstehen Sie Seehofer und seine Geliebte?, Die Bildzeitung am 1. August 2007
  5. Barbara, Angela, Sandy & Co. Boris Beckers Verflossene - was machen sie heute?, Die Bildzeitung am 8. Juni 2009
  6. 6,0 6,1 6,2 zitiert nach: "Boris Becker ist wirklich wie ein junger Hengst", Berliner Morgenpost am 16. August 2007
  7. 7,0 7,1 Jonas Reiche: Memoiren: Boris Becker rechnet in neuer Autobiographie mit Ex-Frau Barbara ab, Tagesspiegel am 25. September 2013
  8. "Und in dieser Zeit begann ich, mich auch nach anderen Frauen umzuschauen und den Don Juan von der Leine zu lassen. Ich war ja nie ein Kind von Traurigkeit gewesen und sehr empfänglich für weibliche Reize." Becker packt aus: "Ich begann, den Don Juan von der Leine zu lassen", Die Welt am 25. September 2013 (Die Welt die Bild-Zeitung zitierend.)
  9. So kam es zur "Besenkammer-Affäre": Boris Becker offenbart die Gründe für den Seitensprung, Focus am 25. September 2013
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 Kerstin Rottmann: Becker packt aus: "Ich begann, den Don Juan von der Leine zu lassen", Die Welt am 25. September 2013
  11. So kam es zur "Besenkammer-Affäre": Boris Becker offenbart die Gründe für den Seitensprung, Focus am 25. September 2013 (Der Focus die Bild-Zeitung zitierend.)
  12. Kaum noch Gesprächsstoff mit Barbara: Boris Becker: Unser Patchwork-Glück war nur gespielt, Focus am 1. Oktober 2013]
  13. MANNdat-Forum: Boris Becker ist in Ungnade gefallen, Hans3 am 29. September 2013 - 19:46 Uhr
  14. WGvdL-Forum: Derkan am 1. Oktober 2013 - 19:54 Uhr
  15. "Wünsche Dir mal ein ECHTES Weib": Wegen Sandy - Boris Becker und Pocher liefern sich Twitter-Krieg, Focus am 30. September 2013
  16. WGvdL-Forum: Mus Lim am 1. Oktober 2013 - 23:18 Uhr
  17. 17,0 17,1 Vor Australian Open: Mercedes trennt sich von Becker, Bild-Zeitung am 11. Januar 2014
  18. Nur Wimbledon-Finale der Herren gefragt, MotoGP überragend, Quotenmeter am 13. Juli 2015
  19. Deshalb trennen sich Becker und Djokovic, Kölner Stadt-Anzeiger am 7. Dezember 2016
  20. Nach Trennung von Djokovic: Diesen Job übernimmt Becker ab sofort, Kölner Stadt-Anzeiger am 7. Dezember 2016
  21. Londoner Gericht erklärt Tennis-Star für insolvent: Boris Becker wehrt sich gegen Pleite-Urteil, Manager-Magazin am 22. Juni 2017
  22. Niki Pilic: Boris hat halt immer auf sehr hohem Niveau gelebt, Die Welt am 23. Juni 2017
  23. Tennis-Star: Wo Boris Beckers Geld geblieben ist, Manager-Magazin am 22. Juni 2017
  24. "Sie hat wie wild um sich geschlagen": Boris Becker enthüllt sein "Waterloo", n-tv am 25. September 2013
  25. Boris Becker: Alles über Lilly..., hairweb.de (Das temperamentvolle Model, das [1978] in Rotterdam geboren wurde, ist sie aufgrund ihres Vaters, der von den niederländischen Antillen stammt, dunkelhäutig und passt somit perfekt in Boris' Beuteschema. Ihr letzter Freund, der ehemalige Türsteher und allseits bekannte Nachtclub-Besitzer aus Miami namens Massimo Rizzo (Spitzname "Prince of darkness") machte bereits seine Erfahrungen mit dem ewig eifer­süchtigem Model: Nachdem sie das Auto des Disco-Königs (der nebenbei noch studierter Jurist ist) gestohlen hatte, rammte sie zwei Bäume und zerlegte anschließend die gemeinsame Wohnung. Als sie noch eine Vase nach Freund Massimo (40) warf, rief er die Polizei und die heißblütige Lily wurde trotz heftigem Widerstandes verhaftet. Der Ex-Freund behält als Andenken an Lilly eine sieben Zentimeter tiefe Fleischwunde an der Schulter. Momentan arbeitet das Hobby-Model hauptsächlich in den USA als Werbe- und Nacktmodell. 2002 trat sie unter anderem in Werbe-Kampagnen des Eiscreme-Giganten "Australian Homemade" auf.)
  26. John Buchanan: Massimo Rizzo/The Man You Have To See, South Beach Magazin am 7. Februar 2003
  27. Kathrin Kellermann: Lilly Kerssenberg: So hat sie Boris Becker erobert, OK! am 16. Februar 2009
  28. Frauenpower am Pokertisch: Lilly lehrt fünf Männern das Fürchten, Die zwölfte TV Total PokerStars.de Nacht
  29. André Rebenow: Boris Becker: Ein Vorbild?, Blaue Narzisse am 13. Dezember 2013 (Rezension)
  30. Stefan Frommann: Boris Becker: Was Muhammad Ali und mich verbunden hat, Die Welt am 4. Juni 2016

Querverweise

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Boris Becker
  • Boris Beta Becker, Rote-Pille-Blog am 2. August 2018
  • Ehe von Boris und Lilly Becker gescheitert, Rote-Pille-Blog am 29. Mai 2018
  • Scheidung wurde Boris Becker zum Verhängnis: Die Chronik der Schulden-Explosion, Focus am 10. Juli 2017 (Einen gigantischen Schuldenberg von 36,5 Millionen Euro hat Boris Becker angehäuft - allein bei seinem früheren Partner Hans-Dieter Cleven. Das hat das Zuger Kantonsgericht am Montag bestätigt. In der Urteilsschrift haben die Richter die Entwicklung der Schulden aufgeschlüsselt.)
  • Insolvenzverfahren: Schon in einem Jahr könnte Becker seine Schulden los sein, Focus am 7. Juli 2017 (Vor zwei Wochen stellte ein Gericht als Reaktion auf den Insolvenzantrag eines Gläubigers fest: Boris Becker ist pleite, ein Insolvenzverfahren unvermeidlich. Doch nun gibt es einen Lichtblick für den Ex-Tennis-Star. Schon in einem Jahr könnte er wieder schuldenfrei sein.)
  • "Verstehen Sie Spaß?" - Boris Becker geht seiner Lilly auf den Leim, MSN Unterhaltung am 28. Juli 2016
  • Boris Becker: Als Trainer noch besser, Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 8. Juni 2016 ("Ich muss mir eingestehen, dass ich als Trainer mittlerweile besser bin als als Spieler.")
  • Kathrin Spoerr: Beckers Autobiographie: Als Sandy sich weigerte, für Boris zu kochen (Der ehemalige Tennis-Profi Boris Becker stilisiert sich in seiner Autobiographie als Opfer der Frauen.), Die Welt am 26. September 2013 (Barbara Becker, seine erste Ehefrau, wollte nur sein Geld ausgeben. Sandy wollte an Beckers Seite zu einer Art Trittbrettfahrer-Ruhm gelangen, als Promi-Frau. "Bei mir verstärkte sich der Verdacht, dass es darum ging herauszufinden, wie man denn nun den neuen Ruhm als Boris-Becker-Verlobte möglichst gewinnbringend und öffentlichkeitswirksam umsetzen könnte." Beiden Frauen ging es nach Wahrnehmung des ehemaligen Weltklasse-Tennisspielers nicht um Boris, sondern nur um sich. Barbara ging shoppen, kaufte und kaufte und kaufte ("Barbara, du hast den Pullover schon in Grün, in Blau, in Gelb und in Rot. Okay, gestreift und gepunktet noch nicht, aber muss das alles denn wirklich sein?") und man bekommt den Eindruck, dass Babs das Konto ihres Ehemanns auf diese Weise gründlich plünderte. Und er, der Ehemann hatte nicht rein gar nichts davon: "Wir hatten kein gemeinsames Ziel, keine Basis mehr, von Erotik und Sex will ich gar nicht mehr anfangen". Sandy war kein bisschen besser. "Ich musste erkennen, dass sie nur noch ihr Ding durchziehen wollte. ... Die Abende, an denen sie mal etwas gekocht hat, strich ich mir rot im Kalender an, so selten kam das vor. Traurig, aber wahr.")
  • Kerstin Rottmann: Becker packt aus: "Ich begann, den Don Juan von der Leine zu lassen" ("Das Leben ist kein Spiel", so heißt Boris Beckers neues Buch. Es geht um seine Frauen: Alessandra, Sharlely und natürlich Barbara.), Die Welt am 25. September 2013
  • Manfred Quiring: Buchveröffentlichung: Ermakowa und ein paar Wahrheiten über Boris (In Russland kam dieser Tage das Buch "In einem Atemzug" von Angela Ermakowa auf den Markt, das reißenden Absatz findet. Darin beschreibt sie ihre (kurze) Zeit mit Boris Becker.), Die Welt am 16. August 2007
  • Barbara Becker: "Die Zeit des Kämpfens ist vorbei", Der Stern am 7. März 2001 (Barbara Becker will nach der Scheidung auf Fisher Island in Florida bleiben: "Ich vermisse München sehr, aber im Moment ist das Leben für mich und meine Kinder hier viel einfacher." Im Rückblick auf ihre neunjährige Ehe versicherte sie: "Ich habe ihn jede Minute, die ich mit ihm verheiratet war, geliebt. Und ich habe an keinem einzigen Tag gedacht, dass wir uns irgendwann scheiden lassen. Keinen einzigen Tag. [...] Umso bestürzter sei sie gewesen, als Boris ihr am 25. November beim Abendessen die Trennung vorgeschlagen habe. "Er wollte nicht mehr, [...] Seine Grenze war erreicht. Es war vorbei." Für sie sei es nicht leicht zu verstehen, wie er sich im gemeinsamen Familienhaus in München unbeschwert bewegen könne. "Der hält das aus. Ich habe zu ihm gesagt, du musst mich doch vermissen, wie schläfst du denn ein, wie machst zu das? Erzähl mir, wie das geht, dann kann ich das lernen. Ich hab ihn gefragt, wie legst du dich jeden Abend in unser Ehebett?" [...] Trotzdem werde "das Team Becker" weiterhin bestehen bleiben, "hauptsächlich wegen der Kinder. Das ist sowohl Boris' als auch meine Priorität".)
Boris Becker und Sharlely Kerssenberg
  • Sharlely Kerssenberg alias Lilly Becker[webarchiv], Portrait auf wunderweib.de
  • Nach 13 Jahren: Ehe-Aus bei Boris und Lilly Becker, 20 Minuten am 29. Mai 2018 (Nach 13 Jahren Beziehung und neun Jahren Ehe ist Schluss: Ihr Anwalt gibt bekannt, dass sich Ex-Tennisprofi Boris Becker und seine Frau Lilly getrennt haben.) ("Frau und Herrn Becker ist diese Entscheidung nach 13 Jahren Beziehung und über neun Ehejahren nicht leichtgefallen", wird der Anwalt zitiert, "am wichtigsten ist beiden Mandanten das Wohlergehen des gemeinsamen Sohnes Amadeus." Wie das Sorgerecht aufgeteilt wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.)
  • Nur noch Streit und Demütigungen - 20140210100629[webarchiv], Wunderweib am 5. April 2013 (Gerüchte um Eheprobleme gibt es schon länger. Und in London, wo das Paar mit Sohn Amadeus (3) lebt, erzählt man sich jetzt hinter vorgehaltener Hand, dass der Tennisheld aus Deutschland und seine junge Frau sich nur noch streiten - von Scheidung ist die Rede. Es ist das traurige Ende einer Ehe, die mit Glanz und Glamour begann. Sicher leidet Boris darunter, dass nun auch die zweite Ehe gescheitert ist. Und auch Lilly hat einmal an das Glück geglaubt. Wenn man Fotos von Boris und Lilly aus der letzten Zeit betrachtet, fällt auf: Meist streiten sie sich gerade heftig, blicken sich zornig an - oder würdigen sich einfach gar keines Blickes.)
  • Was ist nur aus unserem Sport-Idol geworden? - Boris Becker: Dramatischer Absturz![webarchiv], Wunderweib am 25. Januar 2013 (Es ist der Absturz eines Weltstars! Ein großer Anteil ist wohl Lilly (36), Boris Beckers zweiter Frau, zuzuschreiben. Schampus, lange Gala-Nächte, Ausraster in aller Öffentlichkeit, Luxussucht und Allüren - ihr Benehmen sorgt immer wieder für Aufsehen. Was Boris gar nicht gefällt. Sogar seine Mutter Elvira hat sich schon eingeschaltet, wollte vermitteln. Es schien auch zu klappen. Für kurze Zeit riss Lilly sich zusammen. Aber jetzt zeigt sie wieder ihr wahres Gesicht. Und der Tennisstar erfährt die bittere Wahrheit über seine Frau: Lilly denkt nur an sich. Sie nimmt keine Rücksicht und kennt keine Grenzen. Wenn ihr etwas gefällt, will sie es haben.)
  • Er folgt dem Rat seiner Mutter - Boris Becker: Endlich wieder glücklich!, Wunderweib am 12. Januar 2013
  • Ein Schwesterchen für Amadeus! - Boris Becker und seine Lilly: Nach der Versöhnung erfüllt sich ihr größter Wunsch, Wunderweib am 5. Januar 2013 (Mehrmals stand die Ehe der beiden kurz vor dem Aus: Alkoholdramen, Party-Eskapaden, öffentliche Streitereien und bittere Vorwürfe - ein Skandal jagte den nächsten. Boris Becker flüchtete sogar in die Arme von Ex-Frau Barbara (46) und es schien, als hätte Lilly ihn für immer verloren. Aber sie kämpfte um Boris und auch er bereute: "Lilly ist die Liebe meines Lebens. Es ist das Größte für mich, Vater zu sein." Und nach der Versöhnung scheint sein sehnlichster Wunsch wahr zu werden: ein Schwesterchen für Amadeus (2)!)
  • Diese Familie soll doch zusammenbleiben - Boris Becker: Kann seine Mutter die Ehe retten?, Wunderweib am 2. Januar 2013
  • Muss das sein? - Boris Becker: Er protzt mit seinem Luxus-Leben, Wunderweib am 10. Dezember 2012
  • Die letzten Monate kosteten Boris Kraft - Boris Becker: Macht der Kummer ihn krank?, Wunderweib am 22. November 2012
  • Alkohol! Ausraster! Abstürze! - Boris Becker: Ist seine 2. Ehe endgültig am Ende?, Wunderweib am 8. November 2012 (Der ewige Stress mit Ehefrau Lilly (34) setzt Boris Becker (45) zu. Denn immer öfter greift die Mutter seines jüngsten Sohnes zum Alkohol, trinkt sogar im Beisein von Amadeus (2). Immer öfter heftiger Streit und schlimme Szenen. Offenbar zögert er noch, Lilly endlich vor die Tür zu setzen. Sicher wegen des Kindes. Vielleicht auch, weil er sein erneutes Scheitern nicht eingestehen will. Seiner Mutter Elvira Becker (77) muss es das Herz brechen, zu erleben, wie skandalös sich ihre Schwiegertochter aufführt. Wie Lilly öffentlich im Internet vom ausschweifenden Leben im Luxus prahlt. Mal so eben eine Flasche "Masseto"-Rotwein für 600 Euro austrinkt. Es lässt sie offenbar kalt, ob sie Boris und Klein Amadeus vernachlässigt. Doch Boris hätte es wissen müssen, denn Lilly war schon früher unberechenbar! Im Jahr 2001 raste sie wütend mit dem Auto ihres damaligen Geliebten los, rammte zwei Bäume, verwüstete sein Haus. Als die Polizei kam, trat Lilly wie eine Furie um sich. Die Folge: Anzeige wegen Autodiebstahls, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt!)
  • Boris vor den Scherben seines Lebens - Boris Becker: Bittere Tränen-Beichte, Wunderweib am 5. Oktober 2012
  • Warum tut sie ihm das an? - Boris: So gemein stellt Lilly ihn bloß, Wunderweib am 4. Juli 2012
  • Party-Exzesse waren gestern! - Lilly Becker: Jetzt kämpft sie um Boris, Wunderweib am 7. Juni 2012
  • Wieder glücklich! - Boris und Lilly haben sich versöhnt - für ihren kleinen Sohn, Wunderweib am 13. April 2012 (Kinder spüren, wenn ihre Eltern nicht mehr glücklich miteinander sind - auch wenn sie noch so sehr versuchen, die Fassade für die Kleinen aufrechtzuerhalten. Und wie sehr mag der kleine Amadeus in den letzten Monaten gelitten haben: Immer öfter schwiegen sich Mama Lilly und Papa Boris an. Dann wiederum gab es heftigen Streit, auch in der Öffentlichkeit. Und es flossen Tränen voller bitterer Enttäuschung. Doch plötzlich haben Boris und Lilly sich wieder gefangen - ja, sie haben sich tatsächlich versöhnt, vor allem für ihren Sohn.)
  • Weiß er, was sich in seiner Familie abspielt? - Boris Becker: Ist das wilde Leben wichtiger als seine Kinder?, Wunderweib am 24. Mai 2011
  • Verschwindet das Liebesglück? - Boris Becker: Was ist mit seiner Ehe los?, Wunderweib am 11. November 2010 (Die Problemfelder der Ehe: 1. Kaum Privatleben, 2. Zu viele Reisen, 3. Böse Szenen, 4. Peinliche Worte)