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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Inhaltslosigkeit der Schwulenszene

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Information icon.png Die Inhaltslosigkeit der Schwulenszene ist ein Beitrag aus der HomoWiki.

Außer den äußerst wichtigen Themen HIV[wp]/AIDS[wp]/Prävention[wp] sind alle anderen Themen in den letzten 30 Jahren verschwunden.

Angenommen, das Thema AIDS wäre in 10-20 Jahren medizinisch genauso gelöst wie das Thema Syphilis[wp] nach Erfindung des Salvarsans 1905: Was hätten wir dann noch an Themen?

  • Gleichstellung? Wieso: Wir wollen undiskriminiert leben - eine Illusion, die wohl nie verwirklicht sein wird. Wir wollen undiskriminiert sein, nicht gleichgestellt oder unter Schutz gestellt.
  • Schwuler Staat?[1] Das Territorium[wp] ist nur als so genanntes Terra-Nullius[wp] ohne Krieg zu haben. Nur eben: Ein Terra-Nullius ist immer ein extremes (fast) unbewohnbares Stück Ödland. Wer will dorthin?
  • Trennung von der Warenform[ext]? Das mag so manchem in der Szene nicht vermittelbar sein. In zehn Jahren Aufklärungsarbeit mag dies vielleicht als Identitäts­stiftung ankommen.
  • Gender Studies? Gerade diese sind nicht identitäts­stiftend. Wenn Homosexualität oder gar Gender, Geschlecht und sexuelle Orientierung als Dispositiv angesehen werden, wie kann dann auf einem Dispositiv (also einem "Hirngespinst") eine nicht­dispositive Identität aufgebaut werden?[2]


Erste Vereinzelungserscheinungen sind offensichtlich:

  • CSD's[wp] mit fast nur noch Bewirtungs­ständen und kaum noch Info­ständen (der CSD droht zunehmends, dann zu einem lebi-schwulen Weihnachtsmarkt zu verkommen)
  • Paraden, in denen nur noch der Glamour-Faktor Beachtung findet[3] (die CSD-Parade droht zunehmends, dann zu einer lebi-schwulen Muppets-Show[wp] zu verkommen)
  • das Szenesterben in den Großstädten
  • das Schwinden der Inhalte bis hin zur völligen Inhaltslosigkeit (mal vom extrem wichtigen Thema AIDS[wp] und Prävention[wp] abgesehen)

Nehmen wir mal an, in zwanzig Jahren wäre das Thema AIDS medizinisch gelöst. Dann wäre es für die Szene im Jahre 2032 - sollte sie immer noch im Zustand von 2012 sein - doch die Inhalts­katastrophe schlechthin, denn sie hätte dann fast gar nichts mehr an Themen. Ein möglicher Lösungsansatz wäre, neue Themen zu finden. Doch dies ist selbstverständlich nicht leicht.[4]

Einzelnachweise

  1. beispielsweise Gay Homeland Foundation: de.gayhomeland.org
  2. HomoWiki: Inhaltslosigkeit der Schwulenszene (Autor: Sophismos[ext])
  3. Queer: Streit um den Glamour-Faktor, TAZ am 12. Februar 2014 (Die Veranstalter des CSD wollen die Parade politischer und unter neuem Namen machen. Parteien kritisieren: Die Community sei nicht gefragt worden.)
  4. HomoWiki: Vereinzelung (Autor: Sophismos, Auszug)

Querverweise


Dieser Artikel basiert vollständig auf dem Artikel Inhaltslosigkeit der Schwulenszene (5. Februar 2012) aus dem schwul-lesbischen Lexikon HomoWiki. Der HomoWiki-Artikel steht unter der Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0). In der HomoWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.
Dieser Artikel basiert zusätzlich auszugsweise auf dem Artikel Vereinzelung (1. Januar 2012) aus dem schwul-lesbischen Lexikon HomoWiki. Der HomoWiki-Artikel steht unter der Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0). In der HomoWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.