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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Michael Glatze

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Michael Glatze
Michael Glatze (März 2011)
Geboren 1975

Michael Glatze (* 1975[1]) war ein Mitbegründer des Magazins Young Gay America (deutsch: "Junges schwules Amerika") und Aktivist von Homo-Rechten. Glatze erhielt mediale Beachtung, als er öffentlich erklärte, nicht länger schwul zu sein und Homosexualität ablehne.

Zitat:

«Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch.» - Michael Glatze[2]

Zitat:

«Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen.» - Michael Glatze[2]

Michael Glatze (links) mit seinem Expartner Benjie Nycuma[3]

Lebenslauf

Glatzes Mutter war konfessionslose Christin und sein Vater war Agnostiker.[4] Glatzes Vater starb, als er dreizehn Jahre alt war, seine Mutter in seinem neunzehnten Lebensjahr.[5] Mit 20 Jahren erklärte er sich offen als homosexuell. Mit 22 Jahren wurde er Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle.[2] Glatze studierte am Dartmouth College (englische Literatur, Kunst und Musik) und erwarb den Grad eines Bachelors.

Als Glatze für das XY Magazine[wp][6] in San Francisco arbeitete, traf er auf Benjie Nycuma, der anschließend für zehn Jahre sein Partner wurde. Sie gründeten im Dezember 2004 gemeinsam die Zeitschrift Young Gay America[wp] (Y.G.A.). Glatze und Nycuma waren auch Co-Autoren des XY Survival Guide.[7]

Michael Glatze wandte sich nach Gesundheitsproblemen (Herzklopfen) dem Christentum zu[1] und änderte nach mehreren Jahren intensiver Selbstreflexion seine Einstellung zum Phänomen der Homosexualität. Er verfasste darüber 2007 zwei Artikel für WorldNetDaily.[8][9][10] Er verließ die Y.G.A., welche kurze Zeit später ihr Erscheinen einstellte.

Glatze trat in der ersten Hälfte des Jahres 2007 der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage[wp] bei[11], verließ diese aber kurze Zeit später wieder.[1]

Im Oktober 2013 hat Michael Glatze seine Freundin Rebekah geheiratet.[12][13]

Auseinandersetzung

2005 wurde Glatze vom Time Magazine zitiert:

"Ich glaube nicht, dass die homosexuelle Bewegung das Ausmaß versteht, in dem die nächste Generation einfach nur normale Kinder sein will. Die Leute, die das verstehen, sind die christlichen Rechten."
("I don't think the gay movement understands the extent to which the next generation just wants to be normal kids. The people who are getting that are the Christian right."[14])

Er soll auch

"Christliche Fundamentalisten sollen in der Hölle schmoren!"
("Christian fundamentalists should burn in hell!"[3])

ausgerufen und dabei mit seiner Faust auf den Tisch geschlagen haben. Sein Ex-Partner Ben berichtet, dass er niemals jemanden getroffen habe, der so selbstsicher war wie Michael Glatze. Viele junge Schwule sollen zu ihm aufgesehen haben.[3]

Nun sagt Glatze:

"Homosexualität ist ein Käfig, in dem Sie in einem endlosen Kreislauf mit ständig Lust auf mehr gefangen sind - sexuell -, was man nie wirklich erhalten kann, ständig gefüllt von Leere und versuchend, die abgedrehten Aktionen durch die Politik und einer 'Wohlfühl'-Sprache zu rechtfertigen."
("Homosexuality is a cage in which you are trapped in an endless cycle of constantly wanting more - sexually - that you can never actually receive, constantly full of emptiness, trying to justify your twisted actions by politics and 'feel good' language."[3])

Er, der einer der führenden Vertreter der Bewegung für "Homo-Rechte" war, lässt die größte Homo-Propagandalüge platzen, nämlich die Behauptung, dass Homosexualität "angeboren", eine "Variante der Natur" oder gar eine "Schöpfungsvariante Gottes" sei. Und dafür wird er von den Homo-Ideologen gehasst.[2]

Michael Glatze.gif

Nach zehn Jahren in der Schwulenszene musste Glatze klar gewesen sein, dass sein Ausstieg - und vor allem die Rigorosität dessen - Kollegen und Freunde vor den Kopf stoßen und verletzen würde. Nach seiner Konversion hatte er mit Anfeindungen zu kämpfen und entschied sich, abzutauchen. Er sagte damals:

"Meiner Meinung nach war der Ausbruch aus dem Einfluss der homosexuellen Gedankenwelt das befreiendste, schönste und erstaunlichste, was ich jemals in meinem Leben erfahren habe."

Zwei Jahre später hat er sich erneut geäußert. In einem Interview mit der Nachrichtenseite LifeSiteNews berichtet er von seinem neuen Leben. Nach wie vor besuche er regelmäßig die Kirche, nehme mehr und mehr Abstand von der Homosexualität und treffe sich mittlerweile sogar mit Frauen. Er habe Spaß an seinem neuen Leben. Die Anfeindungen aus der Homosexuellen-Szene hätten ihn damals verletzt.

"Sie machen vor nichts Halt, um mich wegen meiner aktuellen Haltung gegenüber Homosexualität zu beschämen und sie versuchen, mich über das, was ich in meinem Leben erfahren habe, zum Zweifeln zu bringen." [15][16]

Selbstzeugnis

Zitat:

«Die Homosexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen.» - Michael Glatze

Zitat:

«Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homosexualität verursacht werden, geheilt zu werden. [...] Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. [...] Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.» - Michael Glatze

"Endlich frei" - Anführer im Kampf für "Homo-Rechte" wird normal
von Michael Glatze

Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte "bekennen", war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen.

Das war die Geburtsstunde von Young Gay America. Diese Zeitschrift zielte darauf ab, die Lücke zu schließen, die eine Zeitschrift aufgerissen hatte, für die ich vorher gearbeitet hatte. Es sollte etwas nicht zu pornographisches sein und als Zielgruppe junge amerikanische Homosexuelle ansprechen. Young Gay America wurde zum Erfolg. Das Homo-Publikum nahm die Zeitschrift begeistert auf. Sie erhielt Auszeichnungen, Anerkennung, gesellschaftliche Aufmerksamkeit, unter anderem den National Role Model Award des Equality Forum, der bedeutendsten Homo-Organisation. Der Preis wurde vom kanadischen Premierminister Jean Chrétien[wp] überreicht. Und es gab viele Auftritte in den Medien von PBS bis zur Seattle Times, von MSNBC bis zur Titelseite des Time Magazine.

Ich habe mit dem Equality Forum und der Hilfe von Gesellschaften, die mit der PBS verbunden sind, einen Dokumentarfilm über Selbstmord unter jungen Homosexuellen (Jim In Bold) herausgebracht. Der Film fand sofort Zugang zu fast allen Fernsehstationen weltweit und wurde ausgestrahlt. Das Thema Homosexualität zieht. Auch er wurde mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft.

Young Gay America organisierte eine Fotoausstellung über junge Homosexuelle, die in ganz Nordamerika, in Kanada und auch in vielen Teilen Europas mit großem Aufwand und viel Applaus gezeigt wurde.

2004 startete Young Gay America eine weitere Zeitschrift mit dem Namenskürzel YGA. Sie hatte das ehrgeizige Ziel, ein "virtuoser Zwilling" zu anderen Zeitschriften für junge Homosexuelle zu sein. In Wahrheit war YGA genauso schädlich wie jede andere Homo-Zeitschrift. Sie war nur "respektabler", weil sie nicht so offen pornographisch daherkam.

Ich brauchte fast 16 Jahre, um zu entdecken, daß Homosexualität nicht wirklich "virtuos" ist. Es war nicht leicht, Klarheit in mir zu schaffen über meine Gefühle zum Thema, da es ja mein ganzes Leben in Anspruch nahm.

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwirrung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt. Ich wurde mir dessen bis zum 30. Lebensjahr nicht bewußt. Die erste Nummer der Zeitschrift YGA war in zahlreichen nordamerikanischen Städten ausverkauft. Der Erfolg der Zeitschrift war enorm. Regierungs­organisationen, Bibliotheken, Schulen, Elterngruppen, alle schienen sie haben zu wollen. Sie nützte die derzeit geförderte Tendenz der "Akzeptanz und Förderung" von Homosexualität und galt als Richtschnur. 2005 wurde ich gebeten, eine Rede beim renommierten JFK Jr. Forum der Harvard Kennedy School of Government zu halten. Als ich danach eine Video­aufzeichnung dieses Auftritts anschaute, genau da kamen mir die ersten Zweifel. Und ich begann ernsthaft daran zu zweifeln über das, was ich aus meinem Leben und mit meinem Einfluß tat.

Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebens­gewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, daß sie real sind, angefangen bei der Tatsache, daß mir klar wurde, daß ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, daß die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homosexualität beeinflußt, daß Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles "Sehnen" und "Wollen", das von der Unzucht getrennt werden kann.

Homosexualität verhindert es über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus in die Tiefe zu gehen

Ich wollte diese Wahrheit aber nicht wahrhaben und versuchte anfangs, sie um jeden Preis zu ignorieren. Ich war durch die Homo-Kultur und beeinflußt von den führenden Homosexuellen überzeugt, daß ich das Richtige tue. Andererseits ließ mich der Drang, die Wahrheit zu suchen, nicht mehr los. Ich spürte, daß in mir etwas war, was nicht paßte. Jesus Christus empfiehlt uns mehrfach, auf niemanden zu vertrauen, außer auf Ihn. Und dann habe ich das getan. Und plötzlich wurde mir klar, daß das Reich Gottes im Herzen und im Geist eines jeden Menschen grundgelegt ist.

Was ich plötzlich über die Homosexualität entdeckte und erfuhr, war ganz erstaunlich. Es wurde mir plötzlich sonnenklar, daß ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie abhängig, ja süchtig ich war. Jedes Mal, wenn ich die Versuchung spürte, in die Unzucht zurückzufallen, versuchte ich das nicht zu verdrängen, sondern machte es mir bewußt, hielt inne und befaßte mich damit. Ich nannte die Versuchung bei ihrem Namen und dann wartete ich, daß sie mit Hilfe des Gebets von allein verschwand. Und so war es. Jedes Mal. Es besteht ein enormer und vitaler Unterschied zwischen oberflächlicher Bewunderung für sich selbst oder für andere und einer wirklichen Bewunderung. Wenn wir uns selbst ganz lieben, hören wir auf, Sklaven unzüchtiger Begierden zu sein. Unsere sexuellen Impulse werden wirklicher Teil unseres Seins statt Trieb und sie werden frei von neurotischer Verwirrung. Die Homosexualität verhindert es, daß wir in die Tiefe gehen, über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus. Und dieser Trieb und diese Verwirrung drängt darauf, sogar eine gesetzliche Billigung zu erhalten. Viele Homosexuelle meinen das ganz ernst und sind überzeugt, so wie ich es als einer ihrer Anführer auch war, völlig das Richtige zu tun. Weil sie von ihren oberflächlichen Begierden abgehalten werden, zu graben, in sich hinein zu graben, zu ihrer wahren Identität, abgehalten werden, die Wahrheit zu suchen und zu finden.

Der Kampf um "Gesetze" und erst recht, wenn sie einmal verabschiedet sind, führt nur dazu, daß ganz viele die Gelegenheit verpassen, ihr wahres Ich kennenzulernen. Das Ich, das nach dem Abbild Christi geschaffen ist, das uns Gott geschenkt hat.

Homosexualität endete, als ich die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte

Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflußung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte. Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltens­weisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, "in unseliger Ignoranz" zu verharren, indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als "Rassisten", "Lieblose", "Bösartige" und "Diskriminierer" verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homosexualität verursacht werden, geheilt zu werden.

Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

Die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung

Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den "Ausstieg" aus der Homo-Beeinflussung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe. Die Unzucht beraubt uns regelrecht unserer Körper, um unseren Geist auf die physische Form, das Äußerliche eines anderen Menschen zu fixieren. Deshalb ist der homosexuelle Geschlechtsverkehr - genauso wie jede andere Form sexueller Unzucht - nie befriedigend: es ist nur ein neurotischer Prozeß. Die Normalität ist die Normalität, und sie heißt so, weil es einen guten Grund dafür gibt. Abnorm meint das, "was uns schädigt, was die Normalität schädigt". Die Homosexualität beraubt uns unserer Normalität, unseres Einseins mit der Natur.

Homosexuelle Menschen suchen nach der "wahren Liebe". Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppenmentalität, die auf einer geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist.

Es entspricht der Liebe zur Menschheit, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten

Gott ist mir entgegengekommen. Er tut es bei jedem, der es zuläßt. Er sagte mir, als die Zweifel über mein ganzes Verhalten und Sein hervorbrachen, im Gebet, daß ich nichts zu fürchten habe, daß ich keine Angst haben brauche, daß ich nun zu Hause bin. Ich mußte nur ein wenig meinen Kopf entrümpeln und reinigen, etwas psychische Hygiene betreiben. Ich bin überzeugt, daß grundsätzlich jeder die Wahrheit kennt, ganz in seinem Innersten kennt oder zumindest erahnt. Ich denke, daß das gerade der Grund ist, warum das Christentum so viele Menschen erschreckt. Weil sie in ihrem Innersten spüren, daß ihnen die Wahrheit begegnet und daß diese Wahrheit ihr Gewissen anrührt. Und das Gewissen hilft uns zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und das wollen viele nicht. Man redet zwar viel von "Wahrheit" und "gut" und "richtig" und vor allem von "Freiheit" und "Freisein", aber wirklich will man das gar nicht, weil man spürt, daß das Änderungen mit sich bringt, teils radikale Veränderungen. Aber die Wahrheit macht immer frei. Und sie bringt uns dem wahren Menschsein immer näher, statt uns davon zu entfernen. Deshalb können wir heute sogar von eigenen Menschenrechten für Homosexuelle sprechen, die aber das genaue Gegenteil von Menschenrechten sind. Weil die Verwirrung in unseren Köpfen gut und falsch durcheinanderwirft und uns nicht mehr erkennen läßt, worin das wahre Menschsein und die wahre Menschlichkeit bestehen.

Der Ausstieg aus der Sünde und der Unwissenheit ist immer möglich. Die sexuelle Wahrheit, abseits ideologischer Verzerrungen wie jener der sexuellen Revolution kann gefunden werden, wenn man bereit ist, zu akzeptieren, daß es der Liebe zur Menschheit entspricht, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten. Die Homosexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen. Und ich habe sie durch meine Medien und wegen meiner führenden Rolle durch viele andere Medien noch gefördert und verbreitet und damit viele andere junge Menschen verführt. Aber Schuldgefühle sind kein ausreichender Grund, um sich dieser Auseinandersetzung zu stellen.

Kinder schon in Volksschule gezwungen, Bücher über "homosexuelle" Kinder zu lesen

In den europäischen Staaten gilt Homosexualität inzwischen als so normal, daß die Kinder schon in der Volksschule gezwungen werden, Bücher über "homosexuelle" Kinder zu lesen. Polen, das die zerstörerische Wirkung von Ideologie für das Volk nur zu gut kennt, versucht mutig standzuhalten und die Versuche abzuwehren, mit denen die Europäische Union auch dort versucht, die Kinder homosexuell zu indoktrinieren. Deshalb bezeichnete die EU den polnischen Ministerpräsidenten als "abstoßend". Ich, ich war für lange Zeit abstoßend. Ich versuche noch immer all diese ganze Schuld, die ich dabei auf mich geladen habe, zu metabolisieren. Als Anführer der Bewegung für die "Homo-Rechte" hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, daß Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist.

Und ich weiß, daß sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Ebenbild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet.
- Michael Glatze[2]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Benoit Denizet-Lewis: "Going Straight", New York Times Magazine am 19. Juni 2011
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Er läßt größte Homo-Lüge platzen - Gründer von Young Gay America wurde Hetero, Katholisches.info (Magazin für Kirche und Kultur) am 1. August 2013
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 My Ex-Gay Friend, New York Times am 19. Juni 2011
  4. Joseph Nicolos: Pdf-icon-extern.svg Interview mit Michael Glatze[ext] (554 KB)
  5. Leading Gay Rights Activist Comes Out of Homosexuality, Tells His Story, The Christian Post am 5. Juli 2007
  6. XY war ein in den USA von 1996 bis 2007 publiziertes Magazin, das sich an junge Schwule richtete. Die Publikation wurde 2007 eingestellt, die Webseite XY.com ging 2009 offline.
  7. Benjie Nycum, Michael Glatze: XY Survival Guide, XY-Publikation 2000, ISBN 0-9703213-4-1
  8. Michael Glatze: How a "gay rights" leader became straight, WorldNetDaily am 3. Juli 2007 (englisch)
  9. Michael Glatze: Confessions of a Former "Gay Rights" Leader, WorldNetDaily am 10. Juli 2007 (englisch)
  10. Er hat auch mediale Öffentlichkeit in anderen Publikationen und Blogs erhalten. Beispielsweise Paul Schindler: The Life and Death of A Young Gay American (Issue #28), Gay City News am 12.-18. Juli 2007 (link broken)
  11. Warren Throckmorton: Interview with Michael Glatze, 4. Juli 2007
  12. Ehemaliger Homosexuellenaktivist Michael Glatze hat geheiratet, DIJG am 24. Januar 2014
  13. Jessica Martinez: Former Gay Activist Marries Woman; Addresses Critics Who Condemn His New Heterosexual Lifestyle, The Christian Post am 13. Dezember 2013
  14. John Cloud: The Battle Over Gay Teens, Time Magazine am 2. Oktober 2005
  15. Patrick B. Craine: Interview: Former Gay Youth Leader Re-Emerges to Tell His Dramatic Conversion Story, LifeSiteNews am 12. November 2009
  16. Nach Konversion: Schwulenaktivist verlässt Szene, Medienmagazin Pro am 19. November 2009

Netzverweise

  • Pdf-icon-extern.svg Interview mit Michael Glatze[ext] (544 KB, 12 Seiten)
  • "Gay"-Rights Leader Quits Homosexuality, WorldNetDaily am 3. Juli 2007 (englisch) (Rising star in movement says God liberated him from lifestyle)
  • Daniel: An Open Letter To Michael Glatze, Thought Theater am 3. Juli 2007 (Ein Offener Brief an Michael Glatze als Antwort auf den Artikel "How a 'gay rights' leader became straight" mit vielen Kommentaren.)

Querverweise