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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Leona Helmsley

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Leona Helmsley
Leona Helmsley.jpg
Gelebt 4. Juli 1920–20. August 2007
Beruf Unternehmer

Leona Helmsley (1920-2007) war Ehefrau des Immobilienkönigs und Milliardärs Harry Helmsley[wp] († 1997) und durch ihn seit 1980 Präsidentin der Helmsley Hotels, die mehr als zwei Dutzend Hotels in zehn Staaten betrieb. Im Volksmund galt ihr der Spitzname "Geizkönigin" und wurde wegen ihrer Äußerungen wie "Nur kleine Leute zahlen Steuern"[1] auch "The Queen of Mean" (Die Königin der Gemeinheiten) genannt.

Leben

Helmsley wuchs als Tochter polnisch-jüdisch stämmiger Immigranten in Brooklyn auf. Ihr Vater war Hutmacher. Sie war Kettenraucherin und behauptete später, sie hätte für Reklameplakate für die Firma "Chesterfield" posiert, konnte diese Behauptung aber nie mit Fakten hinterlegen.

Helmsleys erster Ehemann war der Anwalt Leo Panzirer, von dem sie sich 1959 scheiden ließ. Sie war danach zweimal verheiratet und geschieden von Joseph Lubin. Ihr dritter Ehemann war seit 1972 der Immobilien­magnat Harry Helmsley, damals 63jährig und einer der reichsten Männer in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 1980 machte er sie zur Präsidentin der Helmsley Hotels. Die beiden galten als glückliches Paar, das auch Jahre nach der Eheschließung noch sehr verliebt war. So ließ er am 4. Juli 1976 das Empire State Building[wp] zum Geburtstag seiner Frau, der zugleich der in jenem Jahr als zweihundertster Jahrestag der Unabhängigkeits­erklärung der Vereinigten Staaten besonders begangene US-National­feiertag war, in den National­farben Rot, Weiß und Blau erstrahlen. Nachdem Harry Helmsley 1997 gestorben war, ließ sie eine Woche lang jeden Abend mit dem Sonnenuntergang die Beleuchtung des Gebäudes abschalten.

Leona Helmsley hatte in den späten 1980er-Jahren Steuern hinterzogen und musste deshalb von 1992 bis 1993 ins Gefängnis. (Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 16 Jahren gefordert.)

In einer Werbekampagne ließ sich Helmsley als anspruchsvolle "Königin" darstellen, die nur das Beste für ihre Gäste wollte. Tatsächlich war sie aber berüchtigt dafür, eine tyrannische Chefin zu sein, deren Launenhaftigkeit im Gastgewerbe eigentlich fehl am Platz war. Die kleinsten Fehler waren Anlass für Kündigungen, und Helmsley war bekannt dafür, Angestellte noch dazu mit Beleidigungen und Obszönitäten zu überhäufen, bevor sie entlassen wurden.

Am 31. März 1982 starb Leonas einziges Kind Jay Panzirer an einem Herzanfall. Helmsley verklagte den Nachlass ihres Sohnes auf Geld und anderen Besitz, mit der Behauptung, sie hätte diesen nur verliehen. Mimi, die Witwe ihres Sohnes, die in einem Haus im Besitz von Helmsley lebte, erhielt einen Räumungs­befehl. Mimi sagte später aus, die Anwaltskosten hätten sie in den Ruin getrieben, und dass "sie bis zu diesem Tag nicht weiß, warum sie das getan hat".

Der Bauleiter Jeremiah McCarthy sagte aus, 1983 habe Helmsley wiederholt von ihm verlangt, illegale Rechnungen zu unterschreiben. Nach Ransdell Peirsons "The Queen of Mean", hatte Helmsley einen Wutanfall, als McCarthy dies ablehnte, und behauptete "You're not my fucking partner, you'll sign what I tell you to sign." ("Du bist nicht mein gottverdammter Partner, du wirst unterschreiben, was ich dir sage zu unterschreiben.") (New York Times - August 1989.)

Tod

Helmsley starb im Alter von 87 Jahren an Herzversagen auf ihrer Sommerresidenz in Greenwich. Ihrem Malteserhund Trouble (dt. Ärger) hinterließ sie zwölf Millionen Dollar ihres Erbes. (Diese Entscheidung wurde 2007 in der Wirtschafts­zeitschrift Fortune auf Platz drei von "101 Dumbest Moments in Business" ("Die 101 dümmsten Momente in der Wirtschaft") eingestuft.) Der Hund soll im Familien­mausoleum an der Seite Helmsleys beigesetzt werden. Ihren eigenen Sohn hatte sie überlebt. Von den vier Kindern ihres Sohnes vermachte sie zweien unter der Bedingung, dass sie das Grab ihres Vaters einmal pro Jahr besuchen, fünf Millionen Dollar. Die anderen beiden Enkel bekamen "aus Gründen, die ihnen bekannt sind", nichts.[2] Im Nachhinein erstritten die beiden leer Ausgegangenen aber einen Teil von Troubles Vermögen, Craig Panzirer (* 1967) und Meegan Panzirer Wesolko (* 1970) gingen juristisch gegen diese letzten Verfügungen vor, mit dem Argument, ihre Großmutter sei nicht im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte gewesen, als sie das Testament aufsetzte. Die Enkel Panzirer und Wesolko erhielten nun jeweils vier bzw. zwei Millionen Dollar. Auch die "Trouble" zugesprochene Summe wurde drastisch verringert, statt zwölf Millionen erhält der Hund zwei Millionen Dollar. Der größte Teil ihres Vermögens - auf über fünf Milliarden US$ geschätzt - soll dem Helmsley-Wohltätigkeits­fonds zufließen, der sich auch um Hunde kümmert.

Einzelnachweise

  1. Society-Königin vererbt Millionen an Schoßhund, RP Online am 29. August 2007
  2. Hund erbt zwölf Millionen - Enkel gehen leer aus, Spiegel Online am 29. August 2007

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Leona Helmsley (6. September 2009) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.