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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Penetration

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Penetration ist ein von Alice Schwarzer in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeführter Begriff.

Alice Schwarzer erklärte die Penetration expressis verbis[wp] oder dem Sinne nach als einen für die Frau grundsätzlich demütigenden, vergewaltigenden Akt:

"Hier wird der Geschlechterkampf entschieden. Ganz offen geht es bei den diktierten Normen um die Unterwerfung der Frau und die Macht­ausübung des Mannes."

Oder an anderer Stelle:

"Auch ist die psychologische Bedeutung dieses in sich gewaltsamen Aktes des Eindringens für Männer sicherlich nicht zu unterschätzen."

Mit dem Wort "penetrieren" wurde der Beischlaf endgültig von einer höchst interaktiven Handlung zu einer kalten Operation des Mannes, die er an der Frau vornahm.[1]

Zitat:

«[...] in der dritten Ausgabe [der EMMA] aus dem Jahr 1977 [findet sich] ein Editorial Schwarzers mit der Überschrift "Penetration". Ein Wort, das sie als Synonym für den Geschlechtsverkehr einführte.

"Der Koitus verdammt die Frau zur Passivität und ist so für Männer die unkomplizierteste und bequemste Sexualpraktik. Beine breit machen genügt." Schwarzer weiß: "Die psychologische Bedeutung dieses in sich gewaltsamen Aktes des Eindringens ist für Männer (und Frauen) sicherlich von Bedeutung. Bumsen - wie es so traurig treffend heißt - als höchste Demonstration männlicher Herrschaft und weiblicher Unterordnung." Nur der Mythos von der zentralen Bedeutung des Koitus sichere den Männern das Sexmonopol, "denn penetrieren können nur sie. Das ist der kleine Unterschied. [...]" Sexuelle Befreiung, so Schwarzer, bedeute für die meisten Frauen Selbstbesinnung. Und das heiße zunächst einmal Verweigerung, gegebenenfalls zeitweilige Asexualität.»[2]

Zitat:

«Der Begriff Penisträger ist eine Zusammenziehung der Wörter "Penis" und "Waffenträger". Er drückt die feministische Überzeugung aus, dass jede Penetration eine Vergewaltigung sei und der Mann seinen Penis wie eine Waffe mit sich trage.» - WikiMANNia: Penisträger

Einzelnachweise

  1. Bettina Röhl: Die Sex-Mythen des Feminismus, Cicero am 30. März 2005
  2. Lydia Harder: Feminismus: Alice und der wunde Punkt, FAZ am 21. November 2010

Querverweise