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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

RACK

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BDSM
BDSM Collar and Chain.jpg
Frau trägt ein Halsband mit angebrachter Kette
Aspekte
B&D, B/D oder BD Fesselung und Disziplinierung
D&s, D/s oder Ds Dominanz und Unterwerfung
S&M, S/M oder SM Sadismus und Masochismus
Rollen
Top/​Dominant Partner, der die Aktivität durchführt oder steuert
Bottom/​Sub­missive Partner, der empfängt oder kontrolliert wird
Switcher wechselt zwischen den Rollen

Hauptseite » Sexualität » BDSM » RACK


RACK steht für den englischen Begriff risk-aware consensual kink.

Hintergrund

Im Prinzip spaltet sich die BDSM-Szene in zwei Lager: Während die Mehrheit den Begriff SSC (safe, sane, consensual, deutsch: Sicherheitsbewusst, bei klarem Verstand und einvernehmlich) als selbstverständliche moralische Grundlage des BDSM annimmt, verficht eine Minderheit das etwas weiter gefasste Konzept des RACK.

Konzept

Übersetzt bedeutet RACK so viel wie ein Risiko-bewusstes, einvernehmliches Ausleben gemeinsamer Neigungen. RACK-Befürworter betonen gegenüber dem etablierten Konzept des SSC, dass es schwierig sein dürfte, objektiv festzulegen, welche sexuellen Spielarten zwischen zwei Personen nach objektiven Gesichts­punkten "vernünftig" sind. Des weiteren legt das RACK-Konzept sein Haupt­augen­merk auf die Betonung des Risiko-Aspekts: Wohl die wenigsten BDSM-Spiel­arten dürften absolut 100%ig "sicher" sein, da praktisch jede Praktik größere oder kleine physische und psychische Risiken birgt. Das RACK-Konzept verschweigt dies nicht, während die Vorspiegelung von "Pseudo-Sicherheit" im SSC-Begriff den Haupt­kritik­punkt des selben darstellt.

"Es ist etwas schiefgelaufen - also war diese Session nicht SSC-konform" wäre ein möglicher Rückschluss, wenn es während einer Session zu einem Unfall kommt. Mit der "Risk awareness" ruft dieses Verhaltens­modell hingegen gezielt dazu auf, Risiko­abwägungen VOR einer gemeinsamen Session ausführlich zu treffen. Gleichzeitig macht RACK bewusst, dass es niemals absolute Sicherheit geben kann.

Es geht bei RACK auch darum, sado­masochistische Praktiken ganz klar von strafbarer sexueller Gewalt und juristisch relevanter Körper­verletzung abzugrenzen. Dabei sind sich sowohl das SSC- als auch das RACK-Konzept darin einig, dass die Einvernehmlichkeit zwischen den beteiligten Personen ein zentrales und unverzichtbares Element jeder BDSM-Session sein muss. Die Objektivität sonstiger Risiko- und Vernunfts­über­legungen bezüglich durch­geführter Praktiken wird lediglich vom RACK explizit in Frage gestellt.

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Safe, Sane, Consensual
    Ein alternatives Modell zu SSC, das sich vor allem auf die beiden Faktoren Einvernehmlichkeit und individuelle persönliche Risiko­beurteilung stützt, wird mit dem Akronym RACK (Risk-aware consensual kink) bezeichnet.
  • Der Papiertiger führt einen Artikel über RACK
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel RACK von BDSM-Lexikon.