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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Susan Faludi

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Hauptseite » Personen-Portal » Susan Faludi

Susan Faludi
Geboren 18. April 1959
Beruf Journalist, Autor

Susan C. Faludi (* 1959) ist eine amerikanische Journalistin, Autorin und Feministin.

Veröffentlichungen

  • The Terror Dream. Fear and Fantasy in Post-9/11 America. (2007)
  • Stiffed (1999) engl. (deutsch: "Männer - das betrogene Geschlecht.“ Reinbek 2001)
  • Backlash (1991) engl. (deutsch: "Backlash. Die Männer schlagen zurück." Rowohlt 1993, ISBN 3-499-19760-X)

Inhalt

In ihrem Buch Backlash beklagte sie u.a. folgende Punkte:

  • Anti-Abtreibungs-Proteste
  • Das Argument der biologischen Uhr, mit dem Frauen Angst gemacht würde (als ob es nicht stimmen würde)
  • Antifeministische Rollenmodelle in den Medien (sind Frauen so schwach, dass sie sich von rein fiktiven Figuren beeinflussen lassen?)
  • Der sogenannte Schönheitswahn
  • Die zunehmende Häufigkeit von Essstörungen (Magersucht, Bulimie)
  • Weiterhin kritisierte Faludi auch den neuen Maskulismus und sogar die Altfeministin Betty Friedan.

Sie schuf mit ihrem Buch über eine angebliche konservative Gegenbewegung zum Feminismus ein Schlagwort, mit dem seitdem jegliche feminismuskritische Äußerung abgestempelt wird: "Das ist doch nur Backlash!"

Rezeption

Bettina Röhl:

"Faludis Buch war ein schneller und ziemlich humorloser Schnellschuss gegen das Anti-Feminismus-Buch "Mythos Männermacht" von Warren Farrell (erstes männliches Mitglied im Vorstand von NOW[wp], der größten feministischen Organisation der USA), in dem der ursprüngliche Muster-Feminist Farrell sich von seinen Schwestern in der amerikanischen Frauenbewegung abwendete und erstmalig lautstark das neue Thema der Unterdrückung des Mannes aufgemacht hatte." [1]

Die politische Philosophin Jean Bethke Elshtain bezeichnete es als paranoid und antipolitisch.[2]

Einzelnachweise

  1. Sex-Mythen des Feminismus, Cicero am 7. April 2005
  2. The Feminist as Paranoid, Rezension zu Faludis Backlash, First Things 8/1992

Netzverweise