Information icon.png
!!! Willkommen zu Hause, Billy Six !!!
10 Jahre feminismus­freie Information!
Number-10.png
Das 10. Jubiläum war vor 147 Tagen.
244 neue Artikel sind im Jahr 2019 entstanden.
Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies Wissen mit anderen teilen kann.
Dies ist unser Auftrag. — Leitbild WikiMANNia.
Nach 119 Tagen wurde Billy Six am 15. März 2019 aus der Haft entlassen.
Danke AfD! - Danke Russland!!
Billy Six - Journalismus ist kein Verbrechen.jpg
Journalismus ist kein Verbrechen!
Spendenaktion 2018/19 Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei.
!!! Sie können das unterstützen !!!
Damit WikiMANNia auch nach dem 10. Jubiläum feminismusfreie Information bereitstellen kann, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Donate Button.gif
Aktueller Spendeneingang:
30,3 %
3.030,63 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Tittensozialismus

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Ideologie » Sozialismus » Tittensozialismus


Hauptseite » Frau » Frauenpolitik » Tittensozialismus


Tittensozialismus ist eine Wortschöpfung von Prof. Friedhelm Farthmann[wp], ehemaliger SPD-Fraktionschef in NRW, der 1990 im Düsseldorfer Landtag gegen die Frauenquote sprach.

Zitat:

«Der Tittensozialismus, vor dessen Ausbreitung die ehemalige nordrhein westfälische Frauenbeauftragte Friedhelm Farthmann noch warnen zu müssen glaubte, [...] entspringt [...] vor allem den Bedürfnissen der Frauen. [...] Tittensozialismus, positiv gewendet, verzichtet auf legitimatorische Angebote an das schöne Geschlecht - und knüpft sogar noch eine alte Forderung aus der Frauenbewegung an: das Private sei politisch, das Politische sei privat.», Die Zeit April 1987[1]

Seinen Kampf gegen die Frauenquote haben ihm nicht nur viele Genossinnen bis heute nicht verziehen.[2]


Februar 1990:

Friedhelm Farthmann bleibt seinem Ruf als Macho treu. Vehement hatte sich der Spitzengenosse dagegen gewehrt, seinen zweiten Platz auf der Kandidatenliste für die Landtagswahl im Mai an eine Frau abzugeben. Der Gewerkschaftsprofessor, der vor Jahren mit seiner Kritik am "Tittensozialismus" in der SPD Zorn auf sich gezogen hatte, setzte sich durch und war dennoch unzufrieden. Unter den vielen Frauen, die ihm auf den Plätzen folgten, so der ehemalige Frauen-Beauftragte der Partei in kleiner Männerrunde, seien "regelrechte Piepmäuse": Das "einzige Kriterium, warum manche der Frauen so weit oben" landeten, sei, "dass die zwischen den Beinen anders aussehen als ich".[3]

Diese Wörter stießen Farthmanns Karriere in die "tiefste Krise" seiner Laufbahn. Von "Vierteilen" bis "Aufhängen" reichten die Empfehlungen der Genossen. SPD-Präsidiumsfrau Heidemarie Wieczorek-Zeul[wp] schimpfte ihn einen "Genitalen Hasardeur". Farthmann, der immer so stolz darauf war, sich "nicht verbiegen zu lassen", und einst forderte, wenn man Frauenhäuser einrichte, müsse es auch Häuser für geschlagene Männer geben, krümmt sich nun bis zur Selbstverleugnung. Der Spiegel schreibt über ihn: "Der Mann ist ein schwindender Phänotyp in der SPD - keine Funktionärsnull, sondern einer, der schon immer aus dem grauen Heer der mittleren Peinlichkeit herausragte."[4]

März 1991:

Friedhelm Farthmann gab einer sozialdemokratischen Quotenfrau den Vorzug. Auf seinen Vorschlag hin wählten die Delegierten des Thüringer Landesparteitags in Eisenach Gisela Schröter an die Spitze des SPD-Landesverbandes. Ganz uneigennützig war der Coup des Genossen Farthmann nicht: Die Thüringer Sozis waren ihrem ehemaligen Spitzenkandidaten immer noch gram, weil er nach verlorener Wahl nicht im Lande geblieben war. Deshalb stand Farthmanns eigene Wahl als Beisitzer für den Vorstand bis zuletzt auf der Kippe. Nach seiner Fraueninitiative holte der Gewerkschafts-Professor mit 91 von 144 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis.[5]
Zitat:

«Das kleine Wörtchen "man" hat nach meinem Sprachgefühl nichts mit einer Geschlechtsbezeichnung zu tun und kann deshalb trotz des phonetischen Gleichklangs mit dem "Mann" durchaus weiter auch für Frauen verwandt werden.»[6]

Einzelnachweise

  1. Der Johannistrieb und sein Pendant - oder: Die frohe Botschaft des "Tittensozialismus", Die Zeit am 3. April 1987
  2. Der Professor rechnet ab: Friedhelm Farthmann, die SPD und das grüne Gift, Die Welt am 28. Juni 1996
  3. Der Spiegel 7/1990, 12. Februar 1990
  4. Zwischen Quote und Zote. SPIEGEL-Redakteur Hans Leyendecker über die Karriere des SPD-Frauenexperten Friedhelm Farthmann, Der Spiegel am 19. März 1990
  5. Der Spiegel 10/1991, 4. März 1991
  6. Der Spiegel 27/1992, 29. Juni 1992

Querverweise

Netzverweise