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Be My Slave - Im Bann der Begierde

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Hauptseite » Gesellschaft » Kunst » Film » Be My Slave - Im Bann der Begierde
Filmdaten
Originaltitel Watashi no dorei ni narinasai
Be My Slave (film).jpg
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2017
Genre Drama, Erotik
Länge 96 Min.
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Tôru Kamei[ext]
Drehbuch Shû Satami[ext], Takehiko Minato[ext]
Produktion Morio Amagi, Hiroyuki Ikeda, Shin'ichirô Inoue, Ujikatsu Ohmori
Besetzung
  • Mitsu Dan[wp]: Kana
  • Hiroaki Mayama[ext]: "Ich" (als Akihiro Mayama)
  • Itsuji Itao[ext]: "Sensei"[wp] (Lehrer)
  • Michié[ext]: Junko

Be My Slave - Im Bann der Begierde (私の奴隷になりなさい Watashi no dorei ni narinasai) ist ein japanischer Erotik-Thriller[wp] aus dem Jahr 2012 unter der Regie von Tôru Kamei, nach einem Roman von Shu Satami. Die Hauptrolle spielt Mitsu Dan[wp] als Kana, eine Büro­angestellte, die auf Geheiß ihres Meisters (Itsuji Itao) einen neuen Mitarbeiter (Hiroaki Mayama) in ihr sado­masochistisches Sexleben hineinzieht.

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Handlung

Am Tag vor seinem Arbeitsantritt in einem Verlagshaus hat ein junger Mann auf der Toilette einer Bar Sex mit einer jungen Frau, Midori, und schläft anschließend mit der Freundin seines Freundes, Junko. Im Büro fühlt sich der Mann zu Kana, einer unnahbaren älteren Angestellten, hingezogen. Er erzählt ihr von seiner Bewunderung für den Illustrator Edward Gorey[wp]. Trotz der Warnungen seiner Kollegen, dass Kana mit einem Mann verheiratet ist, der in Osaka lebt, flirtet er mit ihr; sie sagt ihm, dass seine Annäherungs­versuche nicht erwünscht sind.

Am nächsten Tag schickt Kana dem Mann eine unvermittelte SMS, in der sie ihn zum Sex einlädt. In dieser Nacht lässt sie ihn den Sex mit einem Camcorder aufnehmen. Zu Hause schiebt er einen Anruf von Midori beiseite. Er hat weitere sexuelle Begegnungen mit Kana; jedes Mal lässt sie ihn den Sex aufzeichnen und verlässt ihn dann abrupt, weist seine Zuneigungs­bekundung zurück und schweigt. Eines Tages sieht er sie bei einem Spaziergang in einer Schuluniform[wp], allerdings ist sie auf seine Bitte um Auskunft zu ihrem merkwürdigen Betragen nicht der Lage dasselbe plausibel zu erklären.

Kana lädt ihn an einem Wochenende zu sich nach Hause ein. Als er ankommt, fährt sie nach Osaka zu ihrem Mann. Er findet eine Reihe von DVDs, die ihm überlassen wurden. Sie enthalten Aufnahmen von Kana, die an sado­masochistischen Sexual­praktiken mit ihrem Meister, einem Mann, den sie "Sensei"[wp] nennt, teilnimmt. Auf dem Filmmaterial weist "Sensei" sie an, mit dem Mann zu schlafen, der bei der Arbeit mit ihr geflirtet hat, und dies aufzunehmen.

Der Mann verlässt sie verzweifelt. Er nimmt Midori in seine Wohnung mit, um sich mit ihr sexuell zu betätigen, aber sie fühlt sich durch sein neues Verhalten unwohl und teilt ihm mit, dass sie das Parfüm einer anderen Frau riechen könne. Als er allein in einer Bar trinkt, trifft er einen Mann, der ihm das DVD-Material zitiert und sich als "Sensei" vorstellt. Er erklärt, dass er unerfüllte Frauen findet und sie "schön macht", indem er sie zu seinen Sklavinnen macht. Er sagt, dass auch der Mann ein leeres Leben führe, weil er davon träume, Künstler zu werden, aber nichts dafür tue, und weist ihn an, sich zu fragen, was er im Leben wirklich tun solle.

Der Mann wird bei der Arbeit depressiv und unkonzentriert, was seinen Chef verärgert. Er erhält eine Textnachricht, in der er angewiesen wird, einen bestimmten Bus zu nehmen. An Bord sind Kana und Sensei; Kana trägt einen ferngesteuerten Vibrator[wp]. Sensei gibt dem Mann die Steuerung und verlässt den Bus, so dass die beiden sich gegenseitig befriedigen können. Auf der Suche nach Informationen über Kana geht der Mann in die Bar, wo Sensei ihm seine neueste Sklavin vorstellt. Sensei erzählt, dass er Kana angeboten hat, sie "schön" zu machen, nachdem er gehört hatte, wie sie sich bei einem Freund über ihr langweiliges Leben beklagte. Als sich ihre sado­masochistische Beziehung vertiefte, wurde Kana sexuell abhängig von ihm.

Der Mann kommt zu Kana nach Hause und bittet sie um Sex, aber sie weigert sich, es sei denn, er nimmt es auf, und sagt ihr, dass sie sich danach sehnt, frei zu sein. Er vergewaltigt sie. Zu Hause vernichtet der Mann seine von Gorey inspirierten Illustrationen. Er findet Sensei in der Bar und sagt ihm, dass er glaubt, dass es seine Aufgabe ist, Kana zu befreien, woraufhin Sensei zustimmt. Um zu beweisen, dass der Mann sie liebt, lässt Sensei ihn vor seinen Augen Sex mit ihr haben, bindet dann ihre Daumen mit einem Faden zusammen und hat selbst Sex mit ihr. Danach fragt er sie, ob sie "schön geworden" sei, was sie bejaht. Er bindet den Faden ab und geht. Kana bittet den Mann, ihr Sklave zu werden.

Besetzung

  • Mitsu Dan[wp] als Kana, eine Büroangestellte, die in eine Meister-Sklaven-Beziehung verwickelt ist
  • Hiroaki Mayama als "Ich", ein ungenannter neuer Angestellter, der Kana nachstellt
  • Itsuji Itao als "Sensei"[wp], Kanas Meister

Rezeption

Die Japan Times verglich Be My Slave mit den japanischen Pinku eiga[wp] der 1970er und 1980er Jahre und verwies auf die Anwesenheit von Dans "Branchen­vorgängerin" Aya Sugimoto[wp] in einer Cameo-Rolle. Die Rezension schloss: "Große Kunst, nein, aber ein Starlet ist geboren."

Deutsche Beschreibung

Ein Mitarbeiter eines Verlagshauses lernt aufgrund seines neuen Arbeits­verhältnisses die introvertierte Kana Sasaki kennen. Nach erfolgslosen Flirt­versuchen liest er völlig überraschend eine offenherzige SMS: "Ich will mit dir Sex haben". Bizarre Liebesakte folgen, in deren Verlauf er ständig tiefer in einen dunklen Sog sexueller Abhängigkeit gezogen wird, bis er schließlich ihr unglaubliches Geheimnis aufdeckt...

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Be My Slave (Film) (2. April 2023) aus der freien Enzyklopädie SM-201. Der SM-201-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der SM-201 ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.