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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Christliche Soziallehre

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Die vier Grundpfeiler der christlichen Soziallehre sind Menschenwürde, Gemeinwohl, Subsidiarität und Solidarität[wp].[1]

"Die Bürger leben in der Spannung zwischen dem Auf und Ab des Augenblicks und dem Licht der Zeit, dem größeren Horizont, der Utopie, die uns für die Zukunft öffnet, die uns als letzter Grund an sich zieht. Daraus ergibt sich ein erstes Prinzip, um beim Aufbau eines Volkes voran­zu­schreiten: Die Zeit ist mehr wert als der Raum."[2]
"Der Zeit Vorrang zu geben bedeutet sich damit zu befassen, Prozesse in Gang zu setzen anstatt Räume zu besitzen."[3]
"Wenn ein Konflikt entsteht, schauen einige nur zu und gehen ihre Wege, als ob nichts passiert wäre. Andere gehen in einer Weise darauf ein, dass sie zu seinen Gefangenen werden, ihren Horizont einbüßen und auf die Institutionen ihre eigene Konfusion und Unzufriedenheit projizieren. Damit wird die Einheit unmöglich. Es gibt jedoch eine dritte Möglichkeit, und dies ist der beste Weg, dem Konflikt zu begegnen. Es ist die Bereitschaft, den Konflikt zu erleiden, ihn zu erlösen und ihn zum Ausgangspunkt eines neuen Prozesses zu machen."[4]

Einzelnachweise

  1. Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben EVANGELII GAUDIUM, Absatz 221, Libreria Editrice Vaticana 2013, hrsg. Vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz[wp], Bonn 2013
  2. Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben EVANGELII GAUDIUM, Absatz 222, Libreria Editrice Vaticana 2013, hrsg. Vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2013
  3. Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben EVANGELII GAUDIUM, Absatz 223, Libreria Editrice Vaticana 2013, hrsg. Vom Sekretariat der Deutschen Bischofs­konferenz, Bonn 2013
  4. Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben EVANGELII GAUDIUM, Absatz 227, Libreria Editrice Vaticana 2013, hrsg. Vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2013
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Christliche Soziallehre (3. Dezember 2014‎) aus der JurisPedia. Der Jurispedia-Artikel steht unter der Creative Commons Lizenz. In der JurisPedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.