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Etatismus
Etatismus (von frz. État, "Staat") ist ein politisches Schlagwort, mit dem eine Position bezeichnet wird, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme lösen will, indem sie auf staatliche Regelungen setzt.
Der von Liberalen geprägte Ausdruck bezeichnet demnach abwertend eine Politik, die es anstrebt, die Zuständigkeit des Staates zu Lasten der Rechte, der Kompetenzen und der Selbständigkeit der Gesellschaft, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, auszuweiten. Der Begriff entstand um 1880 in Frankreich.
Wichtige Beispiele für Etatismus sind der Faschismus, der Staatssozialismus und der Staatsfeminismus.
Der aus dem Französischen entlehnte Begriff Etatismus kann auch frei als "Staatsgläubigkeit" übersetzt werden.
Zitate
- "Der Sozialismus erlaubt der sozialistischen Partei, die produktiv arbeitende Bevölkerung zum eigenen Vorteil auszubeuten, und der Staat leistet das gleiche für die Etatisten." - Hans-Hermann Hoppe[1]
| Zitat: | «Rund 270 Millionen wurden allein in den zurückliegenden 100 Jahren von ihren eigenen Staaten, Regierungen und Politikern ermordet. Der Staat ist mit großem Abstand und unzweifelhaft die unnatürliche Todesursache Nummer 1. Ebenso ist er die Hauptursache für menschliches Leid, für Not und Elend, Diskriminierung, Krankheit und Tod, Zerstörung, Verfolgung, geistige und körperliche Folter, Vergewaltigung und Verstümmelung, Armut und Umweltverschmutzung.
Umso erstaunlicher ist es, dass der Staat und seine Handlanger nach wie vor mehrheitlich unterstützt, ja sogar verehrt und verteidigt werden. Weltweit und auch noch unter dem Vorwand, sie mögen für Frieden, Freiheit, Sicherheit und Umweltschutz sorgen. Mit Vernunft allein ist das nicht zu erklären.» |
Einzelnachweise
- ↑ Moritz Schwarz: "Freiheit statt Demokratie", Junge Freiheit am 24. Juni 2005
- Anreißer: Der libertäre Vordenker und bekennende "Antidemokrat" Hans-Hermann Hoppe über seine provokanten Thesen
Querverweise
- Staatsquote = Staatsausgabenquote
- Wohlfahrtsstaat
Netzverweise
- Etatismus - Wörterbuch der Sozialpolitik
- Willy Huhn: "Der Etatismus der Sozialdemokratie. Zur Vorgeschichte des Nazifaschismus.", 2003, ISBN 3-924627-05-3 (Rezension und Leseprobe)
- Liberales Institut: Das Herz des Etatismus
- Interview mit Hans-Hermann Hoppe: "Vom Größenwahn besessen", 9. November 2012
Die gefährlichste aller Religionen - FreiwilligFrei (8. November 2014) (Länge: 14:53 Min.) (Der Glaube an einen Staat) (Bearbeitung, Sprecher: Peter Müller; Übersetzung: Rudolf Engemann)
- Rund 270 Millionen wurden allein in den zurückliegenden 100 Jahren von ihren eigenen Staaten, Regierungen und Politikern ermordet. Der Staat ist mit großem Abstand und unzweifelhaft die unnatürliche Todesursache Nummer 1. Ebenso ist er die Hauptursache für menschliches Leid, für Not und Elend, Diskriminierung, Krankheit und Tod, Zerstörung, Verfolgung, geistige und körperliche Folter, Vergewaltigung und Verstümmelung, Armut und Umweltverschmutzung.
- Umso erstaunlicher ist es, dass der Staat und seine Handlanger nach wie vor Mehrheitlich unterstützt, ja sogar verehrt und verteidigt werden. Weltweit und auch noch unter dem Vorwand, sie mögen für Frieden, Freiheit, Sicherheit und Umweltschutz sorgen. Mit Vernunft ist diese Situation schon lange nicht mehr zu erklären. Es gibt keine sachlichen und rationalen Argumente dafür, weiterhin am Staat festzuhalten.
- Der Freiheitsaktivist und selbsternannte Staatsfeind Larken Rose[ext] wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der Staat kein externes Wesen ist, das die Menschen unterdrückt, sondern ein Aberglaube. Eine individuelle religiöse Wahnvorstellung von einem Gott, in dessen Namen es richtig und gut sein soll, sämtliche Menschlichkeit über Bord zu werfen. Er legt in unvergleichbarer Art und Weise immer wieder die Absurdität und innere Widersprüchlichkeit des Glaubens an den Staat offen. Dieses Video ist eine Zusammenstellung seiner wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse.
- Original:
Liberty or Death Media - Statism: The Most Dangerous Religion - Larken Rose (25. September 2014) (Länge: 12:35 Min.) (Kopie auf BitChute)
- Freiheit oder Tod Medien - Etatismus: Die gefährlichste Religion