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Frauen und Karriere
Der Artikel Frauen und Karriere beleuchtet das Thema Karriere aus feminismuskritischer Perspektive.
| Sie haben jetzt herausgefunden, warum man so wenige Frauen in den Chefetagen hat: Weil Frauen einfach nicht Chef werden wollen.[1]
Der ganze Feminismus, das Gläserne-Decken-Geschwätz und der Quotenterror ein einziger großer Fake? |
| – Hadmut Danisch[2] |
| Chefinnen dringend gesucht, lautete eine Überschrift in dieser Woche. Wo ist die Neuigkeit, werden nun vielleicht einige denken. Dass es kompliziert ist, Frauen in Führungspositionen zu locken[3], ist seit Jahren, seit Jahrzehnten bekannt. Quotendebatten und Vätermonate haben keinen wirklichen Fortschritt gebracht[4], im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit 29,2 Prozent Frauen in Führungspositionen weiterhin auf einem peinlichen 20. Platz.
Die Neuigkeit ist: Die Lage wird nicht besser, sondern schlechter: Der Wert ist in den vergangenen vier Jahren leicht gesunken, die 30-Prozent-Hürde wird offenbar zur gläsernen Decke der Führungsfrage. Und neu ist auch, dass die Lust aufs Chefsein offenbar auch den Männern vergeht. Eine Umfrage der "Initiative Chefsache" hat ergeben, dass neben den kläglichen 24,7 Prozent der Frauen, die im Berufsleben führen wollen, auch nur 33,4 Prozent der Männer nach oben streben. Das sind jeweils rund zehn Prozent weniger als noch vor vier Jahren. [...] Die Suche nach Antworten führt zwischen dem Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance und dem Fachkräftemangel[5] (in vielen Branchen kann man sich den Job inzwischen aussuchen) auf direktem Weg zurück zur Frauenfrage. Denn was nicht nur bei Generation Y und Z auch immer mehr Männer abschreckt, ist der schlechte Ruf, den Führungspositionen (mal abgesehen von den finanziellen Vorteilen) haben. Vor allem, wenn es ums Familienleben geht. |
| – Anke Myrrhe[1] |
| WikiMANNia-Kommentar: | «Familienleben? Wer gründet denn heute noch eine Familie?!??
Im jahrzehntelangem Propagandatrommelfeuer des Feminismus wurde vermittelt, dass Familie "ewiggestrig" sei und Frauen ganz böse unterdrücke. Frauen sollten keine Familie mehr gründen und Kinder bekommen[6], sondern Karriere machen und Spitzenpositionen besetzen. Erreicht hat man nun offenbar folgendes:
Da sieht man doch gleich viel zuversichtlicher in die Zukunft. ;-)» |
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Anke Myrrhe: Chefinnen verzweifelt gesucht: Karriere hat ein Imageproblem - besonders bei Frauen, Der Tagesspiegel am 5. Juni 2022
- ↑ Hadmut Danisch: Das feministischen Frauenquotenproblem schlechthin, Ansichten eines Informatikers am 5. Juni 2022
- ↑ Andrea Dernbach: Keine Lust auf Führung: Das Problem "Schornstein-Modell" - Chefinnen dringend gesucht, Der Tagesspiegel am 31. Mai 2022
- Anreißer: Der Wunsch nach einer steilen Karriere wird immer schwächer. Schuld sind alte Rollenmodelle. Firmen müssen jetzt umdenken - und die Führungskultur sich ändern.
- ↑ Marion Koch: Frauen in Spitzenjobs: Ab 2052 sind Chefposten gendergerecht verteilt, Der Tagesspiegel am 11. Januar 2022
- ↑ Laut Studie sind 500.000 Stellen unbesetzt Fachkräftemangel in Deutschland erreicht Rekordniveau, Der Tagesspiegel am 14. Mai 2022
- Anreißer: Unternehmen in Deutschland fehlen gut ausgebildete Arbeitskräfte. Der steigende Fachkräftemangel trifft einer Studie zufolge den gesamten Arbeitsmarkt.
- ↑ Siehe auch feministische Kampf um die Abtreibung und Familienzerstörung