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Kettenzuwanderung

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Kettenzuwanderung bezeichnet eine Zuwanderung, bei der ein Zuwanderer seinen Zielort aufgrund persönlicher Kontakte, direkter oder indirekter Art, zu Freunden, Bekannten oder Verwandten auswählt. Solche Migrantennetzwerke spielen eine große Rolle, beispielsweise für die räumliche Konzentration von ethnischen Gruppen in Metropolen, die Anpassung von Einwanderern an Verhaltensweisen der aufnehmenden Gesellschaft sowie für die Intensivierung von Migrations­prozessen wie bei der europäischen Übersee­wanderung[ext] oder bei der Land-Stadt-Wanderung[ext].

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