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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Max Otte

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Hauptseite » Personen-Portal » Max Otte

Max Otte
Geboren 7. Oktober 1964
Parteibuch Christlich-Demokratische Union Deutschlands
URL max-otte.de

Max Otte (* 1964, Geburtsname Matthias Otte)[1] ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom[wp]. Otte ist Leiter des von ihm im Jahr 2003 gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) sowie unabhängiger Fondsmanager[wp]. Otte ist langjähriges CDU-Mitglied. Seit 2017 unterstützt er jedoch die AfD[wp] und wurde im Juni 2018 Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung[wp].[2]

Leben

Matthias Otte wurde als Sohn des Berufsschullehrers und Kommunal­politikers Max Otte (1928-1983) und seiner Frau Lore[3], geborene Hauter, geboren. Nach dem Tode seines Vaters nahm Otte dessen Vornamen Max an.[1]

1983 machte Otte sein Abitur in Plettenberg.[4] Von 1983 bis 1989 studierte er mit Unterbrechungen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften an der Universität Köln[wp]. Von 1986 bis 1987 setzte er seine Studien mit Schwerpunkt Finanzen und Marketing an der American University[wp] in Washington, D.C. fort.[1] Er erhielt in dieser Zeit verschiedene Stipendien und Preise. Seine Ausbildung schloss er 1989 als Diplom-Volkswirt ab.[1]

Nach seinem Abschluss an der Princeton University[wp] als Master of Arts in Public Affairs 1991 wurde er 1997 dort unter Doktorvater Aaron Friedberg mit seiner Arbeit A Rising Middle Power? - German Foreign Policy in Transformation promoviert.[1] Otte war von 1995 Mitarbeiter beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung[wp] in Gütersloh, M&A[wp]-Berater von 1989 bis 1994 für Kienbaum und Partner[wp] (Repräsentant für internationale Organisationen in den USA) und von 1997 bis 1998 für Arthur D. Little[wp].[5][6][7] Er beriet verschiedene Unternehmen und Organisationen, darunter die Munich Re[wp], die Vereinten Nationen[wp] und das Bundeswirtschaftsministerium[wp].[8] Otte war von 1998 bis 2000 Assistant Professor[wp] für internationale Wirtschaft und internationales Management am Department of International Relations der Boston University[wp].[9] Er war auch am Aufbau des Executive MBA-Program Business Integration an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg[wp] beteiligt.[8]

2001 erhielt er einen Ruf als Professor für allgemeine und internationale Betriebs­wirtschafts­lehre an die Hochschule Worms, wo er Marketing, International Business Studies sowie Finanzierung und Investition in den Fachbereichen Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft sowie Tourismus unterrichtete.[10] Von 2011 bis 2016 war er zudem Professor für quantitative und qualitative Unternehmens­analyse und -diagnose an der Universität Graz[wp].[11][1][12] Seine Professur an der Hochschule Worms[wp] ruht, damit er sich hauptberuflich seinen Investmentfonds widmen kann.[13]

2003 gründete er die IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH, die seine Theorien zur Vermögens­entwicklung für Privat­investoren vermarktet.[14] 2006 gründete Otte in der Schweiz die Privatinvestor Verwaltungs AG.[15]

Positionen

Finanzwirtschaft

2006 veröffentlichte Otte das Buch Der Crash kommt, in dem er einen Zusammenbruch der Aktienmärkte voraussagte. Im Verlauf der Finanzkrise ab 2007[wp] machte dies Otte öffentlich bekannt.[16][17][18]

2009 forderte Otte eine Verstaatlichung der Bank Hypo Real Estate[wp].[19] Er befürwortet Sparkassen, Volks- und Raiffeisen­banken sowie andere genossenschaftlich organisierte Banken als Stabilitäts­faktor und als Weg zur Mittelstands­förderung.[20][21][22]

In einer Stellungnahme zu einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses[wp] im Deutschen Bundestag[wp] 2010[23] vertrat Otte die Auffassung, dass eine Finanztransaktionssteuer[wp] über reduzierte Portfolioum­schichtungen zu sinkenden Gebühren für Geldanleger führen werde.

Otte bezeichnete den internationalen Finanzmarkt als Bedrohung für die Demokratie. Der Finanzsektor habe die Politik gekapert.[24]

In der Geldpolitik der Notenbanken sieht Otte Planwirtschaft[wp][25] und zog Vergleiche zur Endphase der DDR[wp].[26]

Europäische Union

Im April 2010 forderte Otte einen Austritt der am stärksten verschuldeten Staaten Europas aus der Eurozone.[27] [...]

Bei der Europäischen Union[wp] bemängelte er ein Legitimations­defizit.[24]

Alternative für Deutschland

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 verkündete Otte, dass er wegen der deutschen Flüchtlings­politik und der Eurorettung diesmal AfD wählen werde. Im Anschluss befürchtete Otte, dass er nun "auf Schwarzen Listen" stehe, sprach von "Meinungsterror" und erklärte: "Aktuell bin ich in der Verbannung".[28]

Kapitalismuskritik

[...]

Gemeinsame Erklärung 2018

[...]

Neues Hambacher Fest

Am 23. April 2018 berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter der Überschrift Wie sich das AfD-Milieu die deutsche Geschichte zurechtbiegt, dass Otte für den 5. Mai 2018 ein Neues Hambacher Fest organisiert hatte, das an das historische Hambacher Fest[wp] von 1832 anknüpfen wolle. Der Spiegel berichtete, dass es eine Methode im neurechten Milieu sei, historische Daten und Orte für sich zu reklamieren. Ob AfD-Politiker, Pegida-Demonstranten oder Rechts­intellektuelle - sie alle würden laut Spiegel durch das Bemühen geeint, "ihr Tun als logische Fortführung des Werks heroischer Vorbilder zu zeichnen."[29]

Mitgliedschaften

[...]

Investmentfonds

[...]

Ehrungen

Für den Essay Toward an Open World Order (1988) erhielt er den Preis der Mont Pelerin Society[wp].[1]

Privates

[...]

Veröffentlichungen

Werke (Auswahl)

  • Fitness und Karriere. Gabler, Wiesbaden 1995, ISBN 3-409-19197-6.
  • A Rising Middle Power? German Foreign Policy in Transformation. 1989-1999. St. Martin’s Press, New York 2000, ISBN 0-312-22653-5.
  • Sehr geehrte Privatanleger! Die besten Anlageweisheiten der letzten 10 Jahre. FinanzBuch-Verlag, München 2003, ISBN 978-3-89879-816-7.
  • Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Econ, Berlin 2006, ISBN 978-3-430-20001-1.
  • Investieren statt sparen. Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut. Aktualisierte und überarb. Auflage. Ullstein, Berlin 2008, ISBN 978-3-548-37224-2.
  • Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden. Econ, Berlin 2009, ISBN 978-3-430-20078-3.
  • Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können. Komplett aktualisierte und erw. Auflage. Ullstein, Berlin 2009, ISBN 978-3-548-37290-7.
  • Die Krise hält sich nicht an Regeln. 99 Fragen zur aktuellen Situation - und wie es weitergeht. Max Otte im Gespräch mit Thomas Helfrich. Econ, Berlin 2010, ISBN 978-3-430-20112-4.
  • Stoppt das Euro-Desaster. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 978-3-550-08896-4.
  • Rettet unser Bargeld!. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08158-3.
  • zusammen mit David Engels[wp] und Michael Thöndl[wp]: Der lange Schatten Oswald Spenglers: Einhundert Jahre Untergang des Abendlandes. Manuscriptum, Mai 2018, ISBN 978-3-944872-71-1.

Aufsätze

Herausgeberschaft

  • John Kenneth Galbraith[wp]: Der große Crash 1929 - Ursachen, Verlauf, Folgen. FinanzBuch-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-89879-455-8.
  • Charles MacKay[wp], Joseph de la Vega[wp]: Gier und Wahnsinn. Warum der Crash immer wieder kommt... FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-560-9.
  • Charles P. Kindleberger[wp]: Die Weltwirtschaftskrise. 1929-1939. FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-614-9.
  • Adam Fergusson[wp]: Das Ende des Geldes - Hyperinflation und ihre Folgen am Beispiel der Weimarer Republik. FinanzBuch-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89879-627-9.
  • Niall Ferguson[wp]: Der Bankier Siegmund Warburg[wp] - Sein Leben und seine Zeit. FinanzBuch-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89879-626-2.

Vorträge

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Eigenangaben Max Otte unter Lebenslauf max-otte.de, Zugriff 26. Oktober 2011
  2. Konstituierende Sitzung des Kuratoriums, Desiderius-Erasmus-Stiftung am 18. Juni 2018
  3. Bernd Maus: Heimspiel in Ohle für Finanzexperten Otte, Der Westen am 13. Februar 2011
  4. Plettenberg-Lexikon - Max (Matthias) Otte[webarchiv]
  5. Corinna S. Heyn Aus der Amazon.de-Redaktion zu Max Otte: Amerika für Geschäftsleute: Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln.
  6. Max Otte: Amerika für Geschäftsleute: Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln[webarchiv], campus.de; archiviert am 24. April 2011
  7. Experteninterview mit Prof. Dr. Max Otte - SOS-Kinderdorf-Stiftung
  8. 8,0 8,1 Pdf-icon-extern.svg Reader - Jahreskonferenz 2017[ext] - Netzwerk Recherche
  9. Max Otte - Folge 332, Jung & Naiv[wp] am 8. Oktober 2017
  10. Hochschule Worms: Prof. Dr. Otte, Ph.D.[webarchiv]; archiviert am 13. Februar 2015
  11. Uni Graz: Visitenkarte Otte, Matthias, Univ.-Prof. Dipl.-Vw. MA Ph.D.
  12. Max Otte will weniger Professor und mehr Warren Buffett sein, FONDS professionell am 27. Januar 2016
  13. Svetlana Kerschner: Max Otte: "Stolz bin ich nicht", Wachtendorf: "mea culpa", Das Investment am 7. September 2016
  14. Siehe Handelsregister Köln, HRB 50223.
  15. Siehe Handelsregister Zug, HR-Nummer CH-440.3.019.630-8
  16. Peter Nowak[wp]: Zwischen Karl Marx und Max Otte, Telepolis[wp] am 8. November 2008
  17. Joachim Wille: Wirtschaftsprofessor: Der Crash-Prophet, Frankfurter Rundschau[wp] am 1. November 2008
  18. Kerstin Kohlenberg & Wolfgang Uchatius[wp]: Wo ist das Geld geblieben?, Die Zeit[wp] am 27. November 2008
  19. Patrick Gensing: Interview: Regierung debattiert über Hypo Real Estate - "Die HRE gehört verstaatlicht!"[webarchiv], Tagesschau am 4. Februar 2009
  20. Max Otte: Volks- und Raiffeisen­banken als Stabilitäts­faktoer in Wirtschaftskrisen - Eine polit- und institutionen­ökonomische Perspektive., in: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen. (ZfgG) 2/2010, S. 89 ff.
  21. Vernehmlassung "Too Big To Fail" / Änderung des Bankengesetzes[webarchiv]
  22. Max Otte: Die Finanzkrise und das Versagen der modernen Ökonomie In: Bundeszentrale für politische Bildung[wp]: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 52/2009).
  23. Transaktionssteuer umstritten, Deutscher Bundestag am 17. Mai 2010
  24. 24,0 24,1 Tobias Fülbeck: Top-Ökonom warnt: Warum die Demokratie, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert, Huffington Post am 15. April 2015
  25. Andreas Toller: Max Otte: "Wie die DDR im Endstadium", WirtschaftsWoche am 27. Dezember 2016
  26. Christine Heuer: "Lage ist so ernst wie seit Jahrzehnten nicht", Deutschlandfunk am 14. Oktober 2014
  27. Ulrich Hottelet: Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten (Interview mit Max Otte)[webarchiv], in Cicero Online[wp] Ausgabe 12/2010
  28. Stefanie Witte: Gefragter Finanzexperte sympathisiert mit der AfD, Neue Osnabrücker Zeitung am 9. Dezember 2017
  29. Melanie Amann[wp]: Wie sich das AfD-Milieu die deutsche Geschichte zurechtbiegt, Der Spiegel am 23. April 2018

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Max Otte (16. Dezember 2018) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.