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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Klimawandel

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Klimawandel: "Wir sagen Euch die Wahrheit! Immer!"
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Immer schuld!
Harald Lesch[wp], in einem früheren Leben, entlarvt Kopernikus[wp] als Hochstapler.   © Götz Wiedenroth[1]

Die Geschichte der Klimaerwärmung

Bereits 1954 entdeckte der "Spiegel" die Klima­erwärmung. "Nach einer Island-Reise berichtete Dr. Rodewald, dass durch die klimatischen Änderungen Flächen frei geworden sind, die 600 Jahre lang unter Gletscher-Eis begraben lagen ...", heißt es im sozial­kritischen Nachrichten­magazin. Die Ursache war schnell gefunden: Atom­bomben­versuche! In den nächsten 20 Jahren blieb allerdings die globale Durch­schnitts­temperatur konstant. Der "Spiegel" musste umdenken und suchte ein neues Schreckens­szenario.

1974 fragte er: "Kommt eine neue Eiszeit?" Diesmal hatten Forscher Änderungen im Magnetfeld der Erde als Ursache ausgemacht. Die Folge sollte eine rapide Abkühlung der Erd­atmosphäre sein.

Neuer Versuch: Welt­klima­gipfel 2000. Der "Spiegel" berichtet: "Die Zeit drängt: Darin waren sich die Eröffnungs­redner in Den Haag einig. Die Streitfrage sei längst nicht mehr ob, sondern wie stark und wo sich das Klima verändere." Nach den Atom­ver­suchen und den Änderungen im Magnetfeld der Erde hatten Forscher und Journalisten jetzt die Treib­haus­gase als Klima­ver­änderer entdeckt. Doch die Erwärmung verlief abermals nicht wie erwartet: Lag die globale Durch­schnitts­temperatur 1990 noch bei 15,5°C[2], waren es im im Jahr 2010 sogar nur noch 14,5°C[3], also 1°C weniger als noch im Jahr 1990. Dieser globale Mittelwert von "14,5°C" im Jahr 2010 wurde von den bekannten Klima­forschern Mojib Latif[wp], Stefan Rahmstorf[wp] und Hans Joachim Schellnhuber[wp] in ihren Publikationen im Jahr 2012 bestätigt.

Als vor Kurzem Wissenschaftler des britischen Met Office, einer Institution, die eng mit dem Weltklimarat IPCC[wp] kooperiert, eine Pause beim globalen Temperatur­anstieg bis mindestens zum Jahr 2017 ausriefen, reagierte die Experten­zunft mit hektischen Erklärungs­versuchen. Die Wärme soll wahlweise in die Ozeane oder die Stratosphäre verschwunden sein.[4]

Gruppenzwang in der Wissenschaft

Der angesehene ehemalige Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson[wp] war dem Skeptiker­verein "Global Warming Policy Foundation"[wp] (GWPF) beigetreten. Die Folgen haben Bengtsson schockiert - und die Wissenschaft erschüttert. Nach Aussagen von Bengtsson hätten ihn Wissen­schafts­kollegen nach seinem "GWPF"-Beitritt dermaßen unter Druck gesetzt, dass er die "GWPF" wieder verlassen habe, auch aus Sorge um seine Gesundheit. Er fühlte sich an die Kommunisten­verfolgung in den Fünfziger­jahren in den USA[wp] erinnert. Klimatologe Gavin Schmidt von der NASA widerspricht: "Eine lächerliche Behauptung, wenn man bedenkt, dass Forscher wegen ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse von klima­skeptischen Politikern bedroht worden sind." Bengtsson bekräftigt jedoch, dass sich auch Kollegen abgewandt hätten und ein Kollege habe sich aus Angst um seinen Ruf von einer gemeinsamen Studie zurückgezogen. Roger Pielke senior von der University of Colorado sekundiert: "Meine Erfahrung stimmt vollständig mit den Vorwürfen Bengtssons überein."

Mit seinem Beitritt zum "GWPF" habe er die Klimadebatte öffnen wollen, sagte Bengtsson in einem SPIEGEL-ONLINE-Interview. Der Drang zum Konsens in der Klima­forschung sei angesichts großer Wissens­lücken "sinnlos". Im Februar 2014 wurde eine Studie von ihm, die mildere Auswirkungen des Treib­haus­effektes in Aussicht stellte, vom Fachblatt "Environmental Research Letters" mit der Begründung abgelehnt, die Ergebnisse seien wenig hilfreich und nur nützlich für klima­skeptische Medien. Der Meteorologe Hans von Storch vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht empfindet die Begründung skandalös: Das Fachblatt habe sich offenbar nicht an wissen­schaft­lichen Normen, sondern an politischer Nützlichkeit orientiert.

Eine Diskussion unter Klimaforschern bricht auf: Leidet ihre Wissenschaft unter Gruppen­zwang? Besteht allzu großer Konsens­druck? Wird Kritik unterdrückt? Auf dem Spiel steht die Glaub­würdig­keit der Ergebnisse zum Klimawandel. Kann man der Klima­forschung also noch trauen?

Hinter vorgehaltender Hand klagen zahlreiche Klima­forscher seit Jahren über Mobbing und Ausgrenzung. Aber ist es in dem Fach wirklich schlimmer als in anderen Wissenschaften? Roger Pielke senior von der University of Colorado bestätigt: "Das Besondere an der Klima­forschung ist ihre hohe Politisierung." Reto Knutti von der ETH Zürich: "Wer politisch links ist, glaubt an den Klimawandel, wer rechts steht, eher nicht." Die Trennung von Fakten und Meinung verschwimme oft, auch bei Wissen­schaftlern. "Alle Seiten behaupten, die andere würde politisieren", erläutert Werner Krauß, Umwelt­soziologe am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Die Klima­forschung werde von "starken Männern" dominiert, die jederzeit die Medien zu instrumen­talisieren wüssten. Heinrich Miller vom Alfred-Wegener-Institut meint: "Offenbar herrscht Enttäuschung darüber, dass ein leuchtendes Vorbild jetzt auch mal wissen­schaft­liche Zweifel öffentlich macht." Der Bengtsson-Vorfall erinnere ihn an Politik, wo Gegner mit unsachlichen Methoden mundtot gemacht werden. "Die Klima­erwärmung wird als Dogma verstanden, und wer es anzweifelt, ist böse", sagt der renommierte Forscher, der nach Kritik an der Aussage­kraft von Computer­simulationen ebenfalls als Klima­skeptiker gebrandmarkt worden ist.[5]

Zitat:

«I have been put under such an enormous group pressure from all over the world that has become virtually unbearable. It is a situation that reminds me [of] the time of McCarthy.

Ich bin weltweit unter einen nahezu unerträglichen Gruppendruck geraten, ein Zustand, der mich an die McCarthy-Ära[wp] erinnert.»  Lennart Bengtsson[6]

Glaubwürdigkeitsprobleme

Glaubwürdigkeitsprobleme entstehen beispielsweise, wenn in der Wissenschaft Moral anstatt von Fakten und Empirie zum Maßstab erhoben wird.

Zitat:

«Warum gibt es die Klimas-Skepsis überhaupt, obwohl der wissenschaftliche Konsens groß ist? Antwort: Die Klima­wissen­schaftler sind selbst schuld. Es ist auch für interessierte Laien nicht möglich, sich ein abschließendes Urteil über die wissen­schaft­lichen Frage­stellungen zu verschaffen. Jeder muß stets einen gewissen Teil einfach glauben. Und für Glauben braucht es Glaub­würdigkeit.

Im "Spiegel" vom 17.12.2016 gibt Anders Levermann[wp], der am Potsdamer Institut für Klima­folgen­forschung (PIK) arbeitet, ein Interview. Dieses Interview ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man die Glaub­würdigkeit der Klima-Forschung beschädigt und Klima-Skepsis erzeugt. Der Schlußabsatz lautet:

"Man kann auf der richtigen oder der falschen Seite der Geschichte stehen. Wir kennen das von der Abschaffung der Sklaverei oder der Gleichberechtigung der Frauen. Auch der Umstieg auf erneuerbare Energien geht gegen mächtige Interessen und wird als utopisch verdammt. Doch sie retten das Klima und schaffen damit am Ende mehr Gerechtigkeit für die Menschen. In diesem Sinne kann sich jeder entscheiden, ob er einer mit Rückgrat sein will oder nicht."

Hier wird die wissenschaftliche Frage, in welchem Ausmaß die Klima­änderungen durch den Menschen beeinflußt werden, in eine moralische Frage, in eine Frage der richtigen Haltung umgedeutet. Wer nicht davon überzeugt ist, daß der Mensch das Klima beeinflußt, steht moralisch auf einer Stufe mit dem Sklaven­halter. Wenn ich das lese, denke ich doch sofort: Herr Levermann kann niemals objektiv forschen. Denn jedes Ergebnis, das die ursprüngliche These in Frage stellt, bringt ihn näher an einen Sklaven­halter, moralisch gesehen. Da niemand sich gern als unmoralisches Monster fühlt, wird Herr Levermann eine ganz starke innere Abwehr gegen jeden Befund haben, der seiner These widerspricht. Das ist menschlich, und das ist verständlich, aber es hilft nicht dabei, objektive Wissenschaft zu betreiben.

Auch der folgende Abschnitt untergräbt die Glaub­würdig­keit von Herrn Levermann, wenn er behauptet, Klima­wissen­schaft sei ganz einfach, kaum mehr als Wissen des Grund­studiums sei nötig.

"Das ist tatsächlich Grundlagen­physik, Thermo­dynamik und Quanten­mechanik, das lernt man im ersten bis dritten Semester."

Ich bin Mathematiker mit Nebenfach Physik und habe auch ein Physik-Vordiplom. Deshalb kann ich einigermaßen einschätzen, welches Wissen im Grund­studium vermittelt wird. Und damit ist man weit davon entfernt, Prognosen über Klima-Entwicklungen zu treffen. Es wird nicht einmal ausreichen, um ein statisches Minimal­modell durch­zu­rechnen (z. B. unbewegter schwarzer Körper unter einer Gasschicht). Das Zitat soll offensichtlich suggerieren, daß alles ganz einfach, klar und deshalb unstrittig ist. Das ist aber sachlich falsch. Und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er nun die Wahrheit spricht.

Das Interview von Herr Levermann läßt ihn Ideologie-getrieben erscheinen und nicht als ehrlichen und objektiven Wissenschaftler. Ohne Möglichkeit, die Ergebnisse der Klima­wissen­schaft selbst prüfen zu können, bilde ich mir meine Meinung auch danach, wie glaubwürdig die Vertreter der einen oder der anderen Position sind. Und die Glaubwürdigkeit der These, daß der Klimawandel durch den Menschen beeinflußt wird, leidet durch solche Interviews ganz beträchtlich.» - Matthias Gärtner[7]

Desinformation

Es ist erschreckend, welche Halbwahrheiten über das Klimathema in Deutschlands Kinder­büchern verbreitetet werden. Die Desinformation wird also schon sehr gezielt bei Kindern betrieben.[8][9][10]

Zitat:

«"Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden"[11]

Sagt der Kachelmann.

Scheint, als würde da auf Teufel komm raus drauflos­gelogen, um im letzten Gefecht die Jungen gegen die Alten aufzuhetzen.» - Hadmut Danisch[12]

Kritik am Klimawandel

Zitat:

«EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammen­schluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschafts­wissen­schaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines "menschen­gemachten Klimawandels" als natur­wissen­schaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche "Klimapolitik" als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten.» - EIKE - Über uns

Zitat:

«Unter dem Titel Hot Stuff, Cold Logic[ext] hat der nieder­ländische Umweltökonom Richard Tol[ext] einen exzellenten Kommentar zur aktuellen Klima­politik veröffentlicht. Er zeigt, dass die Forderung nach radikalen Klima­schutz­maßnahmen wissenschaftlich nicht begründbar sind, auch nicht mit dem Rückgriff auf die Ver­öffentlichungen des IPCC. Vielmehr beansprucht die Klima­politik dieselben Ressourcen, die den Menschen eine Anpassung an den Klimawandel, der per se weder gut noch schlecht ist, ermöglichen. Ineffizienter Klimaschutz, also genau das, was von vielen Umwelt­aktivisten und -politikern heute gefordert und gefördert wird, richtet mehr Schaden als Nutzen an, weil es den Menschen Optionen nimmt, sich auf die wichtigsten Probleme der Entwicklung zu konzentrieren. Vor allem die Menschen in den ärmsten Ländern leiden darunter, dass ihnen die Klimapolitik die Zukunft verspricht, gleichzeitig aber die Gegenwart nimmt.» - Steffen Hentrich[13]

Ursache der Klimaerwärmung

Meine Leser sind einfach genial.

Meine Leser sind überhaupt die genialsten.

Einer hat gerade - mit ein wenig Inspiration durch mein Blog natürlich - ganz alleine die Ursache der Klima­erwärmung entdeckt. Wissenschaft at its best.

Ich hatte doch gerade geschrieben, dass die Klima­erwärmung mit der Zahl und dem Lebens­alter der Frauen korreliere, deshalb nach soziologischer Denkweise die Frauen an allem schuld wären.

Ganz falsch, wurde ich gerade belehrt, aber immerhin inspiererend.

Denn, so der Leser, laut Wikipedia[wp] bezeichne die Klimaerwärmung den Anstieg der Durch­schnitts­temperatur [...] seit der Industrialisierung in den letzten 50 bis 150 Jahren.

Lebensalter und Frauenzahl seien aber erst im 20. Jahrhundert rapide angestiegen.

Dagegen seien andere Korrelationen zu beobachten, man müsse nur Wikipedia sorgfältig auswerten:

So heißt es in der Wikipedia über Soziologie:

Zitat:

«Ihre Entstehungsgeschichte ist eng mit der Entwicklung der Bürgerlichen Gesellschaft im Europa des 19. Jahrhunderts sowie mit der fortschreitenden Industrialisierung verbunden.»

Und über Feminismus:

Zitat:

«Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts entstand in vielen Ländern Europas, den USA und in Australien die erste Welle des Feminismus und der Frauenbewegung.»

Damit ist wissenschaftlich unwiderlegbar bewiesen, dass Soziologen und Feministinnen an der Klima­erwärmung schuld sind.

Denn damit haben wir - der Leser und ich - nach allen Regeln heutiger Wissenschaft und gemäß den philosophisch-wissen­schaft­lichen Standards unserer Exzellenz­universitäten sogar beide unwiderleglichen Wissenschafts­beweise des 21. Jahr­hunderts erbracht:

  1. Er hat eine Korrelation entdeckt und sofort eine Kausalität dazu behauptet.
  2. Er hat etwas gesagt und ich habe ihn damit zitiert. Zweifellos werden die Leser mich zitieren und retweeten.

Also muss es stimmen. Ergänzend schimpfe ich jeden rechts­radikal, der es wagt, daran zu zweifeln.

Wir haben die Klimaerwärmung geknackt und bitten um Herein­reichung des Nobelpreises und weiterer Förder­millionen.

Geschlechtergerechtigkeit und Klimawandel

Gendergerechtigkeit hilft für und gegen alles. Heute: Das Klima.

Wir müssen gendern, damit das mit dem Klima wieder besser wird.

Haltet Ihr für Blödsinn und faulen Hokuspokus? Also bitte, ja. Reißt Euch zusammen. Das ist eine offizielle Mitteilung unserer Bundes­regierung, namentlich des Umwelt­bundes­amtes: Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse.[ext] [...]

Da wären wir wieder mal bei Korrelation und Kausalität. Durch Gleichstellung gingen die CO2-Emissionen herunter. Wie das technisch gehen soll? Keine Ahnung. Dass es vielleicht eher so ist, dass sich moderne, automatisierte, schreibtisch­gesteuerte Industrie­felder eher Frauen leisten können, wäre doch nahe­liegender. Ebenso wie beim Denk­fehler, dass Firmen mehr Gewinn machten, wenn sie Frauen im Vorstand haben. Es ist umgekehrt. Nur Firmen mit viel Gewinn können sich noch ein paar Quoten­zier­vorstände leisten.

Wäre ich jetzt Soziologe, würde ich da mal frisch folgern, dass die Lebenserwartung und die Freizeit von Frauen schuld sind. Kaum müssen die arbeiten und haben weniger Lebenszeit und Freizeit, dann geht der CO2-Ausstoß runter. Also sei damit bewiesen, dass Frauen an der Klima­erwärmung schuld sind, weil die bisher zuwenig gearbeitet haben.

Aber ich bin ja kein Soziologe.

Und so kommen sie zu Schlussfolgerungen wie:

Zitat:

«

  • Die volle Beteiligung von Frauen an klimarelevanten Entscheidungen auf allen Ebenen sollte ermöglichst werden. Frauen sollten ermutigt werden, für UNFCCC[wp]-Gremien zu kandidieren, weibliche Delegierter sollten verstärkt in Gremien entsandt werden. Die Delegationen sollten auf Geschlechter­parität abzielen.
  • Bei allen Aktivitäten im Bereich Klimawandel sollten die Menschenrechte, die »Geschlechter­gerechtigkeit und das Empowerment von Frauen berücksichtigt werden.
  • Anpassungsprogramme sollten auf einem gender-sensitiven und partizipatorischen Ansatz basieren.

Und so weiter und so fort.

Logik: Wir haben Klimaerwärmung, also müssen wir dringend Gender­gerechtigkeit einführen. Erinnert mich in Logik und Stringenz an die berühmte Szene "Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?"[ext] Warum ist denn hier so warm?

Mit solchen Leuten in der Regierung kann mit der Klima­rettung ja nichts mehr schiefgehen.
- Hadmut Danisch[15]

Zitate

Zitat:

«Zeiten, [in der] sich die Politik wie in Feudalzeiten statt "Hofnarren" nunmehr "Klima-Clowns" hält, um unbegründete Klima-Ängste zu verbreiten ...» - Wolfgang Thüne[16]

Zitat:

«Was gehen mir diese Klimahysteriker und Weltverbesserer auf den Sack! Weniger Fleisch essen, Glüh­birnen­verbot, weniger in den Urlaub fliegen und jetzt auch noch die Kaffee­maschine abschalten. Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Wer schützt uns eigentlich vor den Hohepriestern der Klima­religion? [...]

Mensch, Mensch, Mensch ... Man versetze sich einmal in das Jahr 1928 zurück und projiziere die nächsten 86 Jahre bis zum Jahr 2014. Wie wahrscheinlich, treffsicher und realistisch sind Berechnungen über diesen Zeitraum? Zwischen 1928 und 2014 waren die Weltwirtschaftskrise[wp], der 2. Weltkrieg[wp] und die Ölkrise[wp], um nur drei einschneidende Ereignisse des vergangenen Jahr­hunderts zu nennen. Hätte irgendein Weltklimarat [oder Klimamodell] diese Einschnitte vorhersagen können? [...]

Aber bitte: Lasst mich und meine Kinder gefälligst mit Euren Umerziehungs­versuchen in Ruhe! [...] So, und jetzt pflanze ich erstmal einen Apfelbaum in meinem Garten.» - Frank Schäffler[17]

Zitat:

«Die Vorstellung, die uns von Umwelt­politikern vermittelt wird, die Erzeugung von alternativer Energie sei praktisch kostenlos, finanziere sich von selbst und würde sogar zusätzliche Arbeits­plätze schaffen, ist eine naive Illusion. Wir verfügen auf Sicht nicht über eine Technologie und die Mittel für eine ernsthafte Alternative. Die bisherige Energiewende-Politik beruht auf Naivität, Unwissen, Ideologie, Illusionen sowie falschen Anreizen.» - Gonde Dittmer[18]

Zitat:

«Im politischen Bereich wird ausgewählt, was dem Konzept entspricht. Weil es Zielsetzungen gibt. Ob gut und richtig, soll hier nicht erörtert werden. In der Politik verhält es sich so.

Doch dass die Klimaerwärmung dem Prinzip passender Befunde unterworfen wird, irritiert. Eine distanzierte, journalistische Kommentierung ist dazu kaum noch möglich. Wer eine solche wagt, riskiert, als "Klima-Skeptiker"[ext] oder gar als "Klima-Leugner" verunglimpft zu werden.

Dass Skepsis in den Naturwissenschaften unverzichtbar ist, spielt dabei keine Rolle. Die Wahrheit steckt in den Modellen. Und das Umwelt­bundes­amt[ext] darf kritische Journalisten in offizieller Broschüre diffamieren. Das hat das Ober­verwaltungs­gericht Sachsen-Anhalt schon 2015 gegen den Journalisten Michael Miersch[wp] klargestellt.

Ist ein Bundesamt unfehlbar wie der Papst, wenn er etwas ex cathedra verkündet? Sind wir auf dem Weg zu einem "Wahrheits­ministerium"[ext]? Und das ausgerechnet jetzt, wo die Einschränkung der Pressefreiheit in anderen Ländern so angeprangert wird, wo kritische Journalisten inhaftiert werden?

Dass in den Naturwissenschaften nicht mehrheitlich abgestimmt wird, müsste doch bekannt sein. Skepsis muss auch im allgemein Akzeptierten die Möglichkeit zum Dissens offenhalten, um zu besseren Erkenntnissen zu gelangen. Das gehört zum Prinzip der Aufklärung[19]

Einzelnachweise

  1. Götz Wiedenroth: Abenteuer Glaube. Die Verfilzung von Macht, Wissenschaft und Dogma., Karikatur vom 22. August 2018
  2. Bundestagsdrucksache 12/2400 vom 31.03.1992 Erster Bericht der Enquete-Kommission Schutz der Erdatmosphäre, Seite 20
  3. IPCC-Weltklimabericht 2007: Zusammenfassung für Entscheidungsträger, Seite 6 bzw. .pdf-Seite 12
  4. Thomas Wolf: Political Correctness: Lösung statt Blockade, Focus am 30. Januar 2013
  5. Axel Bojanowski: Streit um Abweichler: Die Angst der Klimaforscher vor dem Gruppenzwang, Der Spiegel am 17. Mai 2014
  6. Steffen Hentrich: Klima der Angst, Liberales Institut am 18. Mai 2014
  7. Matthias Gärtner: Moral als Wissenschaft: Wie man Klimaskeptiker züchtet, AchGut-Blog am 4. Februar 2017 (Dr. Matthias Gärtner ist Mathematiker und arbeitet in einer großen deutschen Bank im Risikocontrolling.)
  8. Rainer Hoffmann: Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird..., Solarkritik.de am 10. April 2012
  9. Rainer Hoffmann: Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird..., ScienceSkepticalBlog am 10. April 2012
  10. Pdf-icon-extern.svg Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird...[ext] - Rainer Hoffmann, ScienceSkepticalBlog am 10. April 2012 (5,7 MB)
  11. Stefan Winterbauer: Kachelmann über Dürre-Warnungen der Medien: "Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden", Meedia am 26. April 2019 (Wer am gestrigen Mittwoch die Hauptausgabe der "Tagesschau" sah oder heute die Bild-Zeitung sieht, könnte wettermäßig in Panik geraten. "Wetterdienst warnt vor Dürresommer", meldete die ARD-Nachrichten­sendung. Die Bild übergeigte komplett mit der Schlagzeile: "Meteorologen sicher! Sahara-Sommer mit Mega-Dürre droht. U.a. auch Greenpeace verbreitete das apokalyptische Szenario. Alles frei erfunden, sagt der Wetter­experte Jörg Kachelmann im MEEDIA-Interview.)
  12. Hadmut Danisch: "Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden.", Ansichten eines Informatikers am 1. Juni 2019
  13. Steffen Hentrich: Klimapolitik oder das Ende des rationalen Umgangs mit der Umwelt, Liberales Institut am 28. Dezember 2014
  14. Hadmut Danisch: Ursache der Klimaerwärmung gefunden, Ansichten eines Informatikers am 27. Mai 2017
  15. Hadmut Danisch: Kühlende Gendergerechtigkeit, Ansichten eines Informatikers am 17. Dezember 2018
  16. Wolfgang Thüne: Klimawandel: Die gefährliche Weltanschauung der Leute, die nicht die Welt anschauen (Wenn Meteorologen sich "zu 100 Prozent sicher" sind), ef-magazin am 24. Oktober 2013
  17. Frank Schäffler: Ich bin ein Klimaskeptiker!, 17. April 2014
  18. Tim Rahmann: Zweifel an der Klimapolitik der Regierung: Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz, Wirtschaftswoche am 4. September 2014
  19. Josef H. Reichholf: Erderwärmung: Schnell wird man als "Klimaleugner" abgestempelt, Welt Online am 28. Mai 2017 (Die globale Temperatur steigt trotz wachsenden CO2-Ausstoßes nicht an. Dies passt nicht in die Prognosen von Politik und Wissenschaft. Man muss darüber reden dürfen, ohne verunglimpft zu werden.)

Querverweise

Netzverweise