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Fridays for Future

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Hauptseite » Propaganda » Fridays for Future


Fridays for Future
Logo - Fridays For Future.jpg
Beschreibung Webseite
Sprachen deutsch
Online seit Dezember 2018
Status aktiv
Weitere Infos
URL fridaysforfuture.de
Twitter @fridayforfuture
Greta Thunberg hält ein Schild mit der Aufschrift "Skolstrejk för klimatet". Sie fungiert als eine Art Jeanne d'Arc der Klimawandel-Industrie.

Fridays for Future (Deutsch: Freitage für die Zukunft, häufig auch als Klimastreik oder Schulstreik für das Klima bezeichnet; ursprünglich schwedisch "Skolstrejk för klimatet") ist eine großangelegte Propaganda­veranstaltung, die sich als Schüler­bewegung tarnt.

Als Galionsfigur und nützliche Idiotin dieser massiven Medien­kampagne zum Thema Klimawandel fungiert eine schwedische Schul­schwänzerin mit Asperger-Syndrom[wp], Greta Thunberg. Angeblich geht es um Klimaschutz.

Fridays for Future sagt allerdings überhaupt nichts zum Wirk­zusammen­hang der von ihr behaupteten Natur­gesetzlich­keiten - nicht zum Gesamt­zusammen­hang des angeblichen "menschen­gemachten" Klimawandels, nicht wie bzw. wie sehr angeblich das Kohlendioxid schädlich sein soll (das ja im Zentrum ihrer Reduktions­forderungen steht), nicht warum sie andere Wirk­faktoren auf das Klima ausblenden, nicht weshalb sie welche Berechnungen für zutreffend halten und weshalb andere nicht. Ihre eigene Position in der wissenschaftlichen Debatte begründen sie an keiner Stelle.

Davon war nichts auf der Pressekonferenz (zumindest nicht in dem Teil, der auf n-tv übertragen wurde) zu hören noch ist davon auch nur eine Zeile auf der Website fridaysforfuture.de zu finden.[1]

Obgleich keine Begründungen vorgelegt werden, fordert die "Bewegung" Maßnahmen, die tief in die heutige Wirtschaft und Gesellschaft eingreifen werden. Es wird nicht ansatzweise plausibel gemacht, wie trotz der Härte der geforderten Maßnahmen diese nicht mehr Schaden herbeiführen sollen als die angenommenen Schadens­folgen des - als abwendbar behaupteten - Klimawandels.

Nach jetzigem Stand ist die Fridays-for-Future-Bewegung als ein Beispiel für den sich entwickelnden ideologischen Totalitarismus in dieser Gesellschaft zu werten. Dirk Müller hat das neulich in einem Vortrag erwähnt, in dem er sinngemäß sagte, es gebe nur noch einen schmalen Meinungs­korridor, alles andere sei als politisch unmoralisch von vornherein ausgeschlossen.[2][3] Das hat dann natürlich zur Folge, dass man die Grundlagen seines Denkens und Forderns auch gar nicht mehr begründen muss.

Phantomfreitag

Mehr Zweifel an Fridays for Future.

Ich hatte doch gerade beschrieben, dass mich in Zusammenhang mit der Fridays-for-Future-Webseite ein Rechtsanwalt auf Twitter dumm angepöbelt hatte[4], weil ich angezweifelt habe, dass das dort eine ladungs­fähige Anschrift sein kann.

Jener "Rechtsanwalt" sagte mir, dass man da nicht wohnen müsse, dass es reiche, wenn die Post dahin irgendwie ankomme.

Mein (mit Rechtsprechung belegter[4]) Standpunkt ist, dass eine ladungs­fähige Adresse nur dann und ausnahmsweise nicht der Wohnort sein muss, wenn man in der Regel dort persönlich angetroffen und etwa ein Gerichtsvollzieher einem eine Zustellung persönlich übergeben kann. Das passte diesem "Rechtsanwalt" offenbar überhaupt nicht. Ich wüsste ja gar nicht, ob das da nur fiktiv ist.

Ich hatte das aus den Umständen geschlossen. Im Impressum von fridaysforfuture.de heißt es:

Angaben gemäß § 5 TMG, verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Ronja Thein
Lorentzendamm 6-8
24103 Kiel
E-Mail: impressum@fridaysforfuture.de[5]

Das kann schon nicht funktionieren, denn Leser schrieben mir, dass das dort kein Wohngebäude mit Briefkästen, sondern ein Gebäude­komplex einer ehemaligen Hochschule (vielleicht gibt es die noch, aber die Gebäude gehören nicht mehr dazu) und allgemeiner Veranstaltungs­ort sei, der von vielen genutzt werde. Selbst wenn die angegebene Person dort wohnen sollte, wäre es aus der Anschrift nicht auszumachen, wo man sie finden könnte, weil kein Firmenname oder ähnliches dabei steht.

Zudem finde ich es seltsam, dass ich diesen Personennamen per Google nur in eben diesem Zusammenhang finde. Zwar auch mal als Personen auf Bildern, aber das nur als Fehl­zuordnungen. Jemand, der sonst nicht in Erscheinung tritt, soll plötzlich deutschland­weit Demos organisieren und veranstalten? Als Privatperson?

Bei Münkler-Watch war ja auch schon eine nicht existente Phantasie­person als Name angegeben worden. Andere linke Projekte geben gar kein Impressum an oder verstecken sich hinter virtuellen Büros.

Aus der Berliner Verwaltung habe ich auch noch keine Antwort bekommen, wer denn die Demonstration am Brandenburger Tor eigentlich veranstaltet hat.

Man kommt sich vor, als würde man Gespenster jagen.

Jemand aus meiner Leserschaft hat sich im Laufe dieses Wochenendes mal an diesen Ort da in Kiel begeben und sich mal überlegt, was man da wohl tun würde, wenn man da als Briefträger oder Gerichts­vollzieher hinkäme und einen Brief übergeben sollte. Und schrieb mir das Ergebnis.

Und das Ergebnis ist: Da ist nichts.

Nirgendwo tauche der Name auf, kein Briefkasten, kein Klingelschild, nichts, was irgendwie auf diesen Namen oder diese Organisation hinweise.

Das Impressum ist Fake.

Und wer hinter diesen Freitagsdemonstrationen steckt ist undurchsichtiger als die Diesel-Software von Volkswagen.

Und der Brüller daran: Sämtliche Medien, öffentlich rechtliches Fernsehen, Rundfunk, Presse, berichten seit Wochen rauf und runter. Die Parteien jubeln. Ach, wie toll. Die Jugend ist wieder aktiv. Die Jugend zeigt's uns. Sie lässt uns alt aussehen (so Heiko Maas). Sie retten den Planeten. Und Greta kommt. Aber nie steht dabei, wer das eigentlich veranstaltet. Anscheinend bin ich als kleiner Privat­blogger der erste und einzige, der danach fragt.

Wir werden hier nach Strich und Faden verarscht.

Insbesondere von Fernsehen, Presse, Politik.

Wem gehört die "Fridays for Future"-Bewegung?

"Eine Bewegung, die nur uns gehört", so beschrieb eine Schülerin die Bewegung Fridays for Future. Entstanden ist sie aus dem Nichts, innerhalb kürzester Zeit hat sie eine unglaubliche Medien­präsenz erreicht, Journalisten überschlagen sich vor lauter Begeisterung. Unabhängig und an keine Organisation gebunden sei diese Bewegung, so das allgemein vermittelte Narrativ. In der Eigen­darstellung von Fridays for Future heißt es entsprechend: "Wir sind eine Bewegung von jungen Menschen, die aus eigenem Interesse heraus die Aktion Fridays for Future in Deutschland umsetzen und verbreiten. Dabei sind wir keineswegs an Parteien oder andere Organisationen gebunden."

Doch dieses Narrativ einer unabhängigen, organisations-ungebundenen Bewegung ist falsch. Fridays for Future ist an die Plant-for-the-Planet[wp]-Foundation angebunden, eine in Deutschland ansässige, als gemeinnützig anerkannte Stiftung des deutschen Club of Rome[wp]-Vize­präsidenten.

Dem Impressum von Fridays for Future läßt sich das allerdings nicht entnehmen. Rechtsform, Anschrift und Verantwortliche (Geschäfts­führer oder dergleichen) sind nicht genannt. Es wird lediglich eine Person namens Ronja Thein [...] aufgeführt. [...] Ob es [eine Person namens Ronja Thein] überhaupt gibt, ist fraglich. Die angegeben Adresse Lorentzen­damm 6-8 in Kiel ist jedenfalls keine Privatanschrift, sondern die Anschrift des links­alternativen Kultur­zentrums "Alte Mu". Dort sind zahlreiche linke Vereine ansässig, aber keine Privat­personen.

Nun benötigt jede Organisation auch Geld für ihre Aktionen und Veranstaltungen. [...] Und weil es sich nun einmal leichter spendet, wenn man seine Spende steuerlich absetzen kann, kann man bei Fridays for Future auch eine Spenden­bescheinigung für seine Spende anfordern. [...] Spenden­bescheinigungen (offizieller Begriff: Zuwendungs­bestätigungen) können jedoch nur solche Organisationen ausstellen, die als steuer­begünstigt (gemeinnützig) anerkannt sind. Fridays for Future gibt es jedoch nicht als eigenständige Organisation, erst recht nicht als gemein­nützige. Und Einzel­personen wie etwa die Impressum genannte "Ronja Thein" dürfen keine Spenden­quittungen ausstellen, auch nicht ein loser Personen­zusammenschluß, der keine gemeinnützige Organisation ist.

Spendenbescheinigungen können also bei Spenden an Fridays for Future nur ausgestellt werden, wenn Fridays for Future an eine andere Organisation angebunden ist, die ihrerseits als gemeinnützig anerkannt ist. Wie einer anderen Frage/Antwort zu entnehmen ist, ist dies die Plant-for-the-Planet-Fonundation. Diese "befreundete Organisation betreue" das Spendenkonto von Fridays for Future, so sei "sicher­gestellt, dass alle finanziellen Dinge professionell erledigt" würden. Das Spenden­konto ist also bei der Plant-for-the-Planet-Foundation angesiedelt. Nur so erklärt sich, warum das Spenden­konto die leicht merkbare Konto­nummer 2002000200 hat. Eine solche Konto­nummer wird an große (Spenden­sammel)organisationen, nicht an einen Schüler vergeben.

Die Spenden für Fridays for Future gehen also an die Plant-for-the-Planet_Foundation. Und nun muss man folgendes wissen: Gemeinnützige Organisationen müssen ihre vereinnahmten Spenden­gelder grundsätzlich unmittelbar selbst für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwenden (oder an andere gemeinnützige Organisationen weiterleiten). Sie dürfen also nicht Gelder an Privatleute oder lose Personen­zusammen­schlüsse weiterleiten, selbst wenn diese Projekte durchführen, die dem Zweck der gemein­nützigen Organisationen entsprechen.

Das heißt Fridays for Future muss ein eigenes Projekt der Plant-for-the-Planet-Foundation im Rahmen ihrer Satzungs­zwecke sein. Diese Stiftung müsste demnach auch die Veranstaltungen/Aktionen für Fridays for Future durch­führen, soweit dafür Spenden­gelder verwendet werden. Als bloße Verwahr- und Durch­lauf­station der Spenden­gelder dürfte die Plant-for-the Planet-Foundation keine Spenden­bescheinigungen ausstellen.

Vorstandvorsitzender dieser Foundation ist Frithjof Finkbeiner[wp]. Er ist zugleich auch Mitbegründer und Vorsitzender der Global Marshal Plan Foundation[wp] und Global Contract Foundation[wp] und Aufsichts­rats­vorsitzender der Desertec Foundation[wp]. Alles Organisationen, deren Geschäft die Angst vor dem Klimawandel ist. Außerdem ist er Vizepräsident der deutschen Sektion des Club of Rome. Der Club of Rome verbreitet seit Jahrzehnten Horror­szenarien von der Zukunft, die sich regelmäßig als falsch erweisen.

Mit der Plant-for-the-Planet-Foundation schließt sich auch inhaltlich der Kreis zu den Schülerstreiks. Denn die Idee zu den weltweiten Schülerstreiks mit Klima­aktionen war aufgekommen beim Global Youth Summit 2015. Organisiert war diese Veranstaltung von der Plant-for-the-Planet-Foundation. Auf deren Internetseite zum Projekt "climate strike" heißt es zur Entstehungs­geschichte: "Nach ein paar Treffen wurde klar, dass ein weltweiter Schulstreik einen bahn­brechenden Eindruck hinterlassen wird, wenn wir Tausende - oder sogar Millionen - in ein kräftiges globales Netzwerk bringen."

Mit der Aktion Fridays for Future scheint dieses Ziel erreicht. Und damit zurück zu den Schülern von Fridays for Future. Sie meinen, unabhängig und nicht an eine Organisation gebunden zu sein. Doch Fridays for Future ist an die Plant-for-the-Planet-Foundation angebunden, einer Stiftung des Club of Rome-Vize­präsidenten, die das Projekt "Klimastreiks von Schülern" seit längerem vorantreibt und erstmals bereits zum 30. November 2015 zu einem Klimastreik aufgerufen hatte. In dieser Stiftung wird entschieden, was mit den Spenden an Fridays for Future geschieht, ihr gehört das Spenden­konto von Fridays for Future.

Wer also bei Fridays for Future mitmacht, macht bei Finkbeiner(s Stiftung) mit. Wer an Fridays for Future spendet, spendet an Finkbeiner(s Stiftung). Das sagt den Schülern natürlich niemand. Weder die Initiatoren von Fridays for Future noch die Mainstream-Medien klären über die Hintergründe auf. Der Schülerin des Eingangszitats "eine Bewegung, die nur uns gehört" sei daher entgegnet: "Euch gehört die Bewegung nicht, sie gehört anderen. Euer Spendengeld gehört anderen und Euer Engagement. Ihr gehört anderen."
- Ansgar Neuhof[7]

Einzelnachweise

  1. WGvdL-Forum: Da hast du schön ins Schwarze getroffen!, Irokese am 9. April 2019 - 21:25 Uhr
  2. Youtube-logo.png Basisdemokratie war nie gewollt - Was wir trotzdem tun können! - Cashkurs.com (19. März 2019) (Länge: 50:14 Min.)
  3. Hinweise zu bestimmten Aussagen: WGvdL-Forum: Links und Rechts - Dirk Müller, Mus Lim am 3. April 2019 - 00:48 Uhr
  4. 4,0 4,1 Hadmut Danisch: Linke und Impressumspflichten, Ansichten eines Informatikers am 11. April 2019 (Der nun pöbelte garstig, ich hätte ja keine Ahnung und sollte besser alle Artikel löschen und nochmal von vorne anfangen zu recherchieren.)
  5. Impressum, fridaysforfuture.de
  6. Hadmut Danisch: Phantomfreitag: Undurchsichtiger als die Motorsoftware von Volkswagen, Ansichten eines Informatikers am 14. April 2019
  7. Ansgar Neuhof: Fridays for future: Euch gehört nichts - Ihr gehört anderen, Tichys Einblick am 17. April 2019

Netzverweise

  • Webpräsenz: fridaysforfuture.de
  • Facebook: fridaysforfuture.de
  • Wikipedia führt einen Artikel über Fridays for Future
  • Hadmut Danisch: Wer hinter Fridays for Future steckt, Ansichten eines Informatikers am 18. April 2019 (Schaut man in diese Plant-for-the-Planet-Organisation, dann sind die Vorstände da alle "ehrenamtlich", dürften also über Kosten­erstattungen hinaus kein Geld bekommen. Wenn das Geld aber woanders landet, als man Spendern Glauben macht, dann halte ich das für Betrug (§ 263 StGB). Und wenn es Betrug ist, dann könnte man auch die Frage stellen, ob diese Verschleierung der Geldwege Geldwäsche (§ 261 StGB) ist. Und wenn es Betrug und vielleicht auch Geldwäsche ist, dann kann man sich überlegen, ob Greta und Luisa Neubauer wegen Beteiligung oder Beihilfe in Betracht kommen.)
  • #FridayForFuture: Impressumswechsel, Sarah Hadj Ammar, Finkelbein, Die Hassrede - Persönliche Gedanken, die andere als Hate-Speech bezeichnen würden am 9. März 2019 (Die Spur führt zu einer Global Marshall Plan Foundation[ext].)